FRAGEN und ANTWORTEN


Antworten auf häufig gestellte e-mail Fragen.

Auf der Linkseite haben wir Foren zu Jeeprelevanten Seiten aufgelistet. Schauen Sie bitte auch in diesen Foren vorbei. Vielleicht wurden ihre Fragen schon einmal behandelt. Für spezielle Fragen zu neuen Modellen wenden Sie sich bitte an die Jeep-Vertretung ihres Landes. Wir sind nicht in der Lage hunderte von Anfragen monatlich zu bearbeiten.
Danke für Ihr Verständnis.

  • Was sind die Folgen der  GVO (Gruppenfreistellungsverordnung)?
Kann ich jetzt mein Fahrzeug einfach beim günstigsten Anbieter kaufen?
mehr dazu   hier
 

  • F: Was ist ein "echter" Offroader ?
A: Echte Offroader haben meist Starrachsen und ein Chassis mit Längsträgern und Traversen (Leiterrahmen) auf dem die Karosserie befestigt ist. Ein echter Offroader verfügt über ein Reduktionsgetriebe. Dieses haben Offroader, weil es zum Fahren in schwierigem Gelände unabdingbar ist und auch bei Steigungen sowie beim Bremsen im Gefälle nicht fehlen darf. Zudem bedeutet eine kurze Untersetzung einen ganz erheblichen Kraftzuwachs für maximale Steig- oder Zugfähigkeit.

Viele der heutigen Freizeit-Geländefahrzeuge verfügen über Charakteristiken, die eher einer Limousine entsprechen.
 
Das sind selbsttragende Karosserie, Einzelradaufhängung sowie einen vereinfachten Allradantrieb. Die meisten sind mit einer Visco-Kupplung ausgestattet, die automatisch auf Vierradantrieb schaltet, sobald sich der Bodenkontakt verschlechtert.
Ihr Aktionsradius beschränkt sich daher auf befestigte Wege oder leichteres Gelände. Elektronische Systeme leisten Erstaunliches, können aber bei "heissgelaufenen" Traktionskontrollen zu fatalen Situationen führen. Die Systeme werden aber ständig verbessert.

Aber:
Es gibt einige moderne Luxus-SUV, die über eine Reduktion und intelligente elektronische Fahrhilfen verfügen, die den echten Geländewagen beim Ueberwinden von Hindernissen in nichts nachstehen. Nur wird diese Geländegängigkeit nicht durch den Einsatz robuster Mechanik, sondern vor allem durch elektronische Hilfen erreicht. Und die Elektronik ist ein nicht unproblematisches Feld. In Zukunft müssen die komplexen Systeme so sicher beherrscht werden wie die Mechanik. Dazu gehören eine standardisierte Hardware und absolut zuverlässige Software. Software-Fehler sind nun einmal nicht einfach gottgegeben.

Beim xDrive (BMW) sorgt ein starker Elektromotor für das Schliessen und Oeffnen der Lamellenkupplung. Der E-Motor erhält seine Befehle von einem Rechner, den zahlreiche Sensoren mit Daten füttern. Die Schnelligkeit des Rechners ist erstaunlich. xDrive kann zum Beispiel schon beim Anfahren die zweite Achse sozusagen vorsichtshalber beteiligen, ohne dass Schlupf an der Haupt-Antriebsachse auftritt. Es ist damit ein "vorausschauend" aktives System.
Solchen Systemen gehört die Zukunft. Fahrzeuge werden automatisch verzögern... Auffahrunfälle werden dadurch vom "vorausschauenden" System verunmöglicht etc. Dank der Nanotechnologie sollen Rechner möglich werden, die millionenfach schneller rechnen als heutige. (Ein Nanometer ist der milliardste Teil eines Meters. Oder der millionste Teil eines Millimeters. Ein menschliches Haar ist rund 80'000 Nanometer dick).


Vom Antriebssystem her glaube ich, dass das im Grand Cherokee ab Modelljahr 2000 angebotene Quadra-Trac II Antriebssystem in Verbindung mit den Vari-lok Achssperren vorne und hinten, zur Zeit -2004- zum Besten gehört. Die Vari-lok Achssperren funktionieren mit einem Öldruckausgleich im Achsdifferenzial und sprechen in Sekundenbruchteilen an. Es ist somit ein reagierendes System.
Mit einem einzigen Rad, das Traktion bringt, lässt sich das Fahrzeug fortbewegen. Man kann sich vier antreibender Räder sicher sein. Auf lockerem Untergrund schaufelt der Grand mit allen Vieren den Untergrund nach hinten. Dies alles geschieht ohne Zutun des Fahrers. Das neuartige System kommt ohne Elektronik aus. Quadra-Trac II-Verteilergetriebe plus zweimal Vari-Lok in den Achsen wird als "Quadra-Drive" bezeichnet.
Aehnliche Leistungen erbrachten bis heute nur Fahrzeuge mit drei 100%igen Sperren - die mussten aber je nach Bedarf zugeschaltet resp. wieder ausgeschaltet werden.

Mit  welchem Antriebssystem sind die verschiedenen Grand Cherokee Modelle ausgerüstet?

Alle Jeep Grand Cherokee Modelle in Europa sind mit dem von DANA entwickelten Vierrad-Antriebssystem (Quadra-Drive) erhältlich. Die Laredo-Modelle verfügen teils nur über permanenten Selec-Trac Vierradantrieb mit zuschaltbarer Geländereduktion - je nach Land und Jahrgang.

