Mit einer Occasion können Sie Glück haben. 
Oder eine Garantie.

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JEEP WRANGLER II Occasion ab Modell Jg. 97




 

Beim Occasionskauf gilt: je weniger Umbauten, desto besser.

Ein Wrangler ist zuverlässig und langlebig. Dabei helfen seine simple Konstruktion, seine einfach aufgebauten und niedrig belasteten Motoren und der konsequente Verzicht auf Komfortextras wie Fensterheber, Navigationsbildschirm oder elektronisch geregeltes Fahrwerk.

Für den Gebrauchtwagenkäufer hat dieser Verzicht den unschätzbaren Vorteil, dass beim Wrangler vieles einfach nicht da ist, was bei anderen Autos heutzutage so gern kaputt geht wie Turbolader, Hochdruck-Einspritzung, kein Elektronik-Firlefanz.

Auf Rost prüfen: Der Wrangler ist ab Werk mittelmässig geschützt. Eine Teilverzinkung hält den Rostfrass im Zaun. Auf eine Hohlraumversiegelung sowie Unterbodenschutz wird aber verzichtet.

Oelverluste betreffen vor allem Hinterachse und Motor. Nach Probefahrt überprüfen (!)
Standplatz des Fahrzeuges auf Oelspuren kontrollieren.

Probefahrt: Poltergeräusche an der Vorderachse deuten auf eine defekte Stabilisatorstrebe.
Dröhngeräusche vom Heck, die sich bei erhöhtem Tempo verstärken, deuten auf ein verschlissenens Kreuzgelenk.

Katalysator: Arbeitet teils unter 100 000 km nicht mehr korrekt. (Abgaswartung ausführen lassen)

Die Auspuffanlage ist recht kurzlebig. Auspuffkrümmer kontrollieren: Beim Gasgeben auf zischende Auspuffgeräusche achten.

 

Modellgeschichte:
1996 Einführung des Wrangler TJ (Vorgänger: Wrangler YJ) mit schraubengefederten Starrachsen; wahlweise 2,5-Liter-Vierzylinder-Benziner mit 118 PS oder 4,0-Liter-Sechszylinder-Benziner mit 177 PS; Sechszylinder wahlweise mit Schaltgetriebe oder Automatik; 4.0 auch als Sahara mit Alufelgen und Hardtop in Sandfarben 2002 2,4-Liter-Vierzylinder-Vierventiler mit 143 PS ersetzt den bisherigen 2,5-Liter-Zweiventiler mit 118 PS 2003 Sondermodell Wrangler 4.0 Rubicon, ab Werk mit größeren Geländereifen, Achssperren vorn und hinten, verstärkten Achsen, besonders kurzer Geländereduktion.

 

 

 


Raritäten Sammlerobjekte

Jeep-Oldies sind funktionell und bereiten Spass.

 
   

Reparaturanleitungen Ersatzteillisten:  hier
 

CH - Voraussetzungen für den Eintrag „Veteranenfahrzeug“ im Fahrzeugausweis:

1. Inverkehrsetzung vor mehr als 30 Jahren -  Verwendung nur für private Zwecke - Nicht regelmässig im Betrieb (max. 2000 – 3000 km/Jahr) - Ursprüngliche Ausführung

Optisch und technisch in einwandfreiem Zustand - wobei Gebrauchsspuren, die auch bei sorgfältiger Pflege entstehen, akzeptiert werden

Prüfungsintervall alle 6 Jahre

Ein Wechselschild oder ein Wechselschilderpaar kann für mehr als zwei Veteranenfahrzeuge erteilt werden. Die Kantone können Ausnahmen von den 1932 bzw. 1933 in Kraft getretenen Bestimmungen gewähren für Veteranenfahrzeuge, die damals bereits im Verkehr standen, wenn sonst der historische Wert des Fahrzeugs wesentlich beeinträchtigt würde. Auflagen, die zur Gewährleistung der Verkehrs- und betriebssicheren Verwendung verfügt werden, sind im Fahrzeugausweis einzutragen.

