|
|
|
|
|
Die
Entwicklung des Allradantriebes
hier |
|
|
2006 Der Trend - vor allem in Europa - zeigt eines klar: Weg vom klassischen Zentraldifferenzial. Es geht wegen fahrdynamischer, Gewichts- und Kostenvorteile hin zu "angehängten" (Hang-On-System) Allradlösungen. Zwei Magna Powertrain Produkte die der Allradtechnik-Interessierte kennen sollte: ITC (Integrated Transfer Case) Zentraldifferenzial mit Untersetzung und Lamellenbremse. - Der Discovery sowie die M-Klasse verfügen über dieses Getriebe. ATC (Active Torque Control) Elektronisch gesteuerte Lamellenkupplung, die nur bei Bedarf die zweite Antriebsachse am Vortrieb beteiligt - wie im BMW X3. Die eine Achse wird direkt angetrieben, die andere ist mit einer Lamellenkupplung "angehängt" und wird, abhängig von der Situation, variabel versorgt. Beim BMW ist die Hinterachse starr angetrieben, die Vorderachse wird per Lamellenkupplung - 40% im Normalfall - beteiligt. Es gibt einige moderne Luxus-SUV, die über eine Reduktion und intelligente elektronische Fahrhilfen verfügen, die den echten Geländewagen beim Ueberwinden von Hindernissen in nichts nachstehen. Nur wird diese Geländegängigkeit nicht durch den Einsatz robuster Mechanik, sondern vor allem durch elektronische Hilfen erreicht. Und die Elektronik ist ein nicht unproblematisches Feld. In Zukunft müssen die komplexen Systeme so sicher beherrscht werden wie die Mechanik. Dazu gehören eine standardisierte Hardware und absolut zuverlässige Software. Software-Fehler sind nun einmal nicht einfach gottgegeben. Mehr zu elektronischen Fahrdynamik-Regelsystemen hier |
|
|
|
|
|
|
|
|
Lange
Federwege garantieren, dass die Räder länger auf den Boden gepresst
werden. Dies ist ein ganz wichtiger Faktor für die Traktion. Je länger
eine Feder anteiliges Wagengewicht auf einen Reifen überträgt, desto
länger hat dieser Reifen Traktion. |
|
|
Im folgenden Video wird sehr gut veranschaulicht, wie wichtig für Geländeeinsätze die Verschränkung ist. |
|
|
|
|
|
|
|
Das
Differenzial sorgt in angetriebenen Achsen, wenn nötig (bei
Kurvenfahrt) dafür, das rechte oder linke Rad mit unterschiedlicher
Drehzahl zu versorgen. |
|
|
|
|
Ist
der "Fussabdruck" eines Reifens, die Fläche des Reifens, die
Bodenkontakt hat. |
|
|
|
|
Die
Kombination aus Motor, Getriebe, Verteilergetriebe, Kardanwellen,
Differenzialen und Achshalbwellen. |
|
|
|
|
Die
Bodenfreiheit unter der Mitte, dem Bauch des Fahrzeuges, auch |
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
Es
wird die minimale Bodenfreiheit angegeben, der geringste Abstand
zwischen einem Bauteil, meist zu einem Achsdifferenzial des Fahrzeuges
und dem Boden. |
|
|
|
|
Dieser
Winkel gibt an, wie steil eine Böschung oder ein Hang sein darf,
ohne dass der Geländewagen mit der Stossstange festsitzt, wenn er auf
waagrechtem Grund vorwärts respektive rückwärts an die
Böschung heranfährt. |
|
|
|
|
Das Fahrzeug hat sich
festgefahren. Das hintere linke Rad dreht freudig, ebenso das Vordere. Während
die Räder, die Bodenkontakt haben und das Fahrzeug bewegen könnten, still
stehen. |
|
|
Hat man nun eine echte Differenzialsperre - an Hinter- und Vorderachse,
dann drehen tatsächlich alle 4 Räder synchron. Bei festgefahrenem
Fahrzeug sehr hilfreich. Allerdings lässt sich mit Vorderradantrieb und
aktivierter Differenzialsperre praktisch nicht Lenken, Kurvenfahren wird
unmöglich. |
|
|
Das
heisst, dass eine echte Differenzialsperre an der Hinterachse grösstenteils genügt. Meist ist
serienmässig ein normales Differenzial oder ein selbsthemmendes Sperrdifferenzial eingebaut. |
|
|
Gelegentlich kann man sich bei
einem durchdrehenden Rad an der Hinterachse durch einen Trick helfen. Man zieht vorsichtig die Handbremse, damit das durchdrehende Rad abgebremst wird. Damit es
sich dennoch drehen kann wird ein höheres Drehmoment benötigt, das dann durch
die ausgleichende Differenzialwirkung auch das andere Rad der Achse erhält und
sich so zur Bewegung zwingen lässt. |
|
|
Es gibt verschiedene Arten von Sperren die sich zum Einbau in den Wrangler wie auch den Cherokee eignen. |
|
|
|
|
Alle manuellen Sperren
erfordern umfangreiche Umbauten und Installationsarbeiten. Das
Differenzial wird durch das Sperrdifferenzial komplett ersetzt. Ausserdem
sind Umbauten für den Betätigungsmechanismus nötig. ARB und Locker
erfordern Luftleitungen, ARB einen Kompressor, Unterdruck Sperren ein
Vakuum-Reservoir. |
|
|
|
|
Seit
man Autos baut, weiss man um die Mängel der Differenziale auf
wechselnde Traktion richtig zu reagieren. Die Einzigen, die perfektes
Traktionsmanagement garantieren und Steckenbleiben verhindern, die
Differenzialsperren, müssen manuell vom Fahrer aktiviert werden. |
|
|
|
|
Zwei Faktoren sind es vor allem, nämlich die Bodenfreiheit und die Traktion.
Die Bodenfreiheit hängt wesentlich von der Radgrösse ab. Die Achsen befinden
sich nun mal im Radmittelpunkt und damit im Abstand des Radhalbdurchmessers vom
Boden. Wir verstehen unter der Traktion die Fähigkeit Zugkraft zu entwickeln.
Es kommt also darauf an, die Motorkraft auf den Boden zu bringen und in Vortrieb
umzusetzen. |
|
|
Während der
Wintermonate erleben wir die Grenzen der Traktion an jeder verschneiten
Steigung. Eine wesentliche Verbesserung der Traktion bringen alleine schon die
richtigen Reifen. Aber auch hier spielt der Durchmesser des Rades bzw. des
Reifens eine wichtige Rolle. |
|
|
|
|
In
einem dem normalen Getriebe nachgeschalteten Getriebe, dem
Verteilergetriebe, werden die Gänge weiter untersetzt (reduziert). |
|
|
|
|
Wann kippt das Fahrzeug? |
|
| Antriebskonzepte | |
|
|
|
Mit
permanentem Allradantrieb ausgerüstete Fahrzeuge bieten meist keine
Wahlmöglichkeit zwischen Zweirad- oder Vierradantrieb. Der
Vierradantrieb ist permanent. Den nötigen Drehzahlausgleich zwischen
Vorder- und Hinterachse besorgt ein Zentraldifferenzial oder das
Drehmoment wird nur bei Bedarf auf die zweite Achse
weitergeleitet,
wie beim Jeep Grand Cherokee mit einem Gerotor/Kupplungssystem. |
|
|
|
|
Das Zwischengetriebe überlässt dem Fahrer bis heute die Entscheidung
zwischen Zweiradantrieb zu den Hinterrädern oder Allradantrieb durch
eine hinzugeschaltete Kraftübertragung zu den Vorderrädern. (Umgekehrte
Reihenfolge bei Fahrzeugen mit Vorderradantrieb). |
|
|
|
|
Elektromotoren sind für das Schliessen und Oeffnen der Lamellenkupplungen
im Zentraldifferenzial und den beiden Achsdifferenzialen zuständig. Die E-Motoren
erhalte ihre Befehle von einem Rechner, den
zahlreiche Sensoren mit Daten füttern. |
|
|
|
|
Die Steigfähigkeit wird
grösstenteils in Prozenten ausgedrückt. Meist ist allerdings nicht klar,
auf welchen Steigungswinkel sich die Prozentangaben beziehen. Nach
weitverbreiteter Meinung entspricht eine Steigung von 100 Prozent einer
senkrechten Wand, also einem Winkel von 90 Grad. Dies stimmt aber so nicht. |
|
|
Die Prozentangabe bezieht sich auf
ein Verhältnis von Grundfläche zu Höhe, also 1:1, was einem Steigungswinkel
von 45 Grad entspricht. Diese 45 Grad werden als 100 Prozent angesetzt. Eine
Steigfähigkeit von 80 Prozent = Steigfähigkeit 36 Grad. |
|
|
Die maximale Steigfähigkeit eines
echten Geländewagens liegt zwischen 50-100%. Dies ist allerdings ein
theoretischer Wert. Ist der Untergrund halbwegs fest, sodass kein Reifenschlupf
entsteht, werden die Grenzen der Steigfähigkeit mehr vom Mut des Fahrers als
durch technische Möglichkeiten gezogen. |
|
|
|
|
Gibt
an, wie tief das Wasser sein darf um unbeschadet durchfahren zu können. |
|
|
|
|
1. Leichte Bergungswinde. Sie sind für den gelegentlichen Einsatz
(Notsituation) entwickelt worden. Leicht montier- und demontierbar können sie