Die Quadra-Trac II Kraftübertragung mit zuschaltbarer Geländereduktion ist Serienausstattung bei den Limited-Modellen und je nach Markt auf Wunsch auch für die Laredo-Versionen zu haben. Quadra-Trac II verfügt über eine progressive, geschwindigkeitsabhängige Differenzialsperre.

Das Quadra-Drive System kombiniert Quadra-Trac II mit Vari-Lok Differenzialsperren.
Quadra Drive ist je nach Markt beim Jeep Grand Cherokee Overland Teil der Serienausstattung und für den Grand Cherokee Limited auf Wunsch erhältlich
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Grand Cherokee ab Modell 2005

Beim neuen Grand Cherokee setzt auch JEEP voll auf die Elektronik.
Käufer des neuen Grand Cherokee werden in Zukunft zwischen 3 Allradsystemen (USA) wählen können:


Quadra-Trac I bietet permanenten Allradantrieb - allerdings ohne Untersetzung.

Mit Quadra-Trac II erhält man ein neues Getriebe -Bezeichnung "NV245"- mit permanentem Allradantrieb und elektronischer Traktionskontrolle, das durchdrehende Räder nicht nur abbremsen, sondern generell verhindern soll. In dieser Variante steht eine Getriebeuntersetzung zur Verfügung.

In den USA soll der Grand zusätzlich als 2WD mit Heckantrieb, sowie mit permanentem Allradantrieb mit Untersetzung und Achsdifferenzialsperren angeboten werden.

Die "Electronic Limited Slip Differentials" ("ELSD") ersetzen die Vari-Lock-Achsen, die in Vorgängerversionen zum Einsatz kamen - damit wird eine noch schnellere Reaktion auf wechselnden Untergrund möglich werden.

Den Grand gibt es mit einem 5,7-Liter großen V8 Triebwerk. Ein System namens Multi-Dis-Placement System (MDS) ermöglicht es, bei gleichmäßiger Fahrt ohne große Last 4 Zylinder zu deaktivieren, womit bis zu 20 Prozent Sprit eingespart werden. Der 3,7 Liter große SOHC V6 wird den 4.0 Liter großen I-6 ersetzen, der 4,7er V8 wird weiterhin erhältlich sein.

Eine neue Vorderradaufhängung soll im Grand Cherokee nicht nur den Fahrkomfort auf der Straße erhöhen, sondern auch im Gelände einiges bringen. Immerhin wird die Verschränkung damit gegenüber dem derzeitigen Modell um 13 Prozent erhöht.

Neu sind im Grand auch ein "Dynamic Handling System" (DHS) und ein ESP, das die Strassenfahrt noch angenehmer und sicherer machen soll. Ein neuer 5-Gang-Automat im 3,7-Liter-V6 soll den Treibstoffverbrauch senken. Im 4,7L und 5,7L kommt weiterhin das bekannte Getriebe "545RFE" zum Einsatz, das für 2005 überarbeitet wurde.


Um sich im stetig wachsenden Markt der SUV in der Luxusklasse behaupten zu können, scheinen solche Anpassungen an den Markt, unumgänglich zu sein.
Der Verkaufs-Boom der Geländewagen in Europa wird nahezu ausschließlich von Fahrzeugen wie dem BMW X3/5, VW Touareg und der Mercedes M-Klasse getragen.

Klassische Offroader spielen nur noch eine untergeordnete Rolle.

Mit dem Jeep Wrangler Rubicon und erst recht mit dem Jeep Rescue Concept 2005 -wenn er gebaut wird- bietet DC aber weiterhin zwei Fahrzeuge an, die für härteste Einsätze gebaut sind.

Joe Eberhardt, Sales und Marketing Chef der Chrysler Group (seit 2003) sagte in einem Interview:

Jeep hat den höchsten Markenwert von beinahe allen Automarken. Und wir müssen daraus Kapital machen und alles tun was wir können, um die DNA der Kernmarke Jeep zu schützen. Für mich bedeutet das, sicherzustellen, dass die traditionellen Jeep-Modelle ihre legendäre Offroad-Leistung bewahren.


Gleichzeitig müssen wir uns mehr auf die Fahreigenschaften auf der Strasse konzentrieren - darauf hat sich der Wettbewerb stark ausgerichtet.

Wir müssen der Jeep-DNA treu bleiben, aber deren Spannweite weiter als heute strecken. "Spannweite strecken" bedeutet, dass nicht jeder Jeep so entwickelt wird, dass er Rubicon-tauglich ist. Wir haben den Wrangler, den Cherokee und den Grand die das bewältigen können. Wir brauchen aber nicht noch fünf andere Fahrzeuge, die das auch können. - März 2004

 

 
  • F: Permanenter Allradantrieb - VW Tiguan - BMW X3 - Land Rover Freelander etc.?
Permanenter Allradantrieb wird als solcher bezeichnet, wenn er permanent benutzbar ist. Ohne Einschränkungen auf jedem Untergrund sowie bei jeder Witterung, ohne dass der Fahrer in das System eingreifen muss.

Allradsysteme, welche die zweite Antriebsachse über eine Kupplung beteiligen, fahren daher kurzzeitig nur mit einer angetriebenen Achse. Doch wird dabei selbst auf trockener Fahrbahn immer auch ein kleiner Anteil der Antriebskraft auf die zweite Achse verteilt. Im Bedarfsfall steht aber der volle Allradantrieb in Sekundenbruchteilen zur Verfügung. Er ist also permanent benutzbar.
 