Anhänger werden nur als Veteranenfahrzeuge zugelassen, wenn sie mit dem Zugfahrzeug mit Veteranenstatus in einer besonderen Verbindung stehen (z. B. Jeep-Anhänger) oder aus anderen Gründen besonders erhaltenswert sind (z. B. historische Wohnwagen). Das Zugfahrzeug ist im Fahrzeugausweis einzutragen.

Für die Beurteilung der Anforderungen betr. ursprünglichen Ausführung sowie Zustand können zusätzliche Unterlagen, beispielsweise eine FIVA ID-Card verlangt werden.

Gilt für die Schweiz.

Ausfuhr: Einfuhrzoll in das entsprechende Land sowie die im Land geltende Mwst. plus Zulassungsgebühren.

 
Augen und Ohren auf beim Oldtimerkauf

Vermeiden Sie Spontankäufe.
Zu schnell und gern lässt man sich von dem auf Hochglanz polierten Fahrzeug und den viel versprechenden Worten des Autohändlers zu einem voreiligen Entscheid verleiten, den man später vielleicht bereut.

ampnet – Der Kauf eines Oldtimers unterscheidet sich vom normalen Autokauf durch eine noch höhere emotionale Komponente. Das versperrt schnell den Blick auf wichtige Details, und so mancher Autonarr lässt dann rationale Gründe außer Acht.

Bevor im Zweifelsfall eine lange Anfahrt zur Besichtigung des alten Autos angetreten wird, sollte sich der Interessent vom Eigentümer die Geschichte des Fahrzeuges erläutern und gegebenenfalls anhand von Dokumenten aufzeigen lassen. Sind noch diverse Rechnungen und Unterlagen (Serviceheft usw.) vorhanden? Diese Unterlagen geben auch Aufschluss darüber, wie jemand mit seinem Fahrzeug umgeht. Kommt ein Termin vor Ort zustande, gilt das erste Augenmerk den Spaltmaßen am Fahrzeug. Sie geben zum Beispiel Hinweise auf einen möglichen Unfall. Sind die Spaltmaße stark unterschiedlich, sollte der Verkäufer um Aufklärung gebeten werden.

Da Dichtgummis eine regelmäßige Pflege benötigen, sollte darauf geachtet werden, dass diese nicht porös oder geschrumpft sind. Der Austausch kann eine schwierige und kostspielige Angelegenheit werden. Ein Blick gehört auch unter die Gummis, denn oft verbirgt sich dort gerne Rost oder werden Spuren einer Nach- oder Neulackierung sichtbar. Gleiches gilt für den Karosserielack insgesamt. Betrachten Sie die Karosserie gegen das Licht, ob sich leichte Wellen spiegeln. Wellige Lackoberflächen sind ein Zeichen für unfachmännische Reparaturen. Rostblasen unter dem Lack entpuppen sich in aller Regel als Durchrostung von innen.

Ebenso sorgfältig ist der Motorraum zu überprüfen. Zeigen sich an den Längsträgern und am Radhaus auf Rost oder Anzeichen von Instandsetzungen? Weisen Motor und Getriebe Ölverlust auf? Ist der Motor ungewöhnlich sauber und trocken, dann ist ebenfalls Vorsicht geboten: Dies könnte auf eine kurz zuvor stattgefundene Motorwäsche hindeuten. Schauen Sie deshalb nach der Probefahrt zur Sicherheit noch einmal nach.

Bei der Überprüfung des Kofferraums sollten alle Verkleidungen und Bodenbeläge entfernt werden. Nur so lassen sich Rost, Unfallspuren oder eindringende Feuchtigkeit entdecken. Im Innenraum gilt das erste Augenmerk dem Originalzustand. Beim Armaturenbrett ist auf das Funktionieren der Instrumente zu achten. Ebenso sollte der Blick den Sitzpolstern und dem Dachhimmel sowie dem Sicherungskasten und der Verkabelung gelten.

Beim Starten des Motors gilt: Ohren auf! Läuft das Aggregat ruhig? Gibt es eigenartige Geräusche? Wie sehen die Abgase aus? Extrem dunkle oder helle Wolken aus dem Auspuff deuten auf Schäden am Motor hin.

