Willys Overland CJ-1 CJ-2
 
Jeeps für den Frieden
 
Pläne, den Jeep nach Ende des zweiten Weltkrieges weiter zu verwenden wurden schon in den Jahren 1941/42 erwogen. 1943 wurden die Zukunftspläne konkreter.

Das US-Landwirtschafts-Ministerium war vom Jeep genauso begeistert wie die Landwirtschaftsbehörden der einzelnen Bundesstaaten. Dies führte dazu, dass das Ministerium in Zusammenarbeit mit Universitäten und anderen Denkfabriken Versuchsreihen startete, in denen die verschiedenen Aspekte der Anwendungsbereiche dargestellt werden sollten.

Als Ergebnis all dieser Forschungen brachte Willys-Overland im Juli 1945 seinen Friedens-Jeep auf den Markt.   

Die Hauptänderungen waren eine besondere Kraftabgabe, die entweder als Riemenscheibe oder als Keilwelle für Direktantriebe benutzt werden konnten. Die Zapfwelle konnte 30 PS abgeben, was praktisch für jedes landwirtschaftliche Anbaugerät ausreichte.
Der Jeep war damit das erste Fahrzeug, das in sich die Funktionen Personentransporter, Klein-LKW, Traktor und Energiequelle vereinte.


Die beiden Prototypen  CJ-1 und CJ-2
baute Willys-Overland, bevor 1945 der offizielle Agri-Jeep CJ-2A in Fertigung ging.
 
Beim CJ-1/CJ-2 waren seitlich der Kühlerhaube sowie unter der Frontschutzeibe Embleme
angebracht die den Namen JEEP trugen.

Kein Original bekannt.

 
CJ-2 Auch an ihm finden noch div. Teile des MB Verwendung.

Augenfällig der MB-Grill.
Das Reserverad wurde seitlich angebracht.
Bei einigen Modellen wurde der Schriftzug JEEP ins Blech gestanzt.
Man schätzt dass rund 50 Fahrzeuge gebaut wurden.
Davon gibt es einige Originale in Privatbesitz.

 


 

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