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Heute erinnert ein Denkmal in Butler, Pennsylvania dem Firmensitz von American Bantam an die Geburt des Jeep.
Mehr dazu hier

Fotos vom
BANTAM-JEEP
Nr. 2649
hier

Butler, Pennsylvania - Birthplace of the Jeep



The Bantam Jeep Heritage Festival is a tribute event for the father of all jeeps, the history behind it, the people who created it, and it's birthplace, Butler, Pennsylvania.

2011 beteiligten sich an der Jeep-Parade 1106 Jeep-Fahrzeuge aus sämtlichen Epochen.
Mehr dazu hier


Wir finden Jeeps auf der ganzen Welt; neue oder noch fahrbereite Kriegsrelikte. Viele davon wurden in Lizenz gebaut.
Der Jeep rund um die Welt. 
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Warum "Jeep" ? 
Woher der Name ?
 

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Die wechselhafte Jeep-Geschichte ist geprägt
von Kriegsjahren sowie Übernahmen - 1953
Kaiser-Frazer -
-
1970 AMC - 1987 wird Jeep von Chrysler übernommen und 1998 erfolgte die Fusion DaimlerChrysler.

Historische Bilder
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Begeisterung
beflügelt
auch die Fantasie.
Mehr zum Jeep "Mythos"
hier






Entwicklung, Technik, Modelle. Die Geschichte des "Allesüberwinders". Dazu bietet das Buch
viele praktische Hinweise, Ratschläge, Ersatzteilhinweise für den Jeepfahrer von heute.  Diejenigen die ans Restaurieren, Reparieren oder an einen Neuaufbau herangehen wollen, sollten dieses Buch unbedingt haben.
Wer sich genau über die Entstehungs-geschichte und ihrer Modelle interessiert erhält in diesem Buch sämtliche Informationen. 
Neue Auflage

weitere Infos

Ersatzteillisten zu L- und F-Kopf Modellen hier

Allgemeine Motorendaten für Fahrzeuge mit den
L-Kopf Motoren.
Ab CJ-3B mit F-Kopf Motoren hier

Hinweise zur Restauration von
Jeep Oldtimern hier

Militär-Jeeps und
ihre Bezeichnungen
hier


Bantam BRC 60
(Mark-ll)
Nach dem Pilot -Fahrzeug produzierte
Bantam den BRC-60.
Einige davon waren mit Vierradlenkung ausgestattet.
(Ein Original mit der Nr. 07 steht im US Army Museum in Fort Eustis (Virginia).
www

 

Original Prototyp von American-Bantam
Er wurde am 23. September 1940 an die US-Army ausgeliefert

Der erste Prototyp des späteren Jeep wurde unter dem Kürzel BRC (für Bantam Reconnaissance Car = Bantam Aufklärungswagen) von der Firma American Bantam Car Company in Butler (PA) entwickelt und hergestellt.
 

















































 





 

 
 



The JEEP Number One
 

 Photo: U.S. Army

  Was als Kriegsgerät geplant war, wurde zur Urzelle aller
Geländewagen -  SUV - Offroader - 4x4 etc
DIE IDEE UND DIE WERTE LEBEN IN JEDEM GELÄNDEWAGEN/SUV WEITER

American Bantam hat mit seinem Concept-Car eine Legende zum Leben erweckt ohne es zu wissen. Es sollte zunächst ein kriegerischer Siegeszug durch Europa sein und danach ein friedlicher um die ganze Welt.
 


DAS KONZEPT

Die Basisanforderungen seitens der U.S. Army waren: 
Zuschaltbarer Vorderradantrieb, eine zweistufige Geländeuntersetzung und eine Höchstgeschwindigkeit von mindestens 80 km/h. Die Karosserie sollte so einfach wie möglich gehalten werden. Das Fahrzeug sollte PKW-Grösse nicht übersteigen und Platz für 4 Personen bieten.

Der Radstand wurde auf 203 cm und die Höhe auf 101 cm festgelegt
(bei umgelegter Windschutzscheibe). Die Bodenfreiheit unter der Achsmitte musste mindestens 158 mm betragen.

GENAU DIESE VORGABEN FUEHRTEN ZU EINER NEUEN FAHRZEUGKLASSE


Das Fahrzeug konnte aus bereits vorhandenen Bauteilen gefertigt werden.
Es brauchte keine teuren und zeitraubenden Neuentwicklungen.


