Mit einer Occasion können Sie Glück haben.
Oder eine Garantie.

JEEP GRAND CHEROKEE
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JEEP CHEROKEE
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JEEP WRANGLER mit
OLDTIMER special

Vermeiden Sie Spontankäufe.
 


Zu schnell und gern lässt man sich von dem auf Hochglanz polierten Fahrzeug und den viel versprechenden Worten des Autohändlers zu einem voreiligen Entscheid verleiten, den man später vielleicht bereut.
 

Einige Punkte die auch der Laie überprüfen kann:  

 

1. Fahrzeugzustand beurteilen: Interieur (Sitze, Dachhimmel), Karosserie (Lack, Rost), Motor (Keilriemen, Batterie). Achten auf Farbabweichungen und Lackreste an Gummidichtungen. Werden Spachtelausbesserungen an Karosserie vermutet, hilft ein kleiner Magnet zum prüfen.

Unbedingt auf Probefahrt bestehen. Dabei auf Motorstart, Kupplung, Bremsen, Getriebe, Geradeauslauf, Vibrationen und Geräusche achten.
Karosserierost? Unterbodenschutz könnte Schäden verdecken. An Motor und Antrieb darf keine Flüssigkeit austreten. Einen Bekannten oder Kollegen mitnehmen der etwas von Autos versteht.
 

2. Prüfen, ob Wartungsarbeiten lückenlos von offizieller Vertretung durchgeführt wurden (Serviceheft oder Rechnungen). Preis mit Eurotax - Tarifen vergleichen, (Fr. 40.--) oder von TCS  oder unabhängigen Prüfern bewerten lassen. 
Richtlinie für angemessene Gebrauchtwagenpreise:
www.eurotax.ch
 

3. Nach Unfallschäden fragen. Der Verkäufer muss wahrheitsgemäss antworten (schriftlich festhalten lassen).
 

4. Der Wagen sollte mindestens in den letzten 6 Monaten amtlich geprüft worden sein (MFK), ältere Autos (ab 7 Jahren) 3 Monate. Nur mit neuer Abgaswartung kaufen.
 

5. Pannen und Reparaturanfälligkeit des Fahrzeuges in Erfahrung bringen. Dazu sind die Pannenstatistiken von ADAC/TCS sehr hilfreich.
 

 

 

 

6. Wann wurde das Fahrzeug gebaut.

Viele Bauteile im Auto weisen Produktionsmarken auf. Hier handelt es sich in der Regel um Zahlenkombinationen, die jeder Autofahrer deuten kann. An der letzten Ziffer ist das Baujahr, an den vorangehenden Ziffern die Produktionswoche erkennbar.
Beispiel: 425 = 42. Woche des Jahres 1995.

Motorraum: Hier lassen sich die Produktionsmarken am leichtesten finden. In fast allen Gussteilen des Motors, Temperaturfühlern oder Schaltern für Elektrolüfter sind Zahlen eingestanzt.

Viele Kunststoffverkleidungen tragen auf der Rückseite Produktionsmarken. darüber hinaus ist auf der Prüffahne am unteren Ende der Sicherheitsgurte das Produktionsjahr angegeben.

Verglasung: Bei Neuwagen steht die Jahresmarkierung in der Nähe des Prüfzeichens (ECE).

Seit dem Modelljahr 1981 weist die Fahrgestellnummer 17 Stellen auf. In der Regel befindet sich an zehnter Stelle ein Buchstabe, der das entsprechende Baujahr, nicht aber den Produktionsmonat kodiert. Im schlimmsten Fall bleibt so eine Ungewissheit von zwölf Monaten. L=1990, M=1991, N=1992, P=1993, R=1994, S=1995, T=1996, U=1997, V=1998.
 

Ab MFK ist nicht mit einer Garantie gleichzusetzen.


Die Experten prüfen nur, ob das Fahrzeug verkehrssicher ist - das sagt aber nicht aus, wie lange es einwandfrei fährt.

Wie viele Reparaturen müssen Sie sich während der Garantiezeit gefallen lassen?

Wenn ein Auto im Rahmen der Garantie nicht zu reparieren ist - nach vier Reparaturen -, können Sie sich zusätzlich auf die gesetzliche Gewährleistung berufen.
Verlangen Sie vom Verkäufer, dass er das Auto zurücknimmt und Ihnen den Kaufpreis zurückerstattet. Sie müssen sich eine Entschädigung für die Benützung des Wagens anrechnen lassen. Branchenüblich sind 0.69 Prozent des Kaufpreises pro 1000 gefahrene Kilometer.
Eine Rückgabe des Wagens ist nicht möglich, wenn die Gewährleistung im Vertrag wegbedungen wurde.
 

Keine Garantie: Hände weg

Auf mindestens 3 Monate Garantie auf Teile und Arbeiten bestehen, besser ist ein Jahr. Während der Garantiezeit das Auto bei neutraler Prüfstelle (Autedia oder TCS-Regionalzentrum) durchchecken lassen.
Wurde der Fahrzeugausweis vor mehr als sechs Monaten annulliert, sollte das Fahrzeug wegen eventueller Standschäden nur mit mehrmonatiger Garantie gekauft werden. Dabei sind die Leistungen wichtiger als die Dauer. 
Ein Dichtungsring am Getriebe kostet Fr. 1.20. Die Arbeit diesen zu ersetzten rund Fr. 1000.--. Schlimm, wenn man in einem solchen Fall nur eine Teilegarantie nachweisen kann.
 