  • F: Was nützt der Allradantrieb bei "normalen" Personenwagen?
A: Der grosse Vorteil von Allradautos im Vergleich zu Modellen mit Vorderrad- oder Hinterradantrieb liegt in den fahrdynamischen Eigenschaften. Insbesondere in Kurven oder auf feuchter Strasse, wo die üblichen Untersteuer- und Uebersteuer-Tendenz zumindest theoretisch von einem neutralen Eigenlenkverhalten abgelöst wird. Die Antriebskräfte werden auf alle vier Räder verteilt, das Fahrzeug kann höhere Seitenführungskräfte aufbauen als ein Wagen mit Zweiradantrieb. Daraus resultieren ein sehr stabiles Fahrverhalten und ein grösseres Potenzial bei winterlichen Bedingungen. Dank der besseren Traktion hält man auch die ständig zunehmende Motoren-Leistung bei Sportwagen und Oberklasse-Autos leichter im Zaum. Modelle mit Allradantrieb eignen sich aber auch bestens zum Ziehen von Anhängern.

Je nach Modell verteilen die Kraftübertragungen das Antriebsmoment auf unterschiedliche Weise auf die Vorder- und Hinterachse. Zu den verbreitetsten Lösungen gehören Viscokupplungen (Subaru), Lamellenkupplungen (BMW), Haldexkupplungen (VW) oder Torsen-Differenziale (AUDI).

Zuschaltbare Systeme gelten definitiv als out. Bei allen neuen Modellen sind die Allradantriebssysteme heute permanent.  -Stand 05-
  • F: Macht der Jeep Wrangler "Rubicon" in Europa überhaupt Sinn?
A: Der Jeep Rubicon ist ein Fahrzeug das sich durch extreme Geländetauglichkeit auszeichnet. Diese Eigenschaft kann in unseren Breitengraden nur beschränkt unter Beweis gestellt werden. Organisiert in Klubs - oder an Wettbewerben - ist es jedoch möglich.
Die Strassentauglichkeit
wurde konsequent den Geländeeigenschaften untergeordnet. ABS ist in Europa nicht erhältlich. Dadurch wird der Bremsweg des Wrangler Rubicon gegenüber dem Wrangler TJ erheblich länger. Die groben MT-Reifen tragen natürlich auch das Ihre dazu bei. Wer also keine gossen Ausritte ins Gelände plant, ist mit einem Wrangler Sahara etc. oder Wrangler Unlimited bestens bedient.
 


Im Normalfall möchte doch niemand sein Fahrzeug ramponieren.

Auch ein Sportwagenfahrer wird kaum seinen Wagen auf normalen Strassen mit über 250 km/h ausfahren. (Der "Geländerennwagen Cayenne" von Porsche wartet in der Turbo-Version Modell 05  mit einer Beschleunigung von 5,3 sec auf 100 km/h und einer Spitzengeschwindigkeit von 270 km/h auf - inkl. zuschaltbarer Sperren in der Untersetzung).

Freiheit ist das Wissen um die Möglichkeit, dass man jederzeit auch auf unbefestigten Strassen, oder durchs Gelände fahren könnte!

Der moderne Mensch will für alles gewappnet sein. Er möchte mit seinem Fahrzeug auf Eventualitäten wie plötzlicher Schnee oder das Ziehen eines Pferdeanhängers etc. vorbereitet sein. Dies alles bei möglichst viel Komfort und Sicherheit.

Der Jeep Grand Cherokee sowie der Jeep Commander  verbinden Luxus, echte Geländetauglichkeit und Sicherheit wie kaum ein Produkt eines anderen Herstellers. Mit diesen Fahrzeugen rollen Sie aus dem Verkaufraum heraus mit 220 km/h über die Autobahn. Im Ernstfall gehen diese Fahrzeuge aber auch durch Schlamm oder durch einen Fluss. (Jeder Jeep muss den Rubicon Trail mit serienmässiger Ausstattung bewältigen.)

Das Wort Geländewagen, das viele mit Morast, Schlamm und Flussdurchquerung in Verbindung bringen ist für Modelle wie Porsche Cayenne, BMW X5, Volvo XC 90, VW Touareg oder Mercedes ML etc. irreführend. Natürlich kann man auch mit diesen Fahrzeugen in extremem Gelände brillieren. Dafür sind diese Fahrzeuge mit allen ihren elektronischen Fahrhilfen, Sicherheits- und Ueberwachungssystemen aber "zu schade".

Mit dem
JEEP Grand Cherokee SRT 8 (Street and Racing Technology) will Jeep auch diese Käuferschaft zufrieden stellen. Er ist ein Ausbund an Fahrdynamik und Kraft. Allerdings bleibt hier die Frage: Warum kauft jemand einen Geländewagen um ihn mit Niederquerschnittreifen und entsprechenden Felgen geländeuntauglich zu machen?

Man beteiligt sich vielleicht einmal an einem organisierten Fahrtraining unter kundiger Leitung. Lernt dort wie man Steigungen überwindet, quert Hänge in einer Schräglage dass einem Angst und Bange wird. Aber das Risiko ist natürlich vom Veranstalter kalkulierbar. Die Fahrzeuge werden ja meist auch von ihm zur Verfügung gestellt. (Ideale Bereifung - bei Regen eine andere Strecken-Variante als bei trockenem Gelände).
   
Für wirklich harte Einsätze - Expeditionen, Teilnahme an einer Rallye etc. - brauchen alle Fahrzeuge spezifische Umbauten.
 

 
Auch ein edles Fahrzeug wie der Jeep Grand Cherokee kann fürs "Grobe" eingesetzt werden.

 

   
 

Sollten Sie mit einem Serienfahrzeug einen solchen Graben überqueren wollen, wird sich ihr Garagist freuen.

   
Darum wird man diese Trendmobile wie sie heute jeder Autobauer im Angebot hat, mit Basispreisen von 65'000 Franken aufwärts, auch meist auf dem Boulevard antreffen.
 
