Der Zweite Weltkrieg war der zweite auf globaler Ebene
geführte Krieg sämtlicher Großmächte des 20. Jahrhunderts und stellt den
bislang größten und verheerendsten Konflikt in der Menschheitsgeschichte
dar.
Geschichte gibt einem
Land Gegenwart; Geschichte gibt einem Land Zukunft. Wer
Geschichte als ewiggestrig von sich weist, der wird auch nie daraus
lernen können. Freiheit und Frieden sind nicht
selbstverständlich.
Das unschätzbare, aber alles andere als selbstverständliche Gut der
Freiheit muss immer wieder aufs Neue gepflegt und erkämpft werden.
(Robert Busslinger)
- Im September 1939, gut zwei Wochen nach dem deutschen Angriff,
überfielen und besetzten sowjetische Truppen den Osten Polens.
Heute, 70 Jahre später, ist diese Tatschache laut Umfragen nur 16
Prozent der Russen bekannt.
Umgekehrt glauben rund achtzig Prozent der Russen, Estland habe
sich 1940 der Sowjetunion freiwillig angeschlossen. -
Autobiography of a jeep
Interessanter Film, der zeigt
wie der Jeep hergestellt und eingesetzt wurde. Auch die damalige
Zeitgeschichte der USA wird in den Film einbezogen. - Bei langsamen Internetverbindungen kann's dauern. Lohnt sich aber.
Die Idee des robusten Militärfahrzeuges/Soldatenautos entstand während der
Krisenzeit des zweiten Weltkrieges.
John North Willis "Willys" 1873-1935 Firmengründung 1909. Im gleichen Jahr übernahm Willys die seit 1903
bestehende Automarke Overland. Der Gründer von Willys-Overland schrieb seinen Namen "Willis". Den Erfolg des Jeep durfte er nicht mehr erleben.
Willys-Overland
1915 Das Werk nach der Zusammenlegung durch John North Willys.
1926 war das Unternehmen drittgrösster Automobilhersteller
Amerikas. Nach einem Bankrott wurde 1936 die Firma unter dem Namen Willys-Overland Motors neu gegründet.
Willys MA Produktion
Am Anfang lief die Produktion noch parallel zu den Zivilfahrzeugen.
Willys MB mit
Slat Grill
Mit diesem Kühlergrill finden sich kaum mehr Oldtimermodelle.
Jeeptransporter 1941
Ab 1941 lief die Produktion bei Willys-Overland, wie auch bei Ford, auf
Hochtouren.
Der Jeep im
Einsatz
Als Militärfahrzeug konzipiert wird er bis heute in Lizenz -
z.B. Indien -
gebaut.
Der Jeep in
der Kiste
Viele Jeeps wurden erst am Einsatzort zusammengebaut.
Zusammenbau
Ausgepackte
Fahrzeugteile werden zusammengebaut. (Marokko 1943)
Spass im Jeep
Offizielle Bezeichnung: Jeep, Kleinauto mit massivmetallenem Chassis,
Viertaktmotor und Vierradantrieb.
Ford GP
Bei der Erprobung in Holabird
Ende 1940. Ausgerüstet mit dem Ferguson
Schleppermotor.
Damen im Jeep
Es galt als "chic" sich im Jeep fotografieren zu lassen. Auch die Soldaten
liessen sich gern mit "ihrem" Jeep ablichten.
Flexibel im Einsatz
Fahrzeuge wurden teilweise als einzelne Baugruppen per Fallschirm
abgeworfen. Der Jeep konnte innerhalb einer halben Stunde einsatzfähig
zusammengebaut werden.
Für harten Einsatz gebaut
Viele Soldaten und Zivilisten haben ausprobiert, was und wieviel ein
Jeep
ertragen kann.
Zum Bestimmungsort
Von 1941-44 strömten täglich solche Eisenbahnzüge
aus den Fabriken von Willys-Overland und Ford.
Hinter der Front
Holzfräse wird mit
dem Vorderradantrieb des Jeep betrieben.
Der Jeep
im Krieg
Immer wieder wird der Jeep Zeuge des menschlichen Wahnsinns!
D-Day* 6. Juni 1944
Landung der Alliierten in der Normandie.
