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Alle Chrysler-, Jeep®- und Dodgemodelle mit Benzinmotor ab Bauljahr 1989 dürfen mit E-10-Kraftstoffen betrieben werden...
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Biotreibstoff: Vision und Albtraum zugleich

Eine Bauchlandung hat der deutsche Umweltminister mit der geplanten Biosprit-Verordnung hingelegt. Ab 2009 wollte Gabriel dem Superbenzin zehn Prozent Alkohol beimischen, um niedrigere CO2-Werte zu erzielen.

Leitungen und  Dichtungen von rund 3,5 Millionen Altautos würde dieser E10-Biomix aber zersetzen - die Fahrer müssten aufs teure Super Plus (E5) umsteigen. Der Minister trat daher aufs Bremspedal. Die Debatte um Biotreibstoffe erreicht damit einen Tiefpunkt.

Mit Weizen im Tank wird auch ein Hummer grün - und der Weizen knapp und teuer
"Die Förderung von Biokraftstoffen ist aus klimaschutzpolitischer Sicht keine Option", urteilte der deutsche Beirat für Agrarpolitik in einem Gutachten. Aehnlich reagierte das Landwirtschaftsministerium in London: Abholzung, Ueberdüngung, Wasserverbrauch - Bioethanol kann fragwürdig sein. Auch ein Gutachten der ETH-Zürich kam zu dem Ergebnis: Pflanzen in den Autotank zu stopfen, sei technisch und ökonomisch Unsinn.

 



















 





 

   

Die für 2009 vorgesehene zehnprozentige Bioethanol-Beimischung beim Benzin birgt Gefahren.

Manche Ottomotoren gehen kaputt

Das Benzin, das wir heute tanken, heisst E5. Das bedeutet: Es enthält fünf Prozent Bioethanol, das ist aus Pflanzen wie Getreide, Mais oder Zuckerrohr gewonnener Bio-Sprit
 

 

.Das "E10" bedeutet, dass dem mineralischen Kraftstoff 10% BioEthanol -  ein aus Pflanzen gewonnener Alkohol - beigemischt ist.

Diese Beimischung ist/wird gesetzlich vorgeschrieben und wird nach derzeitigen Plänen auf bis zu 15% ab 2009 erhöht.

Das Problem ist, dass nicht alle Automodelle vom Hersteller für diese Spritsorten freigegeben sind und es dann bei evtl. Motor- oder Einspritzanlagenschäden schwierig sein wird, jemanden dafür haftbar zu machen.

Einzige Möglichkeit in Deutschland, diese BioEthanolbeimischung zu umgehen, ist die Verwendung von SuperPlus bzw. dem superteuren 100-Oktan Premiumsaft (Handelsbezeichnung der Mineralölkonzerne: V-Power, Ultimate usw.)
 

   
   

Hauptproblem ist die hygroskopische Eigenschaft (bindet Wasser) von BioEthanol - dadurch wird die Korrosion an Teilen der Einspritzanlage, der Spritleitungen und auch der Brennräume der Zylinder ... und nicht zuletzt der Abgasstrang gefördert; insbesondere Aluminium verträgt sich nicht so gut mit dem wasserhaltigen Sprit.

Hinsichtlich der Klopffestigkeit ergeben sich keine Einbußen gegenüber konventionellem Benzin. BioEthanol hat die gleiche Oktanzahl wie SuperBenzin: 95 Oktan (ROZ)

Beim Neuwagenkauf sollte man heute schon darauf achten, dass der Hersteller die Unbedenklichkeit zur Verwendung von mindestens E15 schriftlich bescheinigt oder eine allgemeine Freigabe des Herstellers schriftlich vorliegt; eine Bestätigung des Markenhändlers reicht nicht aus!!! , später evtl. Haftungsansprüche durchzusetzen.

Einige Hersteller, Ford z.B., bieten sogenannte "BiFuel-Fahrzeuge" an, die sogar für überwiegenden Alkoholbetrieb E85 ausgelegt sind; mit diesen kann dann an immer mehr Tankstellen BioEthanol E85 (mit 95 Oktan) getankt werden.
 

 

Der Nutzen ist umstritten

Kurzsichtige und verfehlte Klimapolitik. Mit der staatlich geförderten Nachfrage nach Biotreibstoffen steigt die Nachfrage und damit der Preis für Grundnahrungsmittel.

Die Leidtragenden sind einmal mehr die Armen, welche nicht mehr in der Lage sind, ihr Ueberleben zu finanzieren.

