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| CHRYSLER EUROPA | ||
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In Europa war Chrysler bis Ende der 80er Jahre praktisch nicht existent.
Dass die französische Firma Simca (ab 1958) und einige britische Marken (Rootes-Group
mit Hillmann, Singer, Sunbeam, Humber) zu dem
US-Giganten gehörten, war weitgehend unbekannt. Zwischen 1927 und 1935 unterhielt der US-Konzern in Berlin ein Montagewerk. Die Chrysler-Komponenten kamen per Schiff aus dem Werk in Kanada. Weitere Montagewerke standen in Antwerpen und im britischen Kew. Zwischen 1947 und 1972 existierte auch ein kleines Montagewerk in der Schweiz. Anlässlich der IAA 1987 verkündete der damalige Chrysler-Chef Lee Iacocca, die Rückkehr seines Unternehmens auf die europäischen Märkte. |
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Vans und Geländewagen, die auch in den USA den Hauptteil am
Chrysler-Geschäft ausmachten, sorgten auch in Europa für kontinuierliches
Wachstum. 1986 ist das schwer defizitäre Unternehmen American Motors Corporation (AMC) am Ende. Der AMC Konzern hatte seine Anfänge in den 50er Jahren, als sich unter dem Druck der grossen drei Firmen (Ford, GM, Chrysler) Studebaker, Nash, Rambler und Hudson zu einer Fusion gezwungen sahen. 1966 wurde die Firma, die unter dem Namen Rambler geführt wurde, in AMC umbenannt. Es war eine Sammelbezeichnung für den bescheidenen Rest einer ganzen Reihe von ehemals geschätzten US-Automobilproduzenten. |
![]() 1987 wird AMC von Chrysler übernommen. |
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Für Chrysler ist es ein gelungener Coup. Da Chrysler noch kein Modell wie den Jeep besitzt, müssen die Detroiter kein eigenes Modell auf die Räder stellen und besitzen mit Jeep erst noch das Original. 1987 erscheint mit dem Jeep Wrangler der erste Jeep unter der Chrysler-Führung. Er ist der Nachfolger des seit 1976 gebauten CJ-7. |
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| Der DaimlerChrysler Deal | ||
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Der legendäre Lee Iacocca
hatte in den Achtziger- und zu Beginn der Neunzigerjahre das Unternehmen
nicht nur zweimal knapp vor dem Bankrott gerettet, er hatte auch voll auf
die Karte Chauvinismus gesetzt- nicht zuletzt deshalb, weil Chrysler keine
zugkräftigen Produkte hatte.
In der zweiten Hälfte der Neunzigerjahre war dies völlig anders. Chrysler war dank seinem populären Van und dem Jeep Cherokee zu einer Geldmaschine geworden und hatte eine Cash-Reserve von über sieben Milliarden Dollar. Die graue Maus unter den Autofabriken, die langweilige Boxcars fertigte und nur mit staatlicher Hilfe am Leben erhalten werden konnte, war zum Starperformer mutiert. |
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Juergen Schrempp und Bob Eaton |
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| Dass Chrysler ausgerechnet zu diesem Zeitpunkt eine Beute der Deutschen wurde, hat seine Gründe in der unbewältigten Firmenvergangenheit. Der Abgang von Lee Iacocca war hässlich verlaufen ..... | Auf der anderen Seite des Atlantiks hatte ein Mann den Kampf um Chrysler mit höchstem Interesse verfolgt, Jürgen Schrempp. Der neue starke Mann bei Daimler hatte ebenfalls seine Sorgen: Sein zu breit diversifizierter Konzern musste gesundgeschrumpft werden. Die Ausflüge in den Flugzeugbau waren eine Katastrophe, die Haushaltgerätetochter AEG seit Jahren ein Verlustgeschäft.... | |
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1998 Fusion der Sterne |
Chrysler USA: hier |
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DaimlerChrysler verfügt
über eine breite
Auswahl an 4 x 4 Fahrzeugen. Durch Beteiligung an Konzernen wie Hyundai und Mitsubishi Motors - inkl. operative Leitung bei Mitsubishi Motors - wird das Angebot an 4 x 4 Fahrzeugen noch wesentlich erhöht mehr... |
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| PKW | ||
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| TRUCKS - MERCEDES | ||
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