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Beim Occasionskauf
gilt: je weniger Umbauten, desto besser.
Ein Wrangler ist zuverlässig und langlebig. Dabei helfen
seine simple Konstruktion, seine einfach aufgebauten und niedrig
belasteten Motoren und der konsequente Verzicht auf Komfortextras wie
Fensterheber, Navigationsbildschirm oder elektronisch geregeltes
Fahrwerk.
Für den Gebrauchtwagenkäufer hat dieser Verzicht den unschätzbaren
Vorteil, dass beim Wrangler vieles einfach nicht da ist, was bei anderen
Autos heutzutage so gern kaputt geht wie Turbolader,
Hochdruck-Einspritzung, kein Elektronik-Firlefanz.
Auf Rost prüfen: Der Wrangler ist
ab Werk mittelmässig geschützt. Eine Teilverzinkung hält den Rostfrass
im Zaun. Auf eine Hohlraumversiegelung sowie Unterbodenschutz wird aber
verzichtet.
Oelverluste betreffen vor allem Hinterachse und Motor. Nach Probefahrt
überprüfen (!) Standplatz des Fahrzeuges auf Oelspuren kontrollieren.
Probefahrt: Poltergeräusche an der Vorderachse deuten auf eine defekte
Stabilisatorstrebe. Dröhngeräusche vom Heck, die sich bei erhöhtem Tempo verstärken, deuten
auf ein verschlissenens Kreuzgelenk.
Katalysator: Arbeitet teils unter 100 000 km nicht mehr korrekt.
(Abgaswartung ausführen lassen)
Die Auspuffanlage ist recht
kurzlebig. Auspuffkrümmer kontrollieren: Beim Gasgeben auf zischende
Auspuffgeräusche achten. |
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Modellgeschichte:
1996 Einführung des Wrangler TJ (Vorgänger: Wrangler YJ) mit
schraubengefederten Starrachsen; wahlweise
2,5-Liter-Vierzylinder-Benziner mit 118 PS oder
4,0-Liter-Sechszylinder-Benziner mit 177 PS; Sechszylinder wahlweise mit
Schaltgetriebe oder Automatik; 4.0 auch als Sahara mit Alufelgen und
Hardtop in Sandfarben 2002 2,4-Liter-Vierzylinder-Vierventiler mit 143
PS ersetzt den bisherigen 2,5-Liter-Zweiventiler mit 118 PS 2003
Sondermodell Wrangler 4.0 Rubicon, ab Werk mit größeren Geländereifen,
Achssperren vorn und hinten, verstärkten Achsen, besonders kurzer
Geländereduktion. |