Individualität
Der Jeep Wrangler ist mehr als "nur"
Geländefahrzeug.
Ein Cabrio mit grosser Ladefläche für Hobby und Freizeit. Zweckorientiertes Zubehör für jegliche Nutzung des Fahrzeuges
finden Sie für alle Modelle.
 







 

Ginge es beim Autokauf lediglich um die Primär-Funktion, von A nach B zu fahren, sähe es auf den Strassen sicher anders aus.
 

  • F: Verfügen alle neuen Jeep Modelle über das gleiche Allradverteilergetriebe?
A: 2005 Beinahe. Bei den Verteilergetrieben hält Magna Powertrain 50 Prozent Weltmarktanteil. Die andere Hälfte teilen sich Borg Warner, Aisin, Haldex, ZF, Getrag und die Japaner. - Erinnern Sie sich noch an Steyr-Daimler-Puch? Die 1935 gegründete Firma wurde nach Uebernahme durch den kanadischen Magna-Konzern zur Magna-Steyr AG. 2004 wird Magna-Drivetrain ausgegliedert und spezialisiert sich auf den Bau von Verteilergetriebe, Allradkupplung, Fahrwerk und Achsgetriebe. Im September 2004 wird der Konkurrent New Venture Gear übernommen. Im Juli 2005 fusioniert Magna Drivetrain mit dem US-Motorenbauer Tesma und nennt sich seitdem Magna Powertrain.

Das Magna Verteilergetriebe findet sich bei DC in allen Jeep- und Mercedes-Pkw-Allradlern.
Zwei Magna Powertrain Produkte die der Allradtechnik-Interessierte kennen sollte:
ITC (Integrated Transfer Case) Zentraldifferenzial mit Untersetzung und Lamellenbremse. - Der Discovery sowie die M-Klasse verfügen über dieses Getriebe.
ATC (Active Torque Control) Elektronisch gesteuerte Lamellenkupplung, die nur bei Bedarf die zweite Antriebsachse am Vortrieb beteiligt. - wie im BMW X3.
 

  • F: Verkürzt ABS den Bremsweg immer?
A: Der Bremsweg ist mit Antiblockiersystem (ABS) meist, aber nicht immer kürzer. Auf verschneiten Strassen, auf Schotter- oder Sandpisten kann der Bremsweg leicht länger sein als mit voll blockierten Rädern.
Sinn und Zweck eines ABS ist jedoch nicht in erster Linie die Verkürzung des Bremswegs. Vielmehr soll das Fahrzeug durch das Stottern der Bremse auch bei einer Vollbremsung lenkbar bleiben. Wer ohne ABS voll auf die Bremse tritt, rutscht geradeaus. Trotz hektischem Kurbeln am Lenkrad kann das Fahrzeug nicht mehr gelenkt werden.
Auf losen Oberflächen bildet sich ein Keil aus Schnee, Sand oder Schotter vor den blockierten Rädern, der wie ein Bremsklotz wirkt. Da ABS das Blockieren aber verhindert, kann sich auch kein Keil bilden. Dafür lässt sich aber das Fahrzeug noch steuern und ein Hindernis eventuell umfahren.

Das zeigt das Dilemma in dem die ABS-Entwicklung steckt: Ist es besser, auf Schnee oder Schotter so schnell wie möglich anzuhalten (ohne ABS) oder lieber die Lenkbarkeit zu gewährleisten (mit ABS)?
Das ABS auf losen Unterlagen auszuschalten, hat sich nicht bewährt. Insgesamt bremst es sich mit ABS besser.

Lediglich per Drehregler lassen sich bei einigen Fahrzeugmodellen der neuesten Generation Fahrwerk, Antriebsstrang und Bremsverhalten "konditionieren". Zur Auswahl stehen: ein Normalprogramm für den konventionellen Strassenbetrieb, ein Gras-/Schnee-Modus sowie Spezialprogramme für Schlamm, Sand und Felsen. Via Display lässt sich die Arbeit jedes einzelnen Rades verfolgen.

 

 
  • F: Sind Verspannungen am Antriebsstrang bei allen 4 x4 Fahrzeugen gleich?
A: Verspannungen entstehen nur bei Fahrzeugen mit einfachem Zuschaltantrieb (ohne zentralen Ausgleich). Dies ist zum Beispiel beim Jeep Wrangler der Fall. Daher sollte Fahren mit zugeschaltetem Allradantrieb auf festem Untergrund möglichst vermieden werden (Verschleiss an Antriebsgelenken und Reifen). Fahrzeuge mit permanentem Allradantrieb kennen dieses Problem grundsätzlich nicht.
Grand Cherokee normalerweise permanent - US-Modell gibt es sogar als 2-WD, Cherokee-Modelle mit permanentem und zuschaltbarem 4 x 4.
 

  • Der Treibstoffverbrauch ist für viele Käufer eines Fahrzeuges ein wichtiges Kriterium.
Seit dem 1. Januar 2003 sind neue Personenwagen in der Schweiz mit der energieEtikette gekennzeichnet. Diese informiert über den Treibstoffverbrauch, den CO2-Ausstoss und die Energieeffizienz des Fahrzeuges.

Diesel oder Benziner?
Diesel weisen - wegen des effizienteren Motors - im Vergleich zu Benzinern eine bessere Energiebilanz vor.
Deshalb sind sie auch häufiger in den oberen Effizienzkategorien (A und B) der energieEtikette zu finden.
Diesel sind aber umweltmässig dem Benziner nur dann ebenbürtig, wenn sie mit einem Partikelfilter und einem DeNOx-Katalysator ausgerüstet sind.

