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Der X-Hawk des Israeli fliegt nach dem gleichen Prinzip wie ein Hubschrauber. Horizontal kreisende Rotorblätter ziehen Luft von oben an und beschleunigen sie nach unten - wenn der Auftrieb höher ist als das Eigengewicht, hebt man ab.

Beim X-Hawk sitzen jedoch zwei Propeller vorn und hinten in je einer Röhre im Fahrzeuggehäuse.

Mit Hilfe des Luftstroms in diesen Schächten funktioniert Yoelis wichtigstes Patent.

US-Patent Nr. 6464166 sieht aus wie das Gebläse im Armaturenbrett eines Autos für Riesen.

Es besteht aus hunderten Lamellen am Ein- und Auslass jedes Propellerschachts. Die Lamellen sind beweglich und können den Luftstrom in extrem hohe Seitwärtskraft umwandeln. Das ermöglicht dem X-Hawk erstens, selbst bei heftigen Windstössen stabil auf der Stelle zu schweben.
Zweitens kann er präzise navigieren. Anders als Hubschrauber oder Flugzeuge wird der X-Hawk auf Grund des Patents nämlich seitwärts fliegen können. Mit den Rädern, die mit eigenen Motoren betrieben werden, sollen einfache Strassenmanöver möglich sein.

An der Vollendung der Vision vom Flugauto für jedermann arbeitet auch die NASA, unter dem Titel PAVE, Personal Air Vehicle Exploration, unter Hochdruck.

Doch: Wenn die technischen und wirtschaftlichen Probleme gelöst sein werden, fangen andere Probleme erst richtig an.

Das grösste Problem:
Die Luftsicherheit

Eine völlig neue Verkehrsordnung muss her, und vor allem eine tadellos funktionierende Luftverkehrskontrolle, damit der millionenfache Ansturm auf den Himmel nicht im Chaos endet.

Der Zeitplan wird nicht von der Technologie diktiert, sagt Dennis Bushnell - Chefwissenschaftler der NASA - sondern von den Regierungen und Luftfahrtbehörden.

NASA's Small Aircraft Transportation System



DARPA
Defense Advanced Research Projects Agency - Forschungseinrichtung der US-Armee mehr...

2004 wurde erstmals
die DARPA Grand Challenge in der
Mojave Wüste durchgeführt.

Das Besondere dabei ist, dass die Autos nur von Computern gesteuert werden, “echte” Fahrer sind dabei nicht zugelassen mehr...
 

   

         

 
 

 

 
     
  Fliegende Untertasse geht in Fabrikation
 
 
   
 

Foto by MOLLER

 
 

Fliegende "Untertassen" werden käuflich erwerblich. Die US-Firma Moller International beginnt laut eigenen Angaben mit der Produktion des M200G Volantor. Das Mobil startet und landet vertikal - wie ein Helikopter. Es kann 3 Meter über dem Boden gleiten und zwei Passagiere tragen.

Laut dem Gründer der Firma, Ingenieur Paul Moller, ist es das "ultimative Offroad-Vehikel", es könne über jede Oberfläche gleiten, selbst Wasser.

 
     
 

 
     
 

Robert Busslinger - Fahrzeuge, die durch Hochhausschluchten schweben, waren bisher unvorstellbar. Der israelische Ingenieur Rafi Yoeli ist daran, den Traum wahr zu machen.




 

   
 

Das Grundkonzept von den im Gehäuse verborgenen Tandemrotoren griff er von den "Fliegenden Jeeps" auf, die in den Fünfzigern von der US-Armee, der Navy sowie der privaten Piasecki Company getestet wurden.
 

 

1943 fanden Versuche statt, den Jeep für kurze Strecken "flugtauglich" zu machen. 1944 flog der "Rotabuggy" während rund 10 Minuten in 130 Metern Höhe und erreichte eine Geschwindigkeit von über 100 km/h. Zwar hoben die Geräte ab, doch sie waren zu schwer, um irgend etwas ausser dem Piloten zu transportieren. Sie waren langsam und kippten bei der ersten Windböe um.

