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Reisen und Abenteuer |
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Die Wüstenrallye polarisiert: entweder
man liebt sie oder man schüttelt den Kopf.
Ungeachtet der
regelmässigen Proteste von Umweltaktivisten wurde das Wüstenrennen in
den vergangenen Jahren zum fixen Bestandteil des Rennkalenders.
Wirtschaftliche Interessen sind der Hauptgrund dafür.
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16. Januar 2012 -
Die Dakar lebt - wieder
Sicherlich hat das Medieninteresse an der Rallye
Dakar nach dem Ausstieg von Volkswagen nachgelassen. Nachdem sich ein
Jahr zuvor auch bereits Mitsubishi zurückgezogen hatte, schien es um die
legendäre Marathon-Rallye zuletzt schlecht bestellt. Sie musste zudem
auch noch den Wechsel von Afrika nach Südamerika verkraften. Doch allen
Unkenrufen zum Trotz: Die Dakar lebt.
Selten war das Motorsportspektakel in den vergangenen Jahren so spannend
wie in diesem Jahr. Der Ausstieg der großen Hersteller hat sich für die
Fans als Segen erwiesen. Mit Rekordsieger Stéphane Peterhansel blieb
aber auch eine Konstante gewahrt, der dieses Mal in einem Mini unterwegs
gewesen ist.
Wer hätte noch vor zwei, drei Jahren gedacht, dass die
britische Marke jemals eine Dakar gewinnen würde? Und endlich bekam mit
Robby Gordon auch einer der Publikumsfavoriten seine Chance auf den
Sieg. Den will er sich nun im nächsten Jahr auch tatsächlich holen. Wir
dürfen gespannt sein. Mit Giniel de Villiers im Toyota Hilux bewies ein
weiterer Teilnehmer, dass die Mini zwar gut, aber nicht unschlagbar
sind. Er dürfte sich im nächsten Jahr ebenfalls mindestens wieder einen
Podestplatz vornehmen.
Bei den Lastwagen überraschten in diesem
Jahr die Iveco des De-Rooy-Teams, die die ansonsten dominante russische
Kamaz-Armada erfolgreich in Schach hielten. Die Motorradfreunde erlebten
einen ständigen Führungswechsel der beiden Dauer-Kontrahenten Marc Coma
und Cyril Despres.
Die mit Absatzrückgängen kämpfende BMW-Tochter Husqvarna brach zaghaft
in die KTM- und Yamaha-Phalanx ein und sorgte mit einem 11. Platz im
Gesamtklassement beim ersten Einsatz für ein respektables Ergebnis. Auch
hier darf man auf die Dakar 2013 gespannt. |
Dass am Ende wieder zwei alte Dakar-Hasen die Nasen vorn hatten, ist
ebenfalls eine Bestätigung dafür, dass die Dakar quicklebendig ist und
nicht einen Tod auf Raten stirbt, nur weil zwei große Autohersteller
nicht mehr dabei sind. (ampnet/jri)

Dakar-Gewinner 2012: Stéphane Peterhansel
und Jean Paul Cottret im Mini All4 Racing von X-raid.
Foto: Auto-Medienportal.Net/DPPI
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Der sportliche Wettstreit zwischen den
Race Touareg von Volkswagen, den Mitsubishis und den und den X-raid-BMW
wird in 189 Ländern an den Fernsehbildschirmen zu beobachten sein. 80
TV-Sender berichten über diesen Mammut-Event, und 16 TV-Sender begleiten
die komplette Rallye. Über 800 Journalisten sind akkreditiert, allein
125 Tageszeitungsredakteure von 96 internationalen Publikationen
begleiten das Großereignis mit 14 Tagesetappen über 9500 Kilometer durch
Argentinien und Chile. Dazu kommen rund 40 Fotografen und zehn
Bildagenturen sowie 30 Radio-Redakteure. Die gesamte
TV-Berichterstattung hat sich in der Vergangenheit auf über 600 Stunden
addiert, die von mehreren Hundert Millionen Menschen verfolgt werden. |
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Rallye Dakar 2009
in Südamerika
Die Rallye war im vergangenen Jahr kurzfristig
wegen Terrordrohungen in Mauretanien abgesagt und für dieses Jahr
erstmals nach Südamerika verlegt worden.