1941
Noch bevor die USA im
Dezember 1941 in den
Krieg eintraten, wurden
bereits Jeeps an das
Vereinigte Königreich
geliefert.
14. Juni 1944
Frankreich
Sie brachten die Freiheit. Für viele bleibt der Jeep daher das Symbol
für Freiheit.
5. Juni
1944 Italien
Die 5th US-Army wird in
Rom begeistert empfangen.
Churchill
Auch er liebte den Jeep, genauso wie seine Zigarren.
Jeepkolonne
So dürfte es nach dem
Einmarsch an vielen Orten ausgesehen haben.
Der Zweite Weltkrieg stellt den bislang größten und verlustreichsten
Konflikt in der Menschheitsgeschichte dar
Der Zweite Weltkrieg war ein interregionaler Krieg, bei dem mehrere
zunächst voneinander abgegrenzte Kriegsschauplätze ineinander mündeten.
Er ist der einzige Krieg, in
dem sowohl atomare – von den USA gegen Japan – als auch biologische und
chemische Waffen – hauptsächlich durch Japan gegen China – eingesetzt
wurden.
Freiheit und Frieden sind nicht selbstverständlich
2010 - Es gibt in der heutigen
Welt immer noch Individuen, Organisationen und Regimes, welche es
für eine edle Aufgabe halten, andere Individuen zu töten.
-------------------------------------------------------------- Zweck des Militärs ist typischerweise die Auseinandersetzung mit einem
Gegner. Diese Auseinandersetzung bestand in der Vergangenheit
ausschließlich in der Führung von Kriegen, heute zunehmend auch in
multinationalen Operationen zur Friedenssicherung und -erhaltung.
In der historisch belegten Menschheitsgeschichte haben bis heute - 2008 -
rund 14.400 Kriege stattgefunden, denen ungefähr 3,5 Milliarden Menschen
zum Opfer gefallen sind.
Während individuelles oder kollektives Rauben und absichtliches Töten
von Menschen heute generell als Verbrechen gilt und in einem Rechtsstaat
strafbar ist, wird „Krieg“ nicht als gewöhnliche Kriminalität
betrachtet, sondern als bewaffnete Auseinandersetzung zwischen
Kollektiven, die sich dazu legitimiert sehen. Damit hebt ein Krieg die
zivilisatorische Gewaltbegrenzung auf eine Exekutive, wie sie der
Rechtsstaat als Regelfall voraussetzt, partiell oder ganz auf: Es stehen
sich bewaffnete Armeen gegenüber, die ganze Völker oder Volksgruppen
repräsentieren. Diese sind damit Kriegspartei.
Der Zweite Weltkrieg forderte zirka 55 bis 60 Millionen
Menschenleben
Japanisch-Chinesischer
Krieg
Nach dem Angriff der Japaner auf Pearl Harbour am 7. Dezember 1941,
Kriegseintritt der USA, war er ein Schauplatz des Pazifikkrieges und
damit Teil des Zweiten Weltkrieges.
Am 7. Juli 1937 startete Japan
mit einem Angriff auf Nordchina den Aggressionskrieg gegen China. Am 13.
August unternahmen die Japaner einen Großangriff auf Shanghai. Am
nächsten Tag veröffentlichte die chinesische Regierung eine Erklärung
zum Widerstandskrieg. Dies war auch der Beginn des antifaschistischen
Kriegs in der Welt.
Am 25. September 1937 vernichtete die von der KP Chinas geführte Achte
Route-Armee ca. 1000 japanische Kräfte in der Schlacht am
Pingxingguan-Pass. Von nun an mussten die Japaner schwere Verluste in
Kauf nehmen.
Im Westen führte Hitler seinen Aggressionsplan siegreich durch.
Deutschland verleibte sich in kurzer Zeit mehrere europäische Länder ein
und richtete sich nach dem Abschluss eines Militärbündnisses mit Italien
nun direkt gegen Polen. Am 1. September 1939 begann Deutschland den
Krieg gegen Polen. Zwei Tage später erklärten Großbritannien und
Frankreich Deutschland den Krieg. So wurde der Zweite Weltkrieg vom Zaun
gebrochen.