Bei der Probefahrt sollte ebenfalls auf Geräusche von Getriebe und Fahrwerk geachtet werden. Nicht vergessen, dass Spiel an der Lenkung zu kontrollieren. Natürlich gehört auch ein Bremstest inklusive Funktionstüchtigkeit der Handbremse zur Besichtigung des Fahrzeuges.

Vor allem aber sollte man sich vorab über Stärken und Schwächen des ins Auge gefassten Schmuckstücks informieren. Fachzeitschriften und Fachliteratur geben ebenso Auskunft über die Eigenheiten des Wunschfahrzeuges wie der GTÜ-Oldtimerservice. Er hält im Internet unter der Adresse www.gtue-oldtimerservice.de eine umfassende Sammlung an Kaufberatungen bereit.
 
CH-spezial: FIVA-Pass - Fédération Internationale des Vehicules Anciens -

Der autorisierte Fahrzeugpass - EU-konform - bringt für den Veranstalter den Nachweis der Authentizität der Fahrzeuge und teilt diese in verschiedene Kategorien wie etwa „Original", „Zeitgenössisch" oder „Nachbau" sowie in unterschiedliche Erhaltungsgruppen ein. Im Pass werden neben technischen Daten auch die Historie sowie etwaige Veränderungen des Oldtimers dokumentiert.

Grosse Diskussionen gibt es in der Oldtimerszene bezüglich der neuen Rolle des FIVA-Passes für historische Fahrzeuge. Zukünftig sollen die Prüfstellen der kantonalen Motorfahrzeug­kontrollen bei der Vorführung eines Veteranenfahrzeuges den FIVA-Pass verlangen können. Durch den FIVA-Pass soll offensichtlich die Originalität des Prüflings nachgewiesen werden. Hauptkritikpunkte sind, dass der FIVA-Pass von einer privaten Organisation ausgestellt wird, kostenpflichtig ist und der FIVA-Experte in diesem Zusammenhang keinen eidgenössisch anerkannten Fähigkeitsausweis haben muss. Es wird eine Vermischung von staatlichen und privaten Interessen befürchtet, ohne dass eine ausreichende behördliche Kontrolle des Verfahrens gewährleistet wäre.

Der FIVA-Pass ist, auch wenn kein behördliches Dokument, sicher ein nützlicher Hinweis auf die Originalität eines Oldtimers. Die Vorlage des Passes kann die MFK-Prüfung also durchaus erleichtern. Die MFK darf den Veteranenstempel aber weiterhin ohne FIVA-Pass gewähren, genauso, wie sie ihn trotz vorhandenem FIVA-Pass verweigern kann. Die Praxis wird zeigen, ob sich der FIVA-Pass in dieser Hinsicht bewährt als unterstützendes Mittel bei der Prüfung, auf das der Prüfer zurückgreifen darf aber nicht muss. Spannend wird es, wenn ein MFK-Experte nur dann den Veteraneneintrag genehmigen will, wenn ein FIVA- Pass vorliegt, wenn also der FIVA-Pass als Grundvoraussetzung für einen Veteraneneintrag eingestuft wird.

 

Fahrzeuge aus dem EU-Raum
Können Fahrzeuge aus dem EU-Raum problemlos in die Schweiz eingeführt werden?
A: Eine klare allgemeingültige Antwort gibt es nicht. Es gibt auch hier wieder Ausnahmen von der Regel. Bei Occasionen kommt es auf den Zeitraum an, in welchem das betreffende Fahrzeug in den Verkehr gesetzt wurde. Galten zum gleichen Zeitpunkt in der Schweiz schärfere Abgas- oder Lärmvorschriften, erfüllt das zu importierende Fahrzeug die schweizerischen Vorschriften nicht. Bei Neuwagen sollte es allerdings keine Probleme geben. Für genaue Angaben kontaktieren Sie das Strassenverkehrsamt ihres Wohnkantons (Techn. Leitung), oder das Automobil-Technikum Biel
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Mehr als 200 000 Pkw mit H-Kennzeichen auf Deutschlands Straßen