Die Karosserie war aus nur wenig modifizierten Komponenten von Bantam-Automobilen - der Spritzwand, den Kotflügeln, der Motorhaube und einigen Kleinteilen - gefertigt. Das Chassis war eine Abwandlung des in PKW von Bantam verwendeten und bestand aus U-Profilen.

Ein Grossteil von Komponenten kam aus Regalen von Zulieferbetrieben und wurde bei Bantam zusammengebaut.
 
Der 45 PS starke Motor kam von Continental, das 3-Gang-Getriebe von Warner Gear. Die Achsen und die Geländeuntersetzung von Spicer.
(
Die Ursprünge der Firma Spicer-Dana reichen zurück ins Jahr 1904, als Firmengründer Clarence Spicer mit der Herstellung von Kardangelenken in einer kleinen Ecke der Potter Printing Press Company in Plainfield, New Jersey (USA), begann. Das heute weltweit  führende Unternehmen betreibt Technologie-, Produktions- und Service-Center in 30 Ländern) www

Auch Willys und Ford verbauten später das Warner Gear-Getriebe, sowie die Achse und die Untersetzung von Spicer. Einzig der seit 1926 gebaute Willys-Motor war überarbeitet worden. Er leistete nach der Ueberarbeitung 61 PS, das waren 13 PS mehr als vorher.

Dieser "Go-Devil" Motor war dann auch ausschlaggebend bei der Auftragsvergabe an Willys durch die U.S. Army. Die Verantwortlichen der Army waren von diesem Triebwerk, das durch mehr Leistung brillierte und über ein besseres Drehmoment bei niedrigen Drehzahlen verfügte, begeistert.

 

  Die Firma  1930 - 1950/56
  Als American Austin Car Co. Inc. gegründet
1935 in American Bantam Car  Co. Inc. umbenannt.

Bantam baute und verkaufte als Lizenznehmer den britischen Austin Seven in einigen Karosserievarianten, darunter auch als Pick-up.

Der Kleinwagen verkaufte sich nur kurze Zeit gut. In den USA, wo Entfernungen gross und Benzin billig war, gab es ein sehr beschränktes Interesse an Kleinwagen. Um längerfristig überleben zu können brauchte man zusätzliche Absatzmärkte. Als die US-Army sich 1933 nach Ersatz für Motorräder, welche zu Aufklärungsaufgaben eingesetzt wurden umschaute, sah man darin eine willkommene Chance. Das britische Militär hatte schon Kleinwagen der Firma Austin im Einsatz. Bantam stellte dieselben Fahrzeuge auch der US-Army zu Testzwecken zur Verfügung.

 


Die US-Army schätzte die Eigenschaften dieser kleinen Fahrzeuge. Sie waren wendig, relativ schnell und wirtschaftlich überzeugend. Es gab Gespräche, sie für Aufgaben hinter der Front anzuschaffen. Sie scheiterten dann aber an budgetären Engpässen seitens der US-Army. Die Idee eines leichten Aufklärungsfahrzeuges blieb aber bestehen. Fahrzeuge wurden umgebaut, um im Gelände besser voranzukommen. Doch nach einer gewissen Zeit schlief das Projekt ein.
 
  1938 versuchte Bantam wieder die US-Army als Käuferin zu gewinnen. Nachdem 1936 die Firma Bantam den Besitzer gewechselt hatte, war die ganze Firma umorganisiert worden. Das Unternehmen war aber wirtschaftlich noch immer angeschlagen (ähnlich erging es damals der Firma Willys-Overland; 1935 war der Gründer der Firma, John North Willys verstorben. Nach einem anschliessenden Bankrott wurde 1936 die Firma unter dem Namen Willys-Overland Motors neu gegründet).

In der Hoffnung auf einen Militärauftrag, stellte Bantam 1938 der Pennsylvania National Guard drei offene Fahrzeuge für Tests zur Verfügung.

 
 

Die neuen Soldatenautos waren komplett überarbeitet worden. Die Militärs zeigten sich beeindruckt.

In Gesprächen mit Bantam einigte man sich schlussendlich auf ein leichtes 4x4 Aufklärungsfahrzeug.

Bantam erklärte sich sofort bereit, dieses völlig neue Fahrzeug zu entwickeln.

Bantam BRC-40
Er war die dritte und letzte Weiterentwicklung des ursprünglichen Prototyps von Bantam.
 

   
   
   
  Von ihm sollen 2605 Einheiten gebaut worden sein. Der BRC existiert in zwei Versionen. Serie 1 und Serie 2. Die Fahrzeuge der Serie 1 hatten im Heck eingebaute Werkzeugkästen. Die Serie 2 verfügte über ein geändertes Verdeck mit geänderten Halterungen. Zusätzlich war der Rahmen der Windschutzscheibe verstärkt worden und die Bremsen wurden modifiziert.
 