Mit Biotreibstoffen aus der Nahrungsmittelkette, verstärken wir in perverser Weise das Hungerproblem weltweit.


 

Hinsichtlich Ökobilanz schneiden gemäss Studien die energetische Nutzung von Abfall- und Reststoffen sowie Holz gegenüber fossilen Treibstoffen am besten ab.

Strenge Zertifizierungsrichtlinien für Biotreibstoffe könnten das Problem der Brandrodung von Regenwald mindern.

 
 

Pressemitteilung vom 13.03.2008 | 13:16
Daimler AG
Mit Sicherheit sauber: Freigabe für den Betrieb mit E-10-Kraftstoffen


Alle Chrysler-, Jeep®- und Dodge mit Benzinmotor ab Modelljahr 1989 dürfen mit E-10-Kraftstoffen betrieben werden

• Chrysler LLC erteilt diese Freigabe als einer der ersten internationalen Automobilhersteller
• In Deutschland soll die Ethanol-Beimischung in Normal- und Superbenzin im zweiten Halbjahr 2008 von fünf auf zehn Prozent steigen

Berlin - Als einer der ersten internationalen Automobilhersteller bestätigt die Chrysler LLC die uneingeschränkte Eignung aller Chrysler-, Jeep®- und Dodge mit Benzinmotor für den Betrieb mit E-10 Kraftstoffen.

Schon im zweiten Halbjahr 2008 sollen in Deutschland Normal- und Superkraftstoffe aus Gründen der Umweltverträglichkeit nur noch mit einer von derzeit fünf auf dann zehn Prozent erhöhten Beimischung von Ethanol (E-10) angeboten werden dürfen. Fahrzeuge, die den höheren Ethanol-Anteil nicht vertragen, können dann nur noch mit dem teureren Super Plus betrieben werden, bei dem der Ethanol-Anteil nicht angehoben wird.

„Die herstellerseitige E-10 - Freigabe für alle Chrysler, Jeep und Dodge ab Modelljahr 1989 gibt Fahrern und neuen Kunden der drei amerikanischen Marken die Sicherheit, ohne Mehrkosten auch weiterhin ihre gewohnten Ottokraftstoff-Qualitäten tanken zu können,“ sagte Carsten Prager, Leiter Technik und After Sales der Chrysler Deutschland GmbH.





Ansprechpartner
Markus Hauf
030/ 2694 2023





Stuttgart - Veröffentlicht von pressrelations

 


 

   

Viele Autofahrer kennen ihre elektronischen Sicherheitshelfer nicht

ar - Moderne Elektronik in Fahrzeugen rettet täglich Leben - wie sie hingegen funktioniert, wissen die Besitzer der Fahrzeuge in der Regel nicht. Einer Umfrage der Schweizer Winterthur-Versicherung hat ergeben, das zwar 70 Prozent der Befragten wussten, was ABS (Anti Blockier System) bedeutet, bei ESP (Elektronisches Stabilitäts Programm) waren hingegen nur 40 Prozent, den Bremsassistenten kannten gar nur 27 Prozent.
 

 

Jetzt fordern die Versicherer mehr Aufklärung durch die Industrie. Denn wer um die rettende Wirkung der Helfer weiß, wird deren Verbreitung unterstützen und fördern, so ein Sprecher der Winterthur. 20 Jahre hat es gedauert, bis ABS flächendeckend in Neufahrzeugen eingebaut wurde, ESP brauchte in Deutschland zehn Jahre, um salonfähig zu werden. In anderen Ländern ist es längst nicht etabliert. Das geht aus Zahlen der Dekra hervor. Wenn die Sicherheitssysteme und ihre Funktionsweise bekannter wären, würde sich auch ihre Verbreitung beschleunigen, so die Experten.
 

 

Das Elektronische Stabilitäts-Programm würde die Zahl aller tödlich verlaufenden Unfälle von Fahrzeugen, die nicht über ESP verfügen, um 43 Prozent reduzieren, die der Alleinunfälle mit Todesfolge um 56 Prozent. Zu diesem Resultat kommt eine gerade veröffentlichte Studie des nordamerikanischen Insurance Institute for Highway Safety (IIHS). Argumente für die Sicherheitssysteme zu finden, ist nicht schwer. Sie bekannt zu machen, scheinbar schon. (ar/sb)

ESP, MASC, PSM etc. die zunehmende Verbreitung und ihre enormen Entwicklungsmöglichkeiten werden die Zukunft der Fahrzeug-Sicherheit prägen mehr...
 



 


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