Willys-Overland CJ-3B


 
Jahr Start Ende Exemplare CJ-3B Fahrzeugproduktion total
1953 10001 37551 27551 125433
1954 10001 41292 31292 61389
1955 10001 22952 12952 78980
1956 22953 34371 11418 64270
1957 34372 41591 7220 65417
1958 41592 48247 6656 44703
1959 48248 57547 9300 60471
1960 57548 67473 9926 72753
1961 67474 85317 17844 66756
1962 85318 94734 9416 k.A.
1963 94735 104535 9801 k.A
1964 104536 109806 5271 k.A
1965 - - wird der Verkauf in den USA eingestellt.
1966 -

Über die 

exportierten Fahrzeuge sind keine Zahlen vorhanden.


Total produzierte Willys-Overland Jeep CJ-3B: ca. 160'000 Fahrzeuge.
Die Fahrgestellnummer befindet sich auf einem Schild auf der Beifahrerseite an der Spritzwand im Motorraum.

Kennung: 1953 "453-GB2, 1954 "454-GB2", 1955 bis 1963 "57348", 1964 bis zum Auslaufen der Produktion eine vierstellige Kennung "8105".
1953-1955 begann die Nummerierung  in jedem Jahr wieder bei 10001.

1953 wurde zusätzlich eine CJ-3B Variante unter der Bezeichnung "Farm Jeep" angeboten. Sie hatte eine Fahrgestellnummer mit der Zusatzbezeichnung 453-GC2. 1954 mit 454-GC2.

1965 wurde der Verkauf in den USA eingestellt. Die bis 1968 weiter produzierten Fahrzeuge gingen vollumfänglich in den Export.

Die Militärversion des CJ-3B trug die Bezeichnung M-606. Sie wurde 1960 eingeführt. Der M-606 war ein weitgehend serienmässiger CJ-3B, zusätzlich mit Tarnleuchten, grün lackiert und mit einer für militärische Zwecke geeigneten Anhängevorrichtung ausgestattet.

 

 
Der CJ-3B wurde mit dem stärkeren F-Kopf Motor ausgerüstet. Willys modifizierte den bisher verwendeten L-Kopf-Motor (mit stehenden Ventilen), indem man die nunmehr grösseren Einlassventile und die Ansaugkanäle in den Kopf verlegte. Die Auslassventile blieben im Block.

Der neue Motor hatte einen besseren Gaswechsel und vertrug höhere Verdichtungsverhältnisse. Der 2195 cm3 grosse Motor mit F-Kopf hatte ein Verdichtung von 6,9:1, eine Verdichtung von 7,4:1 war auf Wunsch erhältlich. (+ 3 PS Mehrleistung).

Das Triebwerk mit der Verdichtung 6,9:1 hatte eine Leistung von 72 PS und ein Drehmoment von 154 Nm.
Das entsprach einem Zuwachs von 9 PS und 12 Nm gegenüber dem gleich grossen Motor mit stehenden Ventilen (der Motor mit der Verdichtung 7,4:1 leistete zusätzlich 3 PS).



Die Techniker quetschten den höheren Motor in den CJ-3A, indem sie einfach Grill, Motorhaube und Frontblech auseinanderschnitten und mit Zwischenblechen wieder zusammenschweissten. Die restliche Mechanik blieb gegenüber dem CJ-3A unverändert.

Da er durch die zusätzliche Motor-Leistung ein recht flinkes Fahrzeug wurde, fand er schnell auch seine Käufer.
Im Laufe der Jahre gab es nur wenig Neuerungen. Ab Baujahr 1957 kam - wie in der gesamten Modellpalette von Jeep - eine elektrische 12 Volt-Anlage.

In Lizenz wurde und wird er noch heute in Japan gebaut (Mitsubishi), Indien (Mahindra), Spanien und
Kolumbien. Siehe auch: Jeep rund um die Welt.
 
Als Neuheit gilt der 9 PS stärkere "Hurricane F-Kopf-Motor".

Die Einlassventile befinden sich neu im Zylinderkopf.

Sehr auffallend:
Die hohe Motorhaube (sie brachte ihm in den USA den Beinamen "hässliches Entlein" ein.

 

 
Ein CJ-3B im Military-Look.
 
 

Original-Prospekt

CJ-3B

(anklicken)

Dieser neue Motor wird rund
20 Jahre das Standardtriebwerk sein.


 

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