Der Irrtum:

Die Armee sicherte die Finanzierung für 70 Fahrzeuge zu. Bantam glaubte daher, dass sie den Auftrag für dieses Fahrzeug auf sicher hätte. Bantam arbeitete viele Einzelheiten aus und bereitete ein Angebot vor.
Zum Aerger von Bantam entschloss sich aber die Army eine öffentliche Ausschreibung zu lancieren.

Von den 135 angeschriebenen Firmen bekundete lediglich Willys-Overland
-neben Bantam- ein wirkliches Interesse für den ausgeschriebenen Auftrag.
Die Forderung seitens des Militärs nach einem fahrbereiten Prototyp innert 50 Tagen und einer Kleinserie von 70 Versuchsfahrzeugen innerhalb 75 Tagen, dürfte aber auch viele Mitbewerber abgeschreckt haben.

Eher unwillig beteiligte sich die Ford Motor Company, denn man war dort seit dem Ende der Model T-Produktion nicht mehr an kleinen Fahrzeugen interessiert. Erst, als das Ministerium sich entschloss, bei jedem Bewerber je 1.500 Exemplare des 4×4-Vierteltonners zu bestellen, beteiligte sich Ford mit einem als “Pygmy” bekannt gewordenen Prototypen mit Traktor-Motor. Für die Bestellung der 1.500 Fahrzeuge war ausschlaggebend, dass sie die gleichen Bedingungen erfüllten wie die, denen der Bantam bereits entsprach.

Der weitere Verlauf der endgültigen Auftragserteilung ist selbst in den USA von vielen Mutmassungen umnebelt. So sollen beispielsweise die Kopien der Original-BRC-Baupläne von den Militärs ohne die Zustimmung von American Bantam an die Firmen Ford und Willys weitergereicht worden sein.

Daher sah dann der Willys dem Bantam ziemlich ähnlich. Auch der Ford kam im ähnlichen Kleid daher. Die Army entschied sich nach den Tests für den Willys. Ausschlaggebend war der stärkere Motor.

Ford wurde gebeten, seine riesigen Fertigungskapazitäten für die Produktion von Jeeps nach Entwürfen von Willys zur Verfügung zu stellen.

Die Militärs standen zu jenem Zeitpunkt unter gewaltigem Zeitdruck. In Europa herrschte Krieg.

   
  Herstellung 1941

 

  American Bantam Car Company

Total    2`605

  Total gebaute Fahrzeuge

Total    2`675 (1940/41)

   
  Bantam lieferte im Dezember 1941 seinen letzten BRC aus. Während des Krieges produzierte Bantam leichte Anhänger mit 250 kg Nutzlast. Wegen juristischer Streitereien mit der Army wurde Bantam stark benachteiligt.
 
Bantam verklagte nach dem Krieg die Firma Willys-Overland  und bezichtigte sie des geistigen Diebstahls des Begriffes "JEEP". Bantam machte geltend, dass sie es war, die dem Fahrzeug als erstes die Bezeichnung JEEP gab.
1950 verlor Bantam auch diesen Prozess und verschwand 1956 endgültig, ohne seinen gebührenden Anteil am Ruhm erlangt zu haben.

 
 
     
  Am 13. Juni 1950 erhielt Willys die vollen Markenrechte. Der Kampf um die Markenrechte am Begriff "Jeep" wurde von mehreren Firmen geführt, die schon früher Fahrzeuge mit Jeep benannten.
Um diese Rechte erwerben zu können, musste aber der Nachweis erbracht werden, dass das Produkt seit mindestens 5 Jahren mit dieser Bezeichnung identifiziert wurde. Mit dem CJ-2A der seit Juni 1945 produziert wurde, konnte Willys diesen Nachweis erbringen und das U.S.Patent Office verlieh die Markenrechte.
Der Vierteltonner von Willys war "DER JEEP" und sollte es für immer bleiben. Kaum 3 Jahre später war auch Willys-Overland am Ende.

Dass die Markenrechte am Begriff "JEEP" einmal einen der höchsten Markenwerte unter den Automarken erlangen würde, ahnte niemand.

 
 
   
  Dieser top-restaurierte Bantam-Jeep steht im

LIBERTY PARK NL
Museumpark l
5825 AM Overloon mehr...

 
 

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