   
 

  

 

 

Zur Gewichtsersparnis bestand die Zelle aus Sperrholz. Türen und Fenster aus Plexiglas. Diese Flugmaschinen sollten in der Luft so vielseitige Lastesel sein wie der Jeep an Land.

   
 
 

 

Die US-Armee, die Navy und die private Piasecki Company lancierten bis weit in die fünfziger Jahre Versuche mit "Fliegenden Jeeps". Der Auftrieb und Vortrieb wurde durch blattspitzengetriebene Rotoren erzeugt.

 

 

 

Foto by PIASECKI AIRCRAFT CORP.

 

PA-59K Airgeep first flight,  22 September 1958,  F.N. Piasecki, pilot

Rund fünfzig Jahre später, mit leichtem Material, stärkeren Triebwerken und computerisierter Technologie scheint die Zeit der fliegenden Jeeps gekommen zu sein.

Foto by URBANAERO

 

MOLLER SKYCAR «Volantor»
 
  Moller USA – Seit Jahren arbeitet Dr.Paul Moller am Skycar: der «Volantor» verbraucht genauso viel Benzin wie ein Auto auf 100 km, hebt genauso vertikal ab, wie er landet, und fliegt mit einer Geschwindigkeit von 580 km/Stunde durch die Luft. Und sie benötigen weder Führerschein, Pilotenlizenz noch Chauffeur. Der vollautomatische Bordcomputer hat das Ruder in der Hand. Der Zweisitzer M200 wurde bereits in den USA getestet – aber noch nicht zugelassen. Zu laut. Moller entwickelt weiter – an einem Viersitzer. Ob der leiser wird, ist unklar, aber teurer, das steht fest. Der Skycar M200 soll rund eine Million Dollar kosten.
 
 
 

Foto by MOLLER     

   
Scheibenförmige Luftfahrzeuge
 
  Immer wieder hat es Versuche gegeben, Luftfahrzeuge mit einem scheibenförmigen Erscheinungsbild und den theoretisch durchaus vielversprechenden Eigenschaften von "fliegenden Untertassen" zu bauen:
 
Rund oder zumindest symmetrisch um die Hochachse, somit keine bevorzugte Flugrichtung.
Der Rumpf flach und profiliert wie ein Tragflügel, sodass er im Vorwärtsflug auch Auftrieb erzeugt.
VTOL (vertical take-off and landing), also fähig zum Senkrechtstart, ohne im Vorwärtsflug die aerodynamischen Nachteile eines Hubschraubers zu haben.

Wann kommt das Flugauto?


Es wird irgendwann kommen...
...  es wird dabei ähnlich wie beim "normalen" Auto werden. Zu Beginn wird sich das kaum jemand leisten können. Dann werden Geschwindigkeitsbegrenzungen und Kontrollen eingeführt. Dann kommen die Sicherheit betreffenden Diskussionen: Leitsystem, Schleudersitz, Haftpflicht/Vollkasko (?), Mindest-Flughöhe, Tank-Reserve, Geisterflieger...
 
 
 

Zwischen 1920 und 1960 wurden verschiedene Prototypen von fliegenden Autos erfolgreich getestet. Einigen Modellen gelang es beinahe, serienmässig produziert zu werden.
 
Die grössten und entscheidensten Fortschritte wurden in den USA erzielt. Am 15.November 1947 überflog das Modell 118 von Theodor Hall San Diego während einer Stunde und 18 Minuten und dies mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 210 km/h.

   




 

Das berühmteste aller fliegenden Autos:
Aerocar von Moulton Taylor  

   
 


 

 
1956 gab es Verhandlungen für die Produktion einer ersten
Serie von 1000 Fahrzeugen. Doch die Finanzierung kam nicht zustande. Dies war das vorläufige Ende von der Vision des fliegenden Autos.

Es verblieb die Leidenschaft von Tüftlern, die vielen Prototypen Paten standen. Bis heute sind in den USA über 80 Patente für fliegende Autos angemeldet worden.
     
   

 

 


 

   
 
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