Wenn Anfang Januar in Buenos Aires die Wüstenrenner der Rallye Dakar von
der Startrampe rollen, beginnt gleichzeitig ein Medienereignis, das
Superlative setzt. |
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Rallye Dakar 2010
wieder in Südamerika
Am 2. Januar beginnt für Volkswagens
Motorsportabteilung das Unternehmen Titelverteidigung bei der berühmten
Rallye Dakar. Mehr Wüste, mehr Hitze, mehr Höhe - die nächste ist immer
die härteste "Dakar". |
Im Januar
2010 wird der Wüstenklassiker erneut Superlative setzen. Die zweite
Durchquerung von Argentinien und Chile in der "Dakar"-Geschichte mit
zwei Anden-Überquerungen im Schatten der Sechstausender sowie durch ein
Herzstück in der erbarmungslosen Atacama-Wüste schließt nahtlos an die
begeisternde Premiere im Jahr 2009 an. |
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Immer mehr Autokonzerne entdecken Sand und Dünen für ihre im Trend
liegenden Offroader.
Vor allem Frankreichs Mineralölkonzerne Total und Elf förderten und
sponserten den Wüstenanlass.
Heute, wo auf Euro-Sport und vielen anderen TV-Sendern täglich aus der
Wüste berichtet wird, tritt neu der spanische Kommunikationsmulti
Telefonica als Hauptgeldgeber auf.
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Gewieftes Management
Die Organisation liegt seit 1994 in den
Händen
der A.S.O., der Amaury Sport Organisation mit Hauptsitz in
Issyles-Moulineaux, welche auch die Tour de France und den Paris
Marathon veranstaltet und vermarktet.
Durch die A.S.O. wurden diverse Reglementsänderungen eingeführt,
um
die Offroad-Classique TV-gerechter zu präsentieren.
Aus dem Marathonüberlebenskampf der 80er Jahre ist ein Sprintwettbewerb
geworden.
Kurze Tagesetappen mit Zielankünften um die Mittagszeit sorgen dafür,
dass aktuelle TV-Berichte rechtzeitig für die Abendprogramme
sendebereit sind.
Der Sinn für Orientierung in der Wüste ist heute nur noch in 2 von 17
Wertungsprüfungen gefragt. In allen anderen Sonderprüfungs- und
Verbindungsetappen steuert die Satellitennavigation die Fahrzeuge in
Richtung Ziel. Vom einstigen Abenteuer ist kaum mehr geblieben als der
Name.
Die 25. Jubiläumsausgabe trägt zwar noch den Namen Dakar, führt aber
nicht mehr in die Hauptstadt Senegals sondern in die ägyptische
Touristendestination Sharm-al-Sheik.
Gestartet wurde in Marseille und
nicht in Paris. In den letzten Jahren wurde die Paris-Dakar auch schon
im andalusischen Granada gestartet. |
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BMW, Ford, Honda und
Toyota unterstützen Privatteams mit Motorentechnik. Statt wie früher
15'000 km beträgt die Distanz heute rund 10'000 km. |
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Ins Leben gerufen wurde
die Wüstenrallye
vom Franzosen Thierry Sabine am 26. Dezember 1978 mit Start am Place du
Trocadéro in Paris.
Während der Paris-Dakar-Rallye 1986 verunglückte Sabine und vier weitere
Personen bei einem Helikopterabsturz tödlich.
Seine Asche wurde über der
Wüste verstreut. |
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Die 29. Tour 2007
- 2008 musste die Tour abgesagt werden
Bereits zum zweiten Mal in Folge
startete der Wüsten-Klassiker am 6. Januar in der portugiesischen
Hauptstadt Lissabon und endete nach 15 Tagen am 21. Januar 2007 in der
senegalesischen Hauptstadt Dakar. Für die 186 teilnehmenden Autos
standen
15 Etappen durch Portugal, Spanien, Marokko, Mauretanien, Mali und
Senegal auf dem Programm.
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Geliebt oder gehasst |
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Die - verdammt - traurigen Fakten:
Die Rallye hat seit ihrem Bestehen 55 Menschenleben gefordert. Bei der Dakar 2006 starben der australische Motorrad-Pilot
Andy Caldecott und zwei junge Zuschauer. |
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Auch bei der Ausgabe 2007, gab es zwei Todesopfer zu beklagen. Auf der 4. Etappe starb der 29-jährige
südafrikanische Motorrad-Pilot Elmer Symons. Auf der 14. Etappe der
Motorrad-Fahrer Eric Aubijoux aus Frankreich.
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Dakar -
Die Stadt
Die senegalesische Hauptstadt ist auch einen Besuch
wert, wenn man nicht zu den Teilnehmern der Rallye gehört.
Im Gegensatz zu vielen afrikanischen Hauptstädten, die kaum mehr als eine
chaotische Häuseransammlung bieten, hat Dakar auch aus europäischer Sicht
eine attraktive City zu bieten.