Der Widerstandskrieg Chinas gegen Japan erleichterte in diesem Fall den
Kriegsdruck der demokratischen Länder in Europa und Amerika. Die
Kommunistische Partei schickte einen Teil ihrer Truppen in die von
Japanern besetzten ländlichen Gebiete zur Entfaltung eines
Partisanenkrieges im feindlichen Hinterland und zur Bindung der
japanischen Truppen, während die chinesische Regierung aktiv den
Widerstand an der Front organisierte. So wurden die Hoffnungen der
Japaner, China schnell niederzuschlagen und allein über Asien zu
herrschen, vereitelt.
Am 22. Juni 1941 brach der sowjetisch-deutsche Krieg aus. Am 7. Dezember
1941 entfesselte Japan mit einem Überraschungsangriff auf Pearl Harbour
den Pazifik-Krieg. So entstand endlich ein antifaschistisches Bündnis
mit den USA, der Sowjetunion und China an der Spitze gegen den
faschistischen Block mit Deutschland, Italien und Japan.
Schon gleich nach Ausbruch des Pazifik-Kriegs begannen China, die USA,
Großbritannien und die Sowjetunion mit gemeinsamen Militäroperationen.
Nach 1943 wurden die drei
faschistischen Staaten in Europa, Nordafrika und auf dem pazifischen
Kriegsschauplatz schwer geschlagen. Am 8. September erklärte Italien die
bedingungslose Kapitulation. Auf dem chinesischen Kriegsschauplatz
beherrschten die chinesisch-amerikanischen Luftstreitkräfte den
Luftraum. Auch die japanischen Bodentruppen erlitten schwere Verluste.
Im Herbst 1944 wurden nur noch 1,4 % der etwa 400 Kreise in Nordchina,
die von Japanern erobert worden waren, ganz von ihnen kontrolliert, in
67,1 % der Kreise standen nur die Kreisstädte unter ihrer Kontrolle, und
die übrigen 31,5 % waren von Chinesen befreit worden. Die
Burma-Schlacht, angefangen im Dezember 1943, bewirkte einen radikalen
Umschlag des Kräfteverhältnisses der chinesischen und der japanischen
Streitkräfte. Im Januar 1945 wurden die japanischen Aggressoren in der
Provinz Yunnan geschlagen.
Im April 1945 wurden Deutschland und Japan in die Knie gezwungen. Am 1.
April begannen die Amerikaner, die japanische Insel Okinawa anzugreifen,
und am 20. April begann die Sowjetarmee Berlin anzugreifen. Am 30. April
beging Hitler Selbstmord, und einige Tage später erklärte Deutschland
die bedingungslose Kapitulation. Japan geriet in völlige Isolation.
Vom 17. Juli bis zum 2. August fand die Potsdamer Konferenz statt, die
das Potsdamer Abkommen veröffentlichte. Japan jedoch verweigerte die
Anerkennung, und so führten die alliierten Staaten einen letzten Kampf
gegen Japan. Am 6. und 9. August warfen die USA zwei Atombomben auf
Hiroshima und Nagasaki, und am 9. August erklärte die Sowjetunion Japan
offiziell den Krieg. Zugleich verkündete die Kommunistische Partei
Chinas die totale Gegenoffensive gegen Japan. Am 10. August beendete
Japan endlich den Krieg. Am Abend des 14. August kapitulierte Japan
bedingungslos. Am 9. September wurde die Kapitulationsurkunde
unterzeichnet.
Japanisch-Chinesischer Krieg
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Der zweite Weltkrieg
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D-Day 6.
Juni 1944
Landung in
der Normandie -
Die Befreiung Europas
Mit D-Day bezeichnet man im englischen Sprachraum
den Stichtag eines grösseren, in der Regel militärischen Unternehmens. Ein
vergleichbarer deutscher Begriff ist Tag "X". D-Day wird auch als Kürzel für "Decision Day" angesehen, doch gilt diese
Herkunft des Begriffs
nicht als gesichert.
Erstmals wurde "D-Day" als Code für den Tag einer militärischen Operation
im Ersten Weltkrieg verwendet. Dieser D-Day war der Sturmangriff
amerikanischer Truppen auf die von Deutschen besetzte lothringische Stadt
Saint-Mihiel im September 1918.