Unter www.energieetikette.ch finden Sie eine laufend aktualisierte Liste aller in der Schweiz erhältlichen Personenwagen inklusive Hinweis auf die jeweilige Effizienzkategorie.

Die Energie der Zukunft - Wasserstoff
Eine endlos gewinnbare Energie
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  • F: Möchte meinen Grand Cherokee 2.7 CDR Chip tunen lassen.
Mit welcher Leistungssteigerung kann ich rechnen?
A: Laut Hersteller soll die Leistung von jetzt 163 PS nach erfolgtem Chip-Tuning
192 PS betragen. (Wrangler 6 Zyl. 177 PS. Nach Chip-Tuning 192 PS).
Wie weit solche Leistungssteigerungen während der Garantiezeit zulässig sind, gilt es allerdings abzuklären.

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  • F: Fahrzeuge aus dem EU-Raum.
 Können Fahrzeuge aus dem EU-Raum problemlos in die Schweiz eingeführt werden?

A: Occasionen: Eine klare allgemeingültige Antwort gibt es nicht. Es gibt auch hier wieder Ausnahmen von der Regel. Bei Occasionen kommt es auf den Zeitraum an, in welchem das betreffende Fahrzeug in den Verkehr gesetzt wurde. Galten zum gleichen Zeitpunkt in der Schweiz schärfere Abgas- oder Lärmvorschriften, erfüllt das zu importierende Fahrzeug die schweizerischen Vorschriften nicht.
Für genaue Angaben kontaktieren Sie das Strassenverkehrsamt ihres Wohnkantons (Techn. Leitung), oder das Automobil-Technikum Biel.


Neuwagen:
Bei Neuwagen sollte es keine Probleme geben. Die technischen Vorschriften für Strassenfahrzeuge (auch Motorräder) sind heute weitgehend jenen der Europäischen Union angeglichen. Daher entfallen Abgas- und Lärmkontrollen, sofern das Fahrzeug über ein EU-Zertifikat verfügt. Achten Sie darauf, dass das neue Fahrzeug die aktuellen Schweizer Abgasvorschriften (Euro 3 oder 4 Stand Juli 2002) erfüllt.
Bei der Einfuhr muss die schweizerische Mehrwertsteuer (7,6%) bezahlt werden, zuzüglich die Automobilsteuer von 4% des Warenwertes. Dies trifft auf Fahrzeuge zu die in Europa hergestellt wurden. Bei Fahrzeugen aus den USA, aus Japan oder Korea gibts ausserdem einen Einfuhrzoll, der sich nach dem Gewicht des Wagens richtet. Mit den Zollpapieren kann das Fahrzeug beim kantonalen Strassenverkehrsamt angemeldet werden. Das nötige Abgasdokument gibts beim Autoimporteurverband.

USA-Direkt: Die Einfuhr von Fahrzeugen aus den USA ist komplizierter, weil dort keine Fahrzeuge mit EU-Zertifikat erhältlich sind. Das hat eine Lärmmessung zur Folge. Zusätzlich braucht es eine Typenbefreiung des Importeurs.
Das kostet der Import extra:
Fracht, Zollpapiere, Einfuhrzoll, Mehrwertsteuer und eventuelle Umrüstungen für die Zulassung.


Zollformalitäten: hier
Strassenverkehrsämter: hier

Lesen Sie auch die TCS-Broschüre "Direktimport von Personenwagen"
(für Mitglieder gratis, sonst Fr.10.--).

 
Importfahrzeug-Richtlinien BRD:  hier

BRD-special:  Gewichtsauflastung – Ein guter Weg zur Steuerersparnis!


In Deutschland können fast alle Fahrzeuge (sofern sie die technischen Voraussetzungen mitbringen) aufgelastet werden. Zum Beispiel ein Grand Cherokee. Es müssen nur Zusatzfedern eingebaut werden
(GG dann über 2'800 kg). Beim Cherokee genügt der Einbau härterer Federn hinten. Ein Anbieter bietet eine härtere Feder in Kombination mit Spacer vorne an. Kosten ab 500 Euro. 

Sogar der gute VW-Iltis kann als LKW 0,75 to laufen und zahlt dann LKW-Steuern. Erst ab 3,5 Tonnen zulässigem Gesamtgewicht braucht es einen Fahrtenschreiber und dann gilt die 80 KM/h Beschränkung.

Noch eine Möglichkeit in DE Steuern zu sparen. Man kann seinen großen VAN auch als Wohnmobil deklarieren, dann spart man auch Steuern. Dazu braucht es einige Umbauten.
Auskunft bei der örtlichen Zulassungsstelle, TÜV oder DEKRA   mehr...
 
Gesetzesänderung: So wie es aussieht werden die Steuervergünstigungen für Kombinationskraftwagen unter 3,5 to. wegfallen bzw. angehoben.

Dazu Jürgen Resch Geschäftsführer der Deutschen Umwelthilfe: Wer seine Limousine als Kleinlaster anmeldet, sollte auch die Konsequenzen tragen und verlangt die Ausstattung der Offroader mit Tempo-80-Aufklebern.

Beschlossen: Höhere Steuern für Geländewagen ab April 2005

Berlin 24.9.04 - Schwere Geländewagen werden künftig als Pkw nach Hubraum besteuert. Eine entsprechende Änderung der Straßenverkehrs-Zulassungsverordnung wurde jetzt vom Bundesrat abgesegnet. Bislang konnten Geländewagen mit einem zulässigen Gesamtgewicht von mehr als 2,8 Tonnen auch bei privatem Gebrauch als Nutzfahrzeuge nach Gewicht versteuert werden.

