Industrias Kaiser
Argentina (Córdoba)


  • ARGENTINIEN "IKA JEEP" 

    Die Jeeps wurden von Industrias
    Kaiser Argentina in Córdoba hergestellt. Die Modellpalette war mit der amerikanischen praktisch identisch, solange Jeep zum Kaiser-Konzern gehörte.


Jeep Argentina.jpg (120308 Byte)

Am 27. April 1956 verliess der erste in Argentinien hergestellte Jeep das Werk in Córdoba.

Links: Die erste Werbung für den Argentinischen Jeep  im Magazin Readers Digest, im Dezember 1957.
Thanks to Claudio Santana  for pictures and information.
Auf seiner Homepage finden Sie mehr Infos.


  • AUSTRALIEN

    Auch hier findet man sämtliche Jeepmodelle.
    Aber auch die indischen 
    Mahindras sind in Australien 
    stark vertreten.

    Willys Motors Australia Pty., Ltd.
    (Brisbane)



  • BRASILIEN "JIPES"

    1967 wurde Willys Overland do Brasil von Ford übernommen.
    Die Modelle CJ-5 und CJ-6 wurden von Ford unverändert weitergebaut.



    Willys Overland do Brasil, S.A.
    (Sao Paulo)

   

Ford-Jeep

Vom Jeep bis zur Limousine reichte die Produktionspalette von Willys-Overland do Brasil. 1967 wurde Willys Overland do Brasil von Ford übernommen. Ford do Brasil führte die CJ-5 und CJ-6 Produktion unter dem Namen Ford-Jeep U-50 bis 1983 weiter.

Ab Mitte der 70-er Jahre mit einem 2,3 L Vierzylinder-Motor und einem 4-Gang-Getriebe von Ford.

 

   

JEEP powered by Ford.

Vom Kaiser-Jeep (1953-69), später AMC-Jeep (1970-86 ab 82 unter der Regie von Renault), war die Ford-Variante nur durch das Ford-Logo unter-,  teilweise oberhalb des Jeep Schriftzuges zu unterscheiden.

Abb. Ford Jeep U50 1975

   
  • TROLLER

    Seit 1996 werden in Ceara Fortaleza (Brasilien) wieder Jeep Nachbauten gefertigt.
     

Der Jeepnachbau "Troller", ist eine Mischung zwischen dem Wrangler TJ sowie seinem Vorgänger dem YJ.

Das Fahrzeug verfügt über eine glasfaserverstärkte Kunststoff-Karosserie.
Motor: 2.8-Liter-Vierzylinder-Turbodieselmotor, wassergekühlt.
Leistung: 114 PS
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  • COLUMBIEN  "WILLCO"


    Leonidas Lara e Hijos
    (Bogota)

   

Wer im Kaffeeanbaugebiet Kolumbiens etwas auf sich hält, fährt einen "Willys".

Seit den 50er Jahren ist der Vater aller Jeeps auch in Kolumbien im Einsatz, denn das robuste Fahrzeug ist wie geschaffen für das bergige Gelände.

Jeep-Modelle aus den fünfziger Jahren leisten in den kolumbianischen Anden bis heute Schwerstarbeit. Meist CJ-3B-Willys sowie in Lizenz hergestellte "Willcos" dienen als Transporter für Lebensmittel, Möbel und Menschen. Im ganzen Land dürften es Tausende sein.


Auch für den Transport von Kaffee und Kochbananen sind die Jeeps unentbehrlich.
Rund tausend Kilo Ladung verträgt das 1,3 Tonnen schwere Gefährt.


Über ein Entwicklungshilfeprojekt gelangten in den 50er Jahren über 600.000 ausrangierte Exemplare nach Kolumbien. Die für das steile und steinige Gelände idealen, weil robusten Fahrzeuge erlangten auch hier Kultstatus. Sie werden auf Jeep-Fiestas und in Wettkämpfen gefeiert.