Was gilt als Mangel

Als Mangel im gesetzlichen Sinne gelten bei Occasionsfahrzeugen nicht alle Defekte. Abnützungserscheinungen an Verschleissteilen gelten nicht als Mängel im Sinne des Gesetzes. Ein Occasionsauto ist kein Neuwagen. Als Mangel gilt also ein Defekt nur, wenn er nichts mit normaler Abnützung zu tun hat und ausserhalb dessen liegt, womit vernünftigerweise zu rechnen war.
 

Mit Profi-Hilfe auf Nummer sicher:   Einschätzung des Fahrzeuges

Die Autedia AG in Zürich-Altstätten ist seit 18 Jahren die einzige neutrale Autobewertungsstelle der Schweiz. Auf einer Prüfstrasse werden Gebrauchtwagen komplett durchgecheckt.
Als Maximalprogramm gibt es eine Mängelliste ohne Fachlatein, dafür mit Eurotax-Urkunde mit Preisermittlung als perfekte Verhandlungsbasis.

Voranmeldung/Info: Autedia AG
www.autedia.ch

Auch der TCS bietet diese Leistungen an. Dank topmoderner Prüfbahn ist der TCS in der Lage Ihr Fahrzeug auf "Herz und Nieren" zu prüfen. Zur Volldiagnose gehören Leistungstest, Fahrwerkdiagnose, Standardtest, Elektrodiagnose.
Eine Volldiagnose empfiehlt sich auch vor Ablauf der Garantie. (Prüfdauer 3.5 Std.)
TCS-Mitglieder erkundigen sich bei ihrer Sektion.
 Tipps vom TCS.

Expertisen werden auch vom Verband freiberuflicher Fahrzeugsachverständiger ausgeführt. www.vffs.ch
 

Privatverkauf
Verhandeln Privatpersonen miteinander, entfallen Garantieleistungen meist. Hier hält man am besten schriftlich fest, dass der Verkäufer allfällige Defekte, die ein Occasionstest ans Licht bringt, übernimmt.
Weitere Sicherheit bringt eine Garantieversicherung des TCS, die Teile und Arbeit während dreier Monate versichert. - Ist das Fahrzeug älter als drei Jahre oder hat es über 60'000 km zurückgelegt, muss der Käufer es erst in einem technischen Zentrum testen lassen -.

 

 

Augen auf beim Autokauf unter den rund 10 000 freien KFZ-Händlern Deutschlands - es lohnt sich

Wer an den richtigen Stellen die Augen aufmacht, muss zumeist auch keine Angst mehr vor den immer noch recht umtriebigen schwarzen Schafen unter den Autoverkäufern haben.

Imageverbesserung durch BVfK  - Bundesverband freier KFZ-Händler -

Der BVfK wurde von ehemaligen Autohändlern vor allem zur Imageverbesserung gegründet. Ob neu oder gebraucht – wer seinen Wagen bei einem BVfK – Händler ersteht, dem verspricht der Verband eine seriöse Kaufabwicklung und vor allem Qualität mehr...

Alle Händler werden vom Verband regelmäßig überprüft, schwarze Schafe sollen auf diese Weise auf dem Markt langfristig keine Chance mehr haben. Die Automobilverbände sehen dies grundsätzlich positiv. Der Verband verlangt vom Händler genaue Qualitätskontrollen – egal in der eigenen oder einer fremden Werkstatt.
Denn der Gebrauchte eines BVfK – Händlers muss hohen Ansprüchen genügen. Grund: das neue Gewährleistungs-Gesetz.

Ein heikles Thema:
Verschleiß. Ob ein Bauteil normale Verschleißerscheinungen aufweist oder schlicht vor seiner Zeit kaputt ging, dieser Nachweis muß nach wie vor einzeln geführt werden.

 

Unabhängige Prüfung: TÜF oder Dekra

Hier gilt: Ein seriöser Händler spricht mit dem Käufer schon vorher über verschleißgefährdete Bauteile. Um Konflikte zwischen Käufer und Händler bereits im Vorfeld zu verhindern, bietet sich eine unabhängige Überprüfung des Kaufobjektes an – beispielsweise beim TÜV oder der Dekra.

Sie bieten ein Siegel an - ein Gebrauchtwagengutachten, das weit über die Hauptuntersuchung hinausgeht.

Getestet werden unter anderem der Innenraum inklusive Geruchsprüfung, die gesamte Elektrik, sämtliche Bedienelemente und die Qualität der Sitze. Ein genaues "Durchleuchten" des Motorraumes ist für den Dekra – Meister ebenso Pflicht wie ein sorgfältiger Lack-Test.
 

Was auch der Check der Profis leider nicht zutage fördern kann, ist die Fälschung der Tachometer. Vorsicht vor allem bei älteren Fahrzeugen mit niedrigen Tachoständen und Dieselmotor.

Skrupellose Autoverkäufer hatten schon immer den Wunsch, Kilometerzähler so zu manipulieren, dass sie weniger anzeigen als die tatsächlich gefahrene Strecke. Denn es geht um viel Geld. Was viele nicht wissen: Auch moderne elektronische Zähler sind vor solchen Eingriffen nicht sicher.

Fälschungssichere Zähler gefordert
Entgegen anders lautenden Behauptungen der Fahrzeughersteller gibt es – gemäss ADAC – bis heute keine absolut sichere Technik zur Verhinderung von Tacho-Manipulationen.
Manipulieren lassen sich mechanische wie digitale Zähler. Auf Letztere setzte man in der Branche anfänglich grosse Hoffnungen in der Annahme, dass sie schwerer zu fälschen seien. Das Gegenteil war der Fall. Statt Schraubenzieher und Hartholzstäbchen (zum möglichst spurenfreien Zurückdrehen der Zählerrädchen) genügen heute meist ein Laptop sowie ein Anschlusskabel zur Verbindung mit dem On-board-Diagnosestecker des Autos.


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