Die geänderte Besteuerung der schweren Geländewagen wird jährlich rund 37 Millionen Euro zusätzlich in die öffentlichen Kassen spülen. Dies entspricht nach Angaben der Bundesregierung allerdings lediglich einem halben Prozent der Gesamteinnahmen aus der Kraftfahrzeugsteuer. Die Mehreinnahmen fließen ausschließlich den Bundesländern zu. Von der Änderung sind rund 212 000 Fahrzeuge betroffen.
 
Preisvergleich EU - Neuwagen:  hier
 

  • F: Was kostet ein CJ.....?
Wo gibt es eine Garage die sich mit diesem
Modell..... auskennt?


A:
Wir haben auf der Seite Tipps für Occasionen einiges an Wissenswertem aufgelistet. Schon wenige Regeln vermeiden die schlimmsten Überraschungen.
Mit Profi-Hilfe auf Nummer sicher.
 

  • F: Wieviel kostet die Schwerverkehrsabgabe (LSVA)?
A: Wenn sie ihr Fahrzeug als Zugmaschine für Wohnanhänger oder Pferdetransporter brauchen, können sie getrost davon ausgehen, dass sie nicht unter die LSVA (leistungsabhängige Schwerverkehrsabgabe) fallen. 
Erst Zugfahrzeuge mit einem Anhänger der plus Zuladung 3500 kg übersteigt, müssen
pro 100 kg Anhängelast Fr. 16.-- bezahlen.
Beispiel: Für einen Range Rover, ausgestattet mit Luftdruckbremse und geprüfter Anhängelast von 6000 kg (Anhänger und Zuladung), zahlt der Halter eine jährliche pauschale von 60 x Fr.16.--  = Fr. 960.-- .
Benutzen sie ihr Fahrzeug mit mehreren Anhängern, wird die LSVA nur einmal fällig. 

 

  • F: Wie lange braucht man um einen zerlegten MB zusammen zu bauen?
A: Laut Guinness Buch brauchten Jeeper aus Gevenich 76 sec. Natürlich dank einer optimalen Vorbereitung und einem eingespielten Team.
 

  • F: Warum lassen sich Militärjeeps heute so schlecht verkaufen?
Habe mein Fahrzeug schon mehrmals ausgeschrieben und keinen Interessenten gefunden.
A: Militärfahrzeuge sind heute - 2005 - nicht mehr so leicht zu verkaufen. Der gesellschaftliche Wandel, sowie die damit verbundene Wertschätzung gegenüber dem Militär, spielen hier eine nicht zu unterschätzende Rolle. Armee ja, aber ohne mich!
 
Fahrzeugwert? Der Wert richtet sich meist danach, was ein Käufer bereit ist zu zahlen. (Liebhaberpreis)
Das Angebot an Jeep-Oldtimern ab Modell MB ist (zu) gross.

Verfolgen Sie Versteigerungen bei www.ricardo.ch oder www.ebay.ch

Das Gefühl, einen Oldtimer zu fahren, ist ein Erlebnis. Elektronik fehlt praktisch vollständig - moderne Sicherheitsstandards allerdings auch.
 

  • F: Sind Rammschutzbügel noch erlaubt?
A: EU 2006 Neue Regeln für Bullenfänger an Geländewagen
Rammschutzbügel an Geländefahrzeugen müssen künftig Fußgängerschutz-Normen erfüllen. Diese Frontschutzbügel müssen ab November 06 so konstruiert sein, dass sie bei einem Aufprall Energie absorbieren und die Unfallfolgen für den Fußgänger mildern.
 
Dazu muss die Form der Frontbügel exakt auf die jeweilige Fahrzeugfront abgestimmt sein. Gemessen werden dabei Werte für den Aufprall von Kopf, Hüfte und Bein. Die Zulassung gilt nur für das Fahrzeug, mit deren Front sie geprüft wurden. Daher ist künftig eine enge Abstimmung zwischen Bügelherstellern und Autoindustrie erforderlich. Zwischenzeitlich hatte die Europäische Union wegen des hohen Verletzungsrisikos für Fußgänger ein komplettes Verbot der Bullenfänger erwogen. Die neuen Anforderungen kommen einem Verbot der bislang in der Regel aus Edelstahl gefertigten Systeme gleich, da diese nun keine Möglichkeit mehr auf eine Zulassung haben.

Frontbügel, Frontschutzsysteme, Frontstylingsysteme

bezogen auf "Richtlinien 2005/66/EG des Europäischen Parlaments und des Rates vom 26.10.2005" ABL. L309 nachzulesen unter: www.europa.eu.int.
 
1. Alle bestehenden Teilegutachten für starre Frontbügel an Neu- und Gebrauchtfahrzeuge haben bis zum 25. Mai 2007 ihre Gültigkeit.

2. Nach geltendem Recht besteht Bestandschutz, d.h., Frontbügel müssen nicht abgebaut werden.

3. Ab dem 25.05.2007 gilt für starre Frontbügel folgendes:
für Fahrzeuge, deren Erstzulassung vor dem 25.05.2007 ist, gilt das Teilegutachten auch darüber hinaus (siehe Art. 3, Abs. 4)

(Stand 04/2006 nach derzeit geltendem EU-Recht - Robert Busslinger)

Die europäischen Automobilhersteller werden in Zukunft für mehr Sicherheit für Fussgänger und Radfahrer sorgen. Dazu bekannte sich ihr Verband ACEA.
 