2004 Weltkriegs-Denkmal eingeweiht
Mit einem Festakt vor mehr als 100 000 Zuschauern ist in Washington eine
nationale Gedenkstätte für die amerikanischen Opfer im Zweiten Weltkrieg
eingeweiht worden. US-Präsident George W. Bush würdigte die "großartigste
Generation", die für den Sieg über Tyrannei und Unfreiheit gekämpft habe.
"Wir hissen unsere Flagge über einem Denkmal, das so lange stehen wird,
wie Amerika selbst", sagte Bush.
Zehntausende Kriegsveteranen, die meisten deutlich über 80 Jahre alt,
waren unter den Zuschauern, die an der Zeremonie zur Eröffnung der
Gedenkstätte teilnahmen. Sie soll an die
400 000 gefallenen US-Soldaten im
Zweiten Weltkrieg erinnern.
Die US-Streitkräfte seien im Zweiten Weltkrieg überall in Europa als
Befreier begrüßt worden, sagte Bush. Die Entschlossenheit des damaligen
Präsidenten Franklin D. Roosevelt sei stärker gewesen als jede Macht eines
Diktators, und sein Glaube an die Demokratie sei absolut gewesen.
Insbesondere ist der Begriff D-Day
bekannt für den
6. Juni 1944, als die Landung alliierter Truppen in der
Normandie begann.
60 Jahre nach dem D-Day haben die einstigen Weltkriegsgegner am 6. Juni
2004 erstmals gemeinsam der Landung der Alliierten in der Normandie
gedacht.
Als erster deutscher Regierungschef war Bundeskanzler Gerhard Schröderdabei.In seiner Ansprache sagte Schröder:
"Wir kennen unsere Verantwortung vor der Geschichte und nehmen sie ernst."
Aber auch: "Keine Chance mehr für Kriegstreiberei, Kriegsverbrechen und Terrorismus."
Ähnlich wie Schröder brachte der französische Präsident Chirac "ewige"
Dankbarkeit gegenüber den einstigen Weltkriegs-Verbündeten zum Ausdruck:
"Frankreich wird niemals vergessen, was es Amerika, von jeher sein Freund,
und allen seinen Alliierten schuldig ist."
Der D-Day war nur der
Auftakt
Der britische Historiker Antony Beevor erzählt die dramatische
Geschichte der alliierten Landung des 6. Juni 1944 neu.
Drei Monate später war Paris befreit. Den Preis dafür bezahlten die
Menschen in der Normandie.
Das Martyrium der Normandie
Die grösste Flotte, die die Welt je gesehen hat, brach an jenem
Tag zur Invasion in der Normandie auf, insgesamt 5500 Schiffe mit
130.000 Soldaten an Bord. "Es war, als ob eine riesige Stadt mit Hochhäuser aus dem Meer
auftauchte", schrieb später ein deutscher Obergefreiter, überwältigt
vom Anblick, der sich ihm im Morgengrauen von seinem Bunker aus bot.
Besonders verdienstvoll ist, dass Beevor in seinem lesenswerten Buch
auch das Leiden der Franzosen zeigt, deren Heimat nun von
Freunden angegriffen wurde. Für viele bedeutete die Befreiung, alles
zu verlieren. Vor allem die Bewohner von Caen: Britische Bomber
verwandelten die Stadt in ein Ruinenfeld - und schufen für die
deutsche Verteidiger ein ideales Umfeld.
Die Zahl der der Einwohner schrumpfte von 60.000 auf 17.000 Caen
wurde zum "düsteren Totenhaus" wie Beevor schreibt:
"Die Ratten frassen sich fett an den unbestatteten Leichen, und
Hunde suchten nach menschlichen Gliedmassen, die aus den Trümmern
ragten."
"D-Day - Schlacht um die Normandie" ist nicht
nur deshalb ein sehr gutes Buch, weil es hervorragend und
interessant geschrieben ist. Sondern auch, weil es nichts
beschönigt, heroisiert oder unter den Teppich kehrt, wie zum
Beispiel Kriegsverbrechen denen sich die Kriegsbeteiligten schuldig machten.