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Der Jeep in der Schweiz |
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In der Schweiz kamen erste Armee-Willys-Jeeps MB ab
1945 bei der Armee in
den Einsatz. |
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1945 wurden aus amerikanischen
Überschussbeständen 500 Gebrauchtfahrzeuge zu
Fr. 3'600.-- und 1946 400
Neufahrzeuge zu Fr. 5'950 erworben.
In den 50er Jahren war es den angehenden Soldaten möglich, einen Jeep zu
günstigen Bedingungen zu erwerben, mit der Auflage mit diesem in die
Wiederholungskurse einzurücken.
Letztmals wurden 1972 Jeeps von der Schweizer Armee eingekauft und die
letzten 1997 ausgemustert.
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Verwendung des Jeeps in der Landwirtschaft.
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Überrascht von der enormen Geländegängigkeit lag die Idee nahe, den
Jeep landwirtschaftlich zu nutzen. Schon kurz nach Ende des zweiten
Weltkrieges fanden entsprechende Einsatzversuche statt. So auf dem Gut
Kühlewil bei Kehrsatz sowie beim Schweiz. Institut für Landmaschinenwesen
und Landarbeitstechnik (IMA) in Brugg.
Beim 1946 erschienen Prüfbericht wurde folgendes bemängelt:
Der hohe Treibstoffverbrauch 22-50 lt. 100/km beim Ziehen eines
Anhängers mit einem Gesamtgewicht von 2'000 kg. Ferner der grosse
Wendekreis von 11 m, sowie das Fehlen von Fahrgängen zwischen 1-10 km.
Preis:
Fr. 8950.- + WUSt und folgender
Ausrüstung: Ersatzrad unbereift, 4 Sitze, Horn,
pneumatischer und handbetätigter Scheibenwischer, Kühlerschutzgitter,
Rückspiegel, Verdeck, Seiteneile .
Zubehör: Zapfwelle und Riemenscheibe Fr. 1200.-, Spill Fr. 1375.-,
Drehzahlregler Fr. 180.-. (Preisstand 1946)
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Mit dem CJ-2A (Agrijeep) bot Willys-Overland ein Fahrzeug an das
weiterentwickelt wurde, speziell für Landwirtschaft, Baugewerbe und
Industrie.
Siehe auch Modelle CJ- 1, CJ-2.
hier
Die Katalogauszüge unten zeigen einen Teil der Anbaugeräte die Willys-Overland für den Agri-Jeep anbot. (anklicken)
Bild: Original CJ-2 Agri Jeep 1948
Das Fahrzeug befindet sich in Privatbesitz und ist voll einsatzfähig. |
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Der Schlussbericht lautete:
Der Universaljeep kann den Landwirtschaftstraktor nicht ersetzen, leistet
jedoch für leichtere Transporte auf Strasse und im Gelände sehr gute
Dienste.
Im Jahre 1952 waren in der Schweiz bereits 147 Jeeps als
landwirtschaftliche Fahrzeuge immatrikuliert, sehr viele weitere als PW`s. |
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In der Schweiz
finden sich sehr viele und topgepflegte Militäroldtimer aller Art.
Darunter sämtliche Jeeps vom MB - CJ-5/
M-38A1.
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Special: CJ-3B und CJ-5 als Militärfahrzeug.
Die Zivilversion des CJ-3B (Offizielle Militärversionen waren der
M-606 und im Falle des CJ-5 der M-38A1 - Der Motor war gegen
Spritzwasser geschützt) und des CJ-5 wurden als preisgünstige
Militärfahrzeuge angeboten.
Die korrekte Bezeichnung
wäre CJ-5A2/A3. Ein Grossteil der in der Schweiz vorhandenen CJ-3B und
CJ-5 Militäroldtimer sind solche leicht modifizierte Zivilversionen.
Der Umbausatz bestand aus Tarnleuchten, einer
militärischen Anhängevorrichtung, olivgrüner Lackierung und einigen
weiteren militärspezifischen Abänderungen (Kettenfach im Motorraum,
Schaufel und Axt etc.). Der Unterschied zwischen den Modellen A2 und A3
bestand nur in einer zusätzlichen elektrischen Anlage mit 24 Volt zum
Betrieb der in der NATO üblichen Funkgeräte. Mit einem Umbausatz konnte
der A2 in einen A3 umgerüstet werden.
Die amerikanischen Streitkräfte verwendeten diese Jeeps im Ausland für
nicht taktische Aufgaben. In den USA sind solche Fahrzeuge selten.
Auch nach der Übernahme des Jeep von AMC wurden leicht modifizierte
Fahrzeuge ausländischen Armeen und der US-Army für militärische Aufgaben
angeboten. Eines dieser Fahrzeuge war der AM-7, ein CJ-7 in
Militärversion sowie das Modell CJ-10.
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