Fahrzeuge aus dem 2.
Weltkrieg sind Zeugen der historischen Ereignisse einer zerstörerischen und menschen-verachtenden Zeit
Autobiography of a jeep
Interessanter alter Film aus der Zeit des Weltkrieges der zeigt wie der
Jeep entwickelt und eingesetzt wurde. - Bei langsamen
Internetverbindungen kann's dauern. Lohnt sich aber.
Die Idee des robusten Soldatenautos entstand in der Not,
während der
Krisenzeit des zweiten Weltkrieges.
John North Willis "Willys"
1873-1935
Firmengründung 1909. Im gleichen Jahr übernahm Willys die seit 1903
bestehende Automarke Overland. Der Gründer von
Willys-Overland schrieb seinen Namen "Willis".
Den Erfolg des Jeep durfte er nicht mehr erleben.
Willys-Overland
1915
Das Werk nach der Zusammenlegung durch John North Willys.
1926 war das Unternehmen
drittgrösster Automobilhersteller
Amerikas. Nach
einem Bankrott wurde 1936 die Firma unter dem Namen Willys-Overland Motors neu gegründet.
Willys MA Produktion
Am Anfang lief die Produktion noch parallel zu den Zivilfahrzeugen.
Willys MB mit
Slat Grill
Mit diesem Kühlergrill
finden sich kaum mehr Oldtimermodelle.
Jeeptransporter 1941
Ab 1941 lief die Produktion bei Willys-Overland, wie auch bei Ford, auf
Hochtouren.
Der Jeep im
Einsatz
Als Militärfahrzeug
konzipiert wird er bis
heute in Lizenz -
z.B. Indien -
gebaut.
Der Jeep in
der Kiste.
Viele Jeeps wurden
erst am Einsatzort
zusammengebaut.
Zusammenbau
Ausgepackte
Fahrzeugteile werden zusammengebaut.
(Marokko 1943)
Spass im Jeep
Offizielle Bezeichnung: Jeep, Kleinauto mit massivmetallenem Chassis,
Viertaktmotor und Vierradantrieb.
Ford GP
Bei der Erprobung in Holabird
Ende 1940. Ausgerüstet mit
dem Ferguson
Schleppermotor.
Damen im Jeep
Es galt als "chic" sich im Jeep fotografieren zu lassen. Auch die Soldaten
liessen sich gern mit "ihrem" Jeep ablichten.
Flexibel im Einsatz
Fahrzeuge wurden teilweise als einzelne Baugruppen per Fallschirm
abgeworfen. Der Jeep konnte innerhalb einer halben Stunde einsatzfähig
zusammengebaut werden.
Für harten Einsatz gebaut.
Viele Soldaten und Zivilisten haben ausprobiert, was
und wieviel ein
Jeep
ertragen
kann.
Zum Bestimmungsort
Von 1941-44 strömten täglich solche Eisenbahnzüge
aus den Fabriken von
Willys-Overland
und Ford.
Hinter der Front
Holzfräse wird
mit
dem Vorderradantrieb
des Jeep
betrieben.
Der Jeep
im Krieg
Immer wieder wird der
Jeep Zeuge des menschlichen Wahnsinns!
D-Day* 6. Juni 1944
Landung der
Alliierten in der Normandie.
1941
Noch bevor die USA im
Dezember 1941
in den
Krieg eintraten, wurden
bereits Jeeps an das
Vereinigte Königreich
geliefert.
14. Juni 1944
Frankreich
Sie brachten
die Freiheit.
Für viele bleibt der
Jeep daher das Symbol
für Freiheit.
5. Juni
1944 Italien
Die 5th US-Army wird in
Rom begeistert empfangen.
Churchill
Auch er liebte
den Jeep, genauso
wie seine
Zigarren.
Jeepkolonne
So dürfte es nach dem
Einmarsch an vielen
Orten ausgesehen
haben.
D-Day 6.
Juni 1944
Landung in
der Normandie -
Die Befreiung Europas
Mit D-Day bezeichnet man im englischen Sprachraum
den Stichtag eines grösseren, in der Regel militärischen Unternehmens. Ein
vergleichbarer deutscher Begriff ist
Tag "X".
D-Day wird auch als Kürzel für "Decision Day" angesehen, doch gilt diese
Herkunft des Begriffs
nicht als gesichert.
Erstmals wurde "D-Day" als Code für den Tag einer militärischen Operation
im Ersten Weltkrieg verwendet. Dieser D-Day war der Sturmangriff
amerikanischer Truppen auf die von Deutschen besetzte lothringische Stadt
Saint-Mihiel im September 1918.
2004 Weltkriegs-Denkmal eingeweiht
Mit einem Festakt vor mehr als 100 000 Zuschauern ist in Washington eine
nationale Gedenkstätte für die amerikanischen Opfer im Zweiten Weltkrieg
eingeweiht worden. US-Präsident George W. Bush würdigte die "großartigste
Generation", die für den Sieg über Tyrannei und Unfreiheit gekämpft habe.
"Wir hissen unsere Flagge über einem Denkmal, das so lange stehen wird,
wie Amerika selbst", sagte Bush.
Zehntausende Kriegsveteranen, die meisten deutlich über 80 Jahre alt,
waren unter den Zuschauern, die an der Zeremonie zur Eröffnung der
Gedenkstätte teilnahmen. Sie soll an die
400 000 gefallenen US-Soldaten im
Zweiten Weltkrieg erinnern.
Die US-Streitkräfte seien im Zweiten Weltkrieg überall in Europa als
Befreier begrüßt worden, sagte Bush. Die Entschlossenheit des damaligen
Präsidenten Franklin D. Roosevelt sei stärker gewesen als jede Macht eines
Diktators, und sein Glaube an die Demokratie sei absolut gewesen.
Insbesondere ist der Begriff D-Day bekannt für den
6. Juni 1944, als die Landung alliierter Truppen in der
Normandie begann.
60 Jahre nach dem D-Day haben die einstigen Weltkriegsgegner am 6. Juni
2004 erstmals gemeinsam der Landung der Alliierten in der Normandie
gedacht.
Als erster deutscher Regierungschef war Bundeskanzler Gerhard Schröder
dabei.In seiner Ansprache sagte Schröder:
"Wir kennen unsere Verantwortung vor der Geschichte und nehmen sie ernst."
Aber auch:
"Keine Chance mehr für Kriegstreiberei, Kriegsverbrechen und Terrorismus."
Ähnlich wie Schröder brachte der französische Präsident Chirac "ewige"
Dankbarkeit gegenüber den einstigen Weltkriegs-Verbündeten zum Ausdruck:
"Frankreich wird niemals vergessen, was es Amerika, von jeher sein Freund,
und allen seinen Alliierten schuldig ist."