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12.12.2011 - Einreise von Vierbeinern wird EU-weit leichter
Für Reisende in der EU, die auf ihren vierbeinigen Freund nicht
verzichten möchten, wird es ab 2012 leichter. Sind Hund und Katz mit
einem Mikrochip gekennzeichnet, gegen Tollwut geimpft und haben einen
EU-Heimtierausweis, dürfen Frauchen und Herrchen mit ihnen auch in
Großbritannien, Irland und Malta einreisen.
Bislang waren noch ein Tollwut-Antikörper-Nachweis und eine
Zeckenbehandlung nötig. Diese Prozeduren entfallen, sodass die Einreise
in diese Länder relativ spontan erfolgen kann. Damit verkürze sich die
Wartezeit vor der Einreise in diese Länder von bisher sieben Monaten auf
nur 21 Tage vor der Tollwut-Erstimpfung, betont der ADAC. Auch Schweden
verzichtet ab Januar 2012 auf den Tollwut-Antikörpertest. Uneinheitlich
sind derzeit in der EU aber noch die Vorschriften zur
Bandwurm-Behandlung. Während Schweden sie ganz abschafft, behalten Malta
und Finnland sie bei. Großbritannien und Irland haben diese Frage noch
nicht entschieden.
Bei der Einreise in Nicht-EU-Länder gelten länderspezifische
Besonderheiten, die vor der Abreise zu erfragen sind. Auch für die
Wiedereinreise in die EU sind je nach Tollwutstatus unterschiedliche
Regelungen zu beachten. (Auto-Reporter.NET/sr)
Klären Sie die Einreisebestimmungen für Ihren Hund vor jeder
Auslandreise neu ab. Die Bedingungen für den Grenzübertritt von
Tieren können sich schnell ändern.
2011 - Der EU-Heimtierausweis wird vom Tierarzt
ausgestellt. Neben Angaben zum Tier und seinem Besitzer muss darin der
tierärztliche Nachweis über eine gültige Tollwut-Impfung enthalten sein.
Für deutsche Haustiere bedeutet dies, dass die Erstimpfung mindestens 21
Tage vor Grenzübertritt durchgeführt worden sein muss. Bei regelmäßigen
Nachimpfungen entfällt diese Frist. In Finnland, Großbritannien, Irland,
Malta und Schweden gelten bis zum 31. Dezember 2011 zusätzliche Auflagen
wie ein Tollwut-Antikörper-Nachweis sowie Behandlungen gegen Bandwurm
und Zecken.
Bei der Einreise in Nicht-EU-Länder gelten länderspezifische
Besonderheiten, die vor der Abreise zu erfragen sind. Für die Schweiz
und Liechtenstein genügt der EU-Heimtierausweis mit Mikrochip und
eingetragener Tollwutimpfung.
Bei der Wiedereinreise aus Ländern mit EU-gleichgestelltem Tollwutstatus
wie Norwegen, Schweiz, Liechtenstein, Australien, Neuseeland, USA und
Kanada gelten die gleichen Bestimmungen wie innerhalb der EU.
Wer aus Ländern ohne gleichgestelltem Tollwutstatus wieder in die EU
einreisen möchte, muss noch vor der Abreise in Deutschland einen
Tollwut-Antikörpertest bei seinem Tier durchführen lassen. Dieser darf
frühestens 30 Tage nach der Impfung stattfinden. Das gilt für Länder wie
Kosovo, Mazedonien, Albanien, Montenegro, Serbien, Türkei, Ägypten,
Marokko oder Tunesien.
Der ADAC weist Hundebesitzer darauf hin, dass zum Beispiel in
Frankreich, Großbritannien, Dänemark, Malta, Norwegen und Ungarn die
Einreise von bestimmten Kampfhunderassen verboten ist. In einigen
Ländern besteht zusätzlich für Hunde Leinenpflicht und teilweise auch
Maulkorbzwang. (ampnet/nic)

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Gegenseitige Rücksichtnahme
(rb)
Hundehalter
sollten umdenken. Leider kommt es immer wieder zu Konfrontationen zwischen Jogger,
Biker, Skater und ganz normalen Wegbenutzern.
Da Jogger, Biker oder auch Wanderer sich meist lautlos nähern, sollten sie
sich verbal bemerkbar machen. Der Tierhalter erhält dadurch die
Möglichkeit, seinen Vierbeiner unter Kontrolle zu bringen.
Der Spruch "Mein Hund macht nichts" hilft einem ängstlichen Menschen
nichts. Hundehalter sollten es sich zur Pflicht machen, ihren Hund an die
Leine zu nehmen, sobald ein Fremder in die Nähe kommt.
Kommt ihnen ein Hundehalter entgegen der sein Tier an der Leine führt,
sollte das ein Signal sein. Es hat bestimmt einen Grund. Vielleicht ist
die Hündin läufig oder der Hund verträgt sich ev.
nicht
mit Artgenossen.
Kreuzen sich angeleinte Hunde,
sollten diese stets so geführt werden, dass
die Halter sich kreuzen. Der Hund sollte objektabgewandt geführt
werden.
Eltern sollten ihre Kinder lehren, sich nicht frontal einem Tier zu nähern
und
den
Halter zu fragen, wenn sie den Hund streicheln möchten. |