15 Passagiere auf der Ladefläche

 

 

Kolumbien gehört zu den günstigsten Ländern Lateinamerikas. Die Region verdankt ihren Namen dem Kaffeeanbau, der sich hier konzentriert. Von hier kommt der weltberühmte Hochland- Kaffee, der als einer der besten der Welt gilt und auf Grund seines ausgewogenen Geschmacks von Kennern mehr als geschätzt wird.
Inmitten der sanften mit Kaffeepflanzen bedeckten Hügel versteckt sich eine Welt voller unerwarteter Genüsse.


 

  • England Land Rover Ford

    1947 wurden die ersten Pläne geschmiedet, ein Mehrzweckfahrzeug mit Allradantrieb - nach dem Vorbild JEEP - zu bauen.

    Der erste Prototyp, 1947, stand dann auch wirklich auf einem (Ford?) Jeep-Fahrgestell.

    Der Body bestand aus Leichtmetall. Das Konzept der Leichtmetallkarosserien wird bis heute erfolgreich weitergeführt.

Prototyp 1947 auf Jeep-Fahrgestell.
 

 

Schon der erste Prototyp verfügte über permanenten Allradantrieb, mit einem vorderen- und hinteren-, sowie einem zentralen Differenzial.

Land Rover gehört heute zu Ford und verfügt mit dem Range Rover, dem Discovery, dem Defender und dem SUV Freelander über eine sehr erfolgreiche Fahrzeugpalette.

 

Ford war 1941 mit an der Entwicklung des ersten Jeep beteiligt und baute rund 300'000 Fahrzeuge. Die Ford- und Willys-Fahrzeuge waren praktisch identisch.
Die Firma Ford stellte nach Kriegsende die Produktion ein. Jahre später entwickelte Ford den M-151. (Vietnam-Jeep - Mutt)
Er wurde von 1959 - 1978 gebaut und zwar grossteils von Kaiser-Jeep, später von AM-General als Jeep zum AMC-Konzern gehörte.

Die Firma Ford war immer irgendwie mit Jeep verbunden.

   

Ford Pygmi 1940

Ford MUTT JEEP 1959 - 1978 MUTT special

Ford GP Amphibienjeep 1942

Ford GPW 1944



  • FRANKREICH "HOTCHKISS"

    "La Jeep francaise"



    Hotchkiss-Brandt, S.A.
    (St.-Denis-sur-Seine)

    Willys Overland France/WOF - WW2


In Frankreich fanden sich nach 1945 viele Willys MB, Fahrzeuge der US-Army.  Die Fa. Hotchkiss baute unter Lizenz Ersatzteile für den Willys. Zugleich baute sie eine komplette, leicht geänderte Version des  Willys MB. Der unter der Bezeichnung Hotchkiss M 201 rund 27'000 mal gebaut wurde. Die meisten dieser Fahrzeuge gingen an die französische Armee.

Die französische Version des Willys-MB.

 Hotchkiss M 201

   

1955 kam der CJ-3B dazu. Auch dieses Fahrzeug erhielt wieder einige spez. Anpassungen. Es war unter anderem auch mit Dieselmotor zu ordern. Zusätzlich gab es davon eine Lang-Version.
Hotchkiss-Brandt boten das Fahrzeug unter der Bezeichnung  JH-101, JH-102 an.
JEEP-HOTCHKISS.
1970 stellte Hotchkiss-Brandt die Produktion ein. Ein Grossteil der Fertigungsanlage und Werkzeuge wurden durch die spanische Firma Vehiculos Industriales y Agricoles (Saragossa), welche den Jeep unter Lizenz in Spanien produzierte, erworben.

Langversion des in Lizenz gebauten CJ-3B

 

 

Technisch war der “Hotchkiss” wesentlich besser als der originale Willys MB. Zum einen wurde die Elektrik von 6 Volt auf 24 Volt erhöht. Dazu der Leiterrahmen wesentlich verstärkt. Darüber hinaus bekam der "Hotchkiss" ein modifiziertes “Allradgetriebe”. Die Getriebewelle wurde um 13mm auf 32mm verstärkt. Auch die hinteren Steckachsen wurden verbessert.

 

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