Dakar gilt als kosmopolitischste Stadt Nordwestafrikas. Wer pures Afrika
sucht, wird hier enttäuscht. Für eine Annäherung and den Schwarzen
Kontinent ist Dakar aber ein idealer Ausgangspunkt. |
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In
den breiten Hauptstrassen haben moderne Geschäftshäuser mit Internetcafés,
Boutiquen, Hotels, Reisebüros und guten Restaurants die ehemaligen
Kolonialbauten ersetzt. Sie stammten aus den Kolonialzeiten, als Dakar
Hauptort der französisch besetzten Gebiete Nordwestafrikas war.
Insel Gorée
Die Wochenenden verbringen die
Einheimischen am liebsten am Strand. Beliebtes Ausflugsziel ist die Insel
Gorée mit ihrer mediterran anmutenden Hafenbucht. Die UNESCO listet Gorée
als Weltkulturerbe auf, und man ist geneigt sich romantische Vorstellungen
über die Vergangenheit der Insel zu machen. Das "Haus der Sklaven"
erinnert allerdings daran, dass Gorée bis 1827 einer der wichtigsten
Umschlagplätze für den Menschenhandel war. |
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Die Skyline von Dakar |
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Allgemeine
Informationen:
www.ausenegal.com |
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Fotos bei:
www.africphoto.com |
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Aktuelle
Nachrichten zur Dakar bei marathonrally.com
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Fotos und Berichte.
Online-Magazin für aktive
und passive Freunde des Offroad-Motorsports. Dabei konzentriert sich
marathonrally.com besonders auf den Rallysport und dem damit verbundenen
Marathon Worldcup.
Laufend aktuelle Bilder der Dakar. Eigenproduktionen und offizielle
Pressebilder.
Berichte teils mehrfach täglich aktualisiert in deutsch, englisch und
französisch
mehr... |
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Dakar.com - die
offizielle Webseite des Veranstalters ASO |
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Die offizielle
Webseite des Veranstalters erscheint in mehreren Sprachen, darunter auch
in Deutsch.
Der Service auf der deutschen Seite ist umfangreich. So findet man
ausführliche Informationen über den Streckenverlauf, Klassements,
Interviews mit Fahrern und Teams sowie eine
Live-Verfolgung, mit der der Besucher via GPS den Stand einzelner,
ausgesuchter Fahrzeuge verfolgen kann
mehr... |
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X-Raid.de - Webseite
des deutschen BMW X-Raid Teams |
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Zum zweiten mal am Start
der härtesten Rallye der Welt wird auch das X-raid Team mit den beiden
BMW X5 stehen. Das zweite Jahr ist das schwierigste; dass das nicht nur
im Motorsport allgemein Gültigkeit hat, sondern auch speziell auf die
Dakar Rallye zutrifft, mussten schon viele Piloten und Teams im wahrsten
Sinne des Wortes ‚erfahren’.
Das X-Raid Team ist ein
besonderes Team - eigentlich ein Deutsches. Es besteht jedoch nur aus
Mitgliedern anderer europäischer Mitgliedsstaaten. Und dabei hat man
sich nicht irgendwelcher, sondern durchgehend erfahrener Profis aus
allen Sportbereichen bedient.
X-Raid startet ausschliesslich mit speziell aufgebauten BMW X5 der
Gruppe T2 - und hinter vorgehaltener Hand vermutet so mancher Experte
ein inoffizielles Werks-Engagement des bayerischen Autoherstellers BMW.
Wie dem auch sei, X-Raid ist erfolgreich an der Spitze dabei und bietet
eine Webseite mit täglichem Newsletter - alles wahlweise in deutsch,
englisch oder französisch
mehr... |
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Euromaster - Webseite
des Dakar Sponsors und Versorgers |
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Eurosport-Zuschauern und
Frankreich Besuchern dürfte die Firma Euromaster ein Begriff sein.
Euromaster ist ein freier Werkstattservice, der sich
bereits seit Jahren bei der Dakar als Sponsor beteiligt.
Dabei beschränkt sich Euromaster jedoch nicht nur auf ein finanzielles
Sponsoring, sondern bietet seine Reparaturdienste auch unterwegs für
Privatteams und Teams ohne eigene Servicekräfte an. Mit einem speziell
umgerüsteten Werkstatttruck begleiten die Franzosen die Dakar von Anfang
bis Ende und berichten darüber auf einer eigenen und umfangreichen
Webseite in englisch und französisch
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Rallyconnex -
Englischsprachiges Rallye Raid Online-Magazin |
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Sehr umfangreich
präsentiert sich das englischsprachige Online-Magazin Rallyconnex.com.
In diesem Online-Magazin widmet man sich dem Schwerpunkt Rallye Raids
und berichtet neben der Dakar auch über die weiteren Marathon Rallyes
des aktuellen Jahres und vergangener Jahre.
Viele Bilder und Links sowie ein aktueller Dakar Newsticker runden
das Angebot von Rallyconnex ab
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© wrangler4you.com
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