 – 12. Juli 2011.  In Deutschland sind erstmals mehr als 200 000 Pkw mit H-Kennzeichen angemeldet. Ihre Zahl stieg innerhalb eines Jahres um gut zehn Prozent von 188 360 auf 208 319 Oldtimer. Insgesamt gibt es in Deutschland 232 877 Fahrzeuge mit H-Kennzeichen – neben Pkw zählen dazu auch Krafträder, Nutzfahrzeuge, Zugmaschinen und sonstige Fahrzeuge.
H-Kennzeichen sind für Oldtimerfahrzeuge vorgesehen, die mindestens 30 Jahre alt sind. Der Verband der Automobilindustrie (VDA) beauftragt regelmäßig das Kraftfahrt-Bundesamt, eine detaillierte Auswertung der Fahrzeuge mit H-Kennzeichen zu erstellen.

In der Rangliste der Modelle mit H-Kennzeichen steht der VW-Käfer mit 25 505 Fahrzeugen auf Platz eins. Gegenüber dem Vorjahr stieg die Zahl der Käfer mit H-Kennzeichen um neun Prozent. Danach folgen drei Modellreihen von Mercedes-Benz: Der „Strich-Acht“ mit 6725 Einheiten bleibt auf Platz zwei, gefolgt vom „SL“ der Baureihe 107 (6006 Exemplare), vor der Mercedes-Benz-„Heckflosse“ (4850 Einheiten). Auf Platz fünf bleibt der Porsche 911/912 mit 4629 Einheiten. Der schnellste Aufsteiger in den Top Ten der H-Kennzeichen-Oldtimer ist der Mercedes-Benz W 123, der Bestand kletterte um die Hälfte auf 4111. Das Modell wurde von 1975 bis 1986 gebaut, derzeit erreichen also viele Fahrzeuge dieser Modellreihe das Oldtimeralter von mindestens 30 Jahren.

Zwei Drittel der Autos mit H-Kennzeichen tragen die Marke eines deutschen Herstellers (135 801 Einheiten). Dabei belegt Mercedes-Benz Platz eins. Der Bestand von Oldtimern dieser Marke stieg gegenüber dem Vorjahr um zehn Prozent auf 48 286 Einheiten. Danach folgen Volkswagen mit 39 769 (+ 14%), Opel mit 12 167, Ford mit 11 207 und Porsche mit 10 002 Fahrzeugen. Die zweitstärkste Gruppe sind Oldtimer aus England, die mit 28 321 Einheiten rund 14 Prozent des Bestands ausmachen. Danach folgen Autos mit H-Kennzeichen aus Italien mit sechs Prozent Anteil (13 201 Einheiten). Damit haben die Italiener die US-amerikanischen Oldtimer auf Platz vier verdrängt, von denen hierzulande 12 899 Exemplare angemeldet sind.

Das H-Kennzeichen wurde 1997 eingeführt, um kraftfahrzeugtechnisches Kulturgut in der Bundesrepublik zu schützen. Voraussetzung für ein H-Kennzeichen ist neben dem Mindestfahrzeugalter von 30 Jahren ein guter Pflege- und Erhaltungszustand. Außerdem muss das Fahrzeug seit der Auslieferung weitgehend unverändert sein. Für Fahrzeuge mit H-Kennzeichen fällt ein einheitlicher Kfz-Steuersatz von 191,73 Euro an. Darüber hinaus haben die Fahrzeuge freie Zufahrt zu den Umweltzonen.

Nicht alle Autos, die älter als 30 Jahre sind, tragen ein H-Kennzeichen. Der Anteil der H-Kennzeichen an allen Fahrzeugen, die älter als 30 Jahre sind und über eine Zulassung
verfügen, beläuft sich auf rund 58 Prozent. (ampnet/nic)


Das Gefühl, einen Oldtimer zu fahren, ist ein Erlebnis. Elektronik fehlt praktisch vollständig - moderne Sicherheitsstandards allerdings auch.