  • F: Einkauf in den USA, klappt das?
A: Ich kann da nur von meinen persönlichen Erfahrungen sprechen und die waren sehr gut. Bestelltes Material erhielt ich innerhalb von 3 Tagen (per Flugpost) durch einen priv. Zustelldienst, bis vor die Haustüre geliefert. Allerdings muss man sich sicher sein, dass das Bestellte auch das Richtige ist, denn retournieren liegt bei den doch hohen Transportkosten kaum drin. Zu den Transportkosten kommen noch Zoll und die Mwst.  dazu. Ideal sind grössere Sammelbestellungen. Erkundigen Sie sich vorher ob hinter dem Anbieter auch eine Firma steht. Eine toll aufgemachte Internetseite sagt da nicht viel aus.
 

  • F: Kann ich das gekaufte Zubehör einfach montieren?
A: Nein! Ein grossteil des in den USA angebotenen Zubehörs ist bei uns (ich meine hier die Schweiz) nicht zugelassen. Darum würde ich mich, gerade bei Fahrwerkabänderungen, Höherlegungen, Verbreiterungen etc. zuerst mal beim Strassenverkehrsamt erkundigen. Auch der Garagist weiss meist welche Zubehörteile zugelassen sind.
 

  • F: Wann findet die nächste Versteigerung von Fahrzeugen und Armeeutensilien in Thun statt.
A: Bericht über Ablauf der Versteigerung: hier
Siehe: http://www.armyliqshop.ch
NEU: Der Katalog ist auch ab Internet abrufbar  hier
 

  • F: Muss man, um an einem Jeeptreffen oder Militäroldietreffen dabei sein zu können, einem Club angehören ?
A: Nein. Bei diesen Veranstaltungen ist jeder herzlich willkommen, auch nicht Jeepfahrer.

Es handelt sich bei diesen Veranstaltungen um Fan-Treffen. Es geht um gemütliches Zusammensein unter Gleichgesinnten. Es stehen der Austausch von Informationen und Kontakten sowie Hilfe bei technischen Problemen im Vordergrund. Wer mit Umrüsten und Schrauben an seinem Fahrzeug nichts anfangen kann, wird hier nicht glücklich.
Wenn Sie sich für Neuheiten aus dem Jeep-Angebot interessieren, wenden sie sich mit Vorteil an eine Chrysler Vertretung.
 

  • F: Gibt es in der Schweiz einen Jeep-Club?
A:  Adresse: Jeep-Club Switzerland.
Ansprechpartner:
A.T.S. Wisler, Bahnhofstr. 6
5642 Mühlau
Tel.   056 668 26 56
oder  079 300 18 10

 

Swiss Friends of U.S.Army Oldies

Jeepfreunde die sich über neue Mitglieder sowie auch Gäste freuen.

Durchführung von gemeinsamen Ausfahrten und Teilnahme an Veranstaltungen. Pflege der Kameradschaft und Austausch von Erfahrungen etc. mehr...

 


  • F: Gibt es in der Schweiz  ein Gelände wo man ohne Vereinszugehörigkeit einfach mal üben kann? (Gegen Bezahlung!)
A: Ich kenne keines. Der Spielraum ist für Freunde von Geländewagen in der Schweiz sehr klein. Praktisch alle Wald-, Forst-, und Landwirtschaftswege sind mit einem Fahrverbot versehen. Das heisst: In der freien Natur unerwünscht.
Auch für die diversen Kiesgruben in denen vor allem Vereine ihre Anlässe durchführen können -wenigstens jetzt noch- braucht es eine Bewilligung. Die Gemeinde und der Eigentümer müssen ihr Einverständnis geben. 

CH-spezial: Geländewagen-Fahrschule auf einer Alp mit dipl. Fahrlehrer  mehr...
Off-Road Gelände Laui Das einzigartige 4x4 und Off-Road Gelände in der Zentralschweiz, Geländefahrkurse und Events mehr...
 

  • F: Wo können Schulungen, Präsentationen oder Seminare durchgeführt werden?
A: Hotels mit Seminarräumen finden sich in jeder Stadt. Restaurants mit Säli praktisch in jedem Dorf. Gönnen Sie ihren Kunden doch etwas Besonderes in einer einzigartigen historischen Ambiance, wie es z.B. die Kartause Ittingen/TG bietet. Das Seminarzentrum bietet ein vollständiges Programm modernster Telekommunikations-Technik.  Alle Seminarräume sind miteinander vernetzt. 
Videoconferencing:
Sie verbringen einen ganz normalen Arbeitstag und Ihr Kunde, Ihr Partner, Ihr Lieferant, Ihr Mitarbeiter-Team sitzen in London. Und Sie arbeiten, als wären Sie alle im gleichen Raum. Videoconferencing spart nicht nur Kosten, es erhöht auch die Effizienz der Kommunikation
  mehr...

Wenn Sie ein Fahrgelaende benötigen wenden Sie sich an:

Touring Club Schweiz (TCS) www.tcs.ch

A
utomobilclub der Schweiz (ACS) www.acs.ch


Föderation Schweizerischer Geländewagenclubs  (FSG)  www.4x4fsg.ch

Projekt-Offroad www.projektbuero-offroad.de
(Das Unternehmen ist auch in der Schweiz tätig)
 

  • F: Was heisst eigentlich Moab, z.B. Moab-Bilder?
A: Es handelt sich hier um Fotos, die in der phantastischen Steinwüstenlandschaft um das Städtchen MOAB gemacht wurden. Moab ist eine Kleinstadt im Südosten des US-Bundesstaates Utah. Der Ort befindet sich auf dem Colorado Plateau und liegt damit an einer aus touristischer Sicht sehr prominenten Stelle – in unmittelbarer Nähe des Arches National Parks. Die beiden Eingänge des Canyonlands National Park sind ebenfalls in relativer Nähe. Weiter im Süden (bereits im US-Bundesstaat Arizona) schließt sich das aus der Plakat- und Kinowerbung für Marlboro-Zigaretten hinlänglich bekannte Mounment Valley an. Nicht von ungefähr hat Marlboro Adventure Tours sein Basislager in unmittelbarer Nähe von Moab aufgeschlagen.

weitere Infos:
 
hier
 

  • F: Was hoch ist der Rollwiderstand bei... ?
A: Auf HMT (Heissmischtragschicht - Teer - Asphalt), wird der Rollwiderstand mit dem Faktor 
1 angegeben. Für einen festgefahrenen Erdweg rechnet man mit Faktor 5 (fünffacher Rollwiderstand). Bei Sand rechnet man mit Faktor 20-30.
Zehn Prozent weniger Reifenrollwiderstand ergeben bei einem PKW rund zwei Prozent weniger Treibstoffverbrauch.

Der Reifenrollwidertand macht bei Pkw im Durchschnitt 20 Prozent des Treibstoffverbrauchs aus. Anders gesagt, jede fünfte Tankfüllung geht auf das Konto des Reifens“, erklärt Didier Miraton, Entwicklungschef von Michelin. Bei Lkw sind es sogar 30 Prozent. Der Rollwiderstand unterschied­licher Reifen kann bei ein und demselben Fahrzeug um bis zu 50 Prozent variieren.

-  Michelin fordert daher, dass Reifen künftig auch nach ihrer Energieeffizienz beurteilt werden sollen – genau wie heute schon Fahrzeuge, Kühl­schränke oder Spülmaschinen. Ein Konzept für einen brancheneinheitlichen Energiespar-Index hat der welt­größte Reifen­hersteller bereits der Euro­pä­ischen Kom­mission vorgelegt. Michelin will damit die Ver­breitung rollwiderstandsarmer „Grüner Reifen“ vor­an­treiben. Allein in Europa ließen sich durch energie­effiziente Reifen jährlich rund sechs Milliarden Liter Treibstoff sparen.
 

  • F: Gilt die Firma Willys-Jeep Corp. als Erfinderin des Allradantriebes?
A: Nein. Die Geschichte des Allradantriebes begann vor 100 Jahren.

Der erste Personenkraftwagen mit permanentem Allradantrieb, 6-Zylinder Hubkolbenmotor, Vierradbremse und ca. 90 km/h Spitze wurde 1903 auf dem Pariser Auto-Salon von der holländischen Firma SPYKER vorgestellt.

Schon 1903 nahm Ferdinand PORSCHE mit einem Personenkraftwagen der Firma LOHNER mit permanentem Allradantrieb und Benzinmotor am Semmering Bergrennen teil. 1939 präsentierte Ferdinand Porsche die Militärversion des VW-Käfer mit zuschaltbarem Allradantrieb.

Größere Stückzahlen von zuschaltbaren allradgetriebenen Personenkraftwagen wurden erstmals 1908 von der amerikanischen Firma BADGAR hergestellt. Die Firma BAGDAR wurde später in FWD umbenannt und konzentrierte sich vorwiegend auf den Bau von Nutzfahrzeugen mit zuschaltbarem Allradantrieb.

1963 baute Jeep die ersten Geländewagen -den Wagoneer- mit einem bis anhin nicht gekannten Niveau an Komfort. Die Fahrzeuge konnten damals schon mit Klimaanlage, Automatikgetriebe, elektrischen Fensterhebern und einem Sperrdifferenzial geordert werden.

Im Allradantrieb sahen damals aber die meisten Autofahrer eher eine Spielerei als ein wichtiges Extra.

Ein richtiger Geländewagenboom wurde durch den englischen Range Rover 1970 ausgelöst. Zu jenem Zeitpunkt gab es keinen anderen Wagen, der in seinen Fahrleistungen und im Komfort annähernd an PKW´s herankam. Die einfachen Geländewagen wandelten sich in edle Limousinen. Plötzlich waren Geländewagen "in" 
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  • F: Ist ein Mahindra auch ein Jeepprodukt?
A: Der Mahindra ist ein indischer Lizenzbau des amerikanischen Willys Jeep CJ-3B aus dem Jahre 1953. Der Mahindra CL 340 ist ein bis heute gebauter Oldtimer, heute mit einem Peugeot-Diesel ausgerüstet.
Mehr unter Jeep-Lizenzen:  hier        Infos: Mahindraseite
 

  • F: Ist ein "Mutt" auch ein Jeepprodukt?
A: Der Ford M.U.T.T (Mobile Utility Tactical Truck) 151 A1/2 "Jeep" ist eine Entwicklung von Ford. Die ersten Prototypen wurden 1952-54 unter der Bezeichnung XM-151 gebaut. Hergestellt wurde er von Kaiser, AM General und Ford. Zur klaren Abgrenzung gegenüber Jeeps von früher war der Frontgrill horizontal angeordnet.

Aus US-Army Depot-Beständen ist es heute noch möglich, praktisch neuwertige Fahrzeuge zu bekommen. (Die Fahrzeuge sind meist nur 10 bis 200 Meilen gelaufen).

Die US-Army liess die Body's bei ausgedienten Fahrzeugen in zwei Teile trennen. (Daher die Bezeichnung "geschnitten") Als bekannt wurde, dass Liebhaber die Body's wieder zusammenschweissten, liess die Army die Fahrzeuge diagonal trennen. Aber auch solche Teile wurden wieder zusammengeschweisst. Letztendlich wurden die Motoren ausgebaut und die Body's flachgewalzt.
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