Automatikgetriebe

 

 

 
Für 4x4-Fahrzeuge, welche auch abseits befestigter Strassen bewegt werden, gilt ein Automat als die bessere Lösung.

Dieses hydrodynamische Wunderwerk -erfunden von Herrn Föttinger schon zu Beginn des 20. Jahrhunderts- hat eine Doppelfunktion. Zunächst arbeitet die mit Oel und Schaufelrädern angefüllte Trommel als automatische Anfahrkupplung und zwar von Hindernissen praktisch unbeeindruckt weich und gefühlvoll.
 
Die zweite Funktion steckt im vollen Namen dieses Teils: Drehmomentwandler. Dadurch überdeckt  jeder der Gänge einen relativ grossen Bereich.

Bis vor etlichen Jahren galt die Faustregel: "Ein Automat macht durchschnittlich hunderttausend Kilometer - der Rest ist geschenkt".

Beim heutigen hohen Anteil an Autobahnkilometern gilt diese Regel nicht mehr, zumal auch die ganze Konstruktion große technische Fortschritte gemacht hat.


 


1. Ölpumpe zur Steuerung des hydraulischen Versorgungsdrucks  2. Schaltelemente mit Lamellenkupplungen und Radsätze der Planetengetriebe  3. Parksperre  4. Anlenkung für die mechanische Verbindung zum Wählhebel  5. Steuer- und Regeleinheit mit Magnetventilen, Elektronik und Sensoren im Ölsumpf integriert  6. Elektronik zur bedarfsgerechten Steuerung der Schaltvorgänge  7. Schnell schaltende Regel-Magnetventile zur Aktivierung der Schaltelemente  8. Hydrodynamischer Drehmomentwandler  
9.
Antriebsseite - Übertragung des Motordrehmoments in das Getriebe  10. Schlupfgeregelte Wandler-Überbrückungskupplung mit Dämpfungselementen


 
Tipps zur Schonung des Automaten:
 
Parksperre
 
Keinesfalls die Stellung "P" (Park) als Handbremse oder Festhaltebremse benützen, sondern nur als zusätzliche Sicherung zur Handbremse! Auch niemals den Wagen in die Stellung "P" plumpsen lassen. Die kleine Klinke kann nämlich abbrechen.

Dies äussert sich dahingehend, dass das Fahrzeug keine zusätzliche Parksperre (ausser der Handbremse) mehr aufweist. Das heisst:
Wenn die Handbremse gelöst ist und der Automatikhebel auf  "P" steht, rollt das Fahrzeug ungebremst davon!

Korrekterweise sollte erst die Handbremse angezogen und erst dann die Parksperre eingelegt werden.

 
Unnütze Schaltvorgänge vermeiden

Im Stop-and-go-Verkehr vorausschauend fahren und die Vorwärtsgänge sperren.  Wenn nach hundert Metern ohnehin wieder angehalten werden muss, den Getriebewählhebel auf Stufe 1 oder 2 arretieren. Damit werden unnütze Schaltvorgänge vermieden.

Bei kurzem Halt in der Kolonne und vor Rotlicht den Wählhebel nicht in Stufe "N" legen, sondern "D" - oder einen niedrigeren Gang - eingeschaltet lassen. Jedes Aus- beziehungsweise Einlegen der Fahrstufen bedeutet eine kleine Abnützung.

Nur bei längerem Halten in die Stufe "N" legen, weil der Wandler sonst zuviel Wärme erzeugt. Keinesfalls gleichzeitig mit dem Einlegen des Ganges Gas geben!

Den Wagen nicht durch Hinunterschalten in niedrige Gänge "abbremsen". Das Abbremsen geschieht dadurch mit den empfindlichen Bremsbändern und Kupplungen im Getriebe.
Das Ersetzen abgenützter Rad-Bremsbeläge ist billiger!

Anders liegt der Fall, wenn bei Talfahrt mit dem Motor gebremst werden soll. Zurückschalten möglichst nur bei niedrigen Drehzahlen. Erst das Fahrzeug mit der Fussbremse verzögern und dann zurückschalten.

Als grösster Feind des Automaten gilt die Hitzeentwicklung. Abhilfe schafft hier der separate Einbau eines Automatenölkühlers.
 

 
"Wundermittel" Lubegard Automatic Transmission Protectant

Wird von vielen namhaften Automarken ausdrücklich empfohlen – von allen führenden Automatenoelherstellern erfolgte eine schriftliche Freigabe.

Lubegard schrieb zunächst in den USA Geschichte. Lubegard ist kein Schmiermittel-Ersatz. Um seine Eigenschaften ausüben zu können, benötigt Lubegard in jedem Falle ein Basisoel. Lubegard kann mechanische Schäden erfolgreich verhindern.

Lubegard Automatic Transmission Protectant, dem vom Hersteller vorgeschriebenen Automatenoel beigemischt, erhöht unter anderem die Hitzebeständigkeit des Original-Basisoels um absolut entscheidende Werte und sorgt zugleich für eine bessere Wärmeableitung. Gleichzeitig macht Lubegard Ventile, Kolben und Schieber leichtgängiger, was der Fahrer schon nach wenigen Fahrkilometern durch präziseres, genaueres und schnelleres Schalten des Automaten bemerkt. Interessanterweise fallen zugleich die einzelnen Schaltvorgänge sanfter aus.

Motoroelzusatz Lubegard Bio-Tech Engine Oil Protectant


Reduziert den Reibungsverlust im Motor wesentlich (Kraftstoffersparnis)
Hervorragende Kaltstarteigenschaften durch polarisches Verhalten
Verbessert die Oxidationsstabilität (Hauptgrund für Ölalterung)
Senkt den Ölverbrauch
Vermindert den Verschleiss bis zu 70%
Senkt die Öltemperatur
Verbessert die Druckfestigkeit des Öls
Optimiert die Löslichkeit der Additive im Öl
Exzellent für aufgeladene und leistungserhöhte Motoren (Tuning)
Reduziert die durch innere Reibung entstehenden Geräusche erheblich und hörbar www

Resultate von LubeGard-Tests hier...

 
JEEP Automaten
Jeep Baujahr Gänge Motor Getriebe
CHEROKEE 95-00 3-RWD L4 2.5L 30RH
CHEROKEE 87-01 4-RWD L6 4.0L 30-40LE(AW4)
CHEROKEE 87-98 4-RWD L6 4.0 (L4 2,5L TO 93) 30-40LE
COMANCHE 87-93 4-RWD L6 4.0L   30-40LE
GRAND CHEROKEE 91-93 4-RWD L6 4.0L    30-40LE
GRAND CHEROKEE 94-04 4-RWD/4X4 L6 4,0L 42RH/RE
GRAND CHEROKEE 95 4-RWD V8 5.2L  46RH
GRAND CHEROKEE 96-00  4-RWD V8 5.2L / L5 3.1 DIESEL 44RE
GRAND CHEROKEE 02 5-RWD/4X4 L6 2.7L DIESEL W5J400/722.6
GRAND CHEROKEE 98 4-RWD V8 5.9L 46RE
GRAND CHEROKEE 99-01 4-RWD V8 4.7L 45RFE
GRAND CHEROKEE 01-02 4-RWD/4X4 V8 4.7L 45RFE
GRAND CHEROKEE 03-04 5-RWD/4X4 V8 4.7L 5-45RFE
LIBERTY 02 4-RWD V6 3.7L 45RFE
LIBERTY 03 4-RWD/4X4 L4 2.4L / V6 3.7L 42RLE
WRANGLER 95-02 3-RWD L4 2.5L 30RH
WRANGLER 95-02 3-RWD L6 4.0L 32RH
WRANGLER 03 4-RWD/4X4 L4 2.4L / L6 4.0L 42RLE
WAGONEER 87-93 4-RWD L4 2.0L 30-40LE

Reparaturbetriebe:

DE                                                                                          
www
Transmission Repair International Ltd.
Hans-Böckler-Ring 51
22851 Norderstedt
CH
www

AUTOMATEN-MEYER AG
Grossmatte 19a
CH 6014 Littau

 
Die Eigenheiten amerikanischer Fahrzeuge beachten


Die Ingenieure, die in den USA Fahrzeuge konstruieren, bauen nicht für Europäer, die darauf Wert legen, die Tachonadel zum Anschlag zu bringen. Die oft beschriebenen Chrysler- und Dodge-Getriebeausfälle sind fast immer auf eine Überhitzung oder die falsche Sorte Cooler Fluid zurückzuführen.

Bei den Baujahren bis Mitte der 90er Jahre liegt der verbrauchsoptimierte Drehzahlbereich für eine lange Lebensdauer bei 55 mph (ca. 90 km/h), wobei eine Reisegeschwindigkeit von 65 mph (ca. 105 km/h) dem Fahrzeug keinen Schaden zufügt. Selbstverständlich fahren diese Fahrzeuge auch schneller, doch weder Motor, Getriebe, Fahrwerk, Bremsen, Lenkung und sonstige Teile des Fahrzeuges sind dafür dauerhaft ausgelegt. Es wird einem Ami nichts ausmachen, mal kurz 120 km/h / 70 mph oder auch für einige wenige Minuten 140 km/h / 85 mph oder mehr zu fahren, doch auf Dauer, insbesondere bei älteren Fahrzeugen ist bald mit einem Total-Ausfall zu rechnen.


Wer mit dem Gedanken spielt, sich ein amerikanisches Fahrzeug zuzulegen, sollte auf jeden Fall bereit sein, seinen Fahrstil dem Fahrzeug anzupassen und für das Lifestyle-Erlebnis, in einem luxuriösen Ambiente, angenehmem Klima und ohne dröhnende Ohren zu reisen, ein paar Dinge in Kauf zu nehmen:

Niemals losfahren, ohne das Auto nach einem Kaltstart mindestens zwei bis drei Minuten im Leerlauf aufwärmen zu lassen.

Niemals abrupt beschleunigen, immer ohne Hast die Geschwindigkeit erhöhen.


Niemals auf Parkstellung oder Rückwärtsgang schalten, bevor das Fahrzeug vollkommen still steht.

Den Flüssigkeitsstand der Getriebeflüssigkeit regelmäßig (monatlich!) überprüfen.

Beim Kontrollieren unbedingt ein sauberes weißes Tuch - besser Papier - benutzen und den Messstab darauf abstreifen: Die Flüssigkeit muss sauber und transparent sein. Es dürfen keine schwarzen Flocken, Metallpartikel oder Schmutz erkennbar sein. Sie darf auch keinen "verbrannten Geruch" haben.

Spätestens alle 40.000 km / 25.000 Meilen die Getriebeflüssigkeit wechseln.

Ausschließlich die Sorte verwenden, die vom Hersteller vorgeschrieben wird. Chrysler und Dodge Getriebe sind bezüglich der Getriebeflüssigkeit besonders empfindlich. Vor dem Wechsel sollte man sicherstellen, dass die Werkstatt genau die vorgeschriebene Sorte vorrätig hat. Möglichst beim Wechsel in der Werkstatthalle dabei bleiben, da viele Mechaniker einfach zum nächstbesten Kanister greifen - 10 Franken billiger und Sie dürfen sich dann ein Austauschgetriebe für ca. 2000.-- Franken kaufen.

Je öfter man schneller als 120 km/h / 70 mph fährt, desto kürzer wird die Lebensdauer des Getriebes.
Niemals beschleunigen, wenn ein Rad auf rutschigem Untergrund durchdreht und das andere greift.

Ein Ölwechsel alle 5.000 Meilen ist unbedingt zu empfehlen, eine Kontrolle des Ölstandes bei jedem Tanken.
Laufleistungen von 300.000 Meilen mit dem gleichen Motor und dem gleichen Getriebe sind möglich und - vorausgesetzt man beachtet die Eigenheiten der Fahrzeuge - keine Seltenheit. Wer dagegen gerne an jeder Ampel die Nase vorne hat und sich nur wohl fühlt auf der linken Spur der Autobahn, der sollte sich wohl doch eher für ein europäisches Fahrzeug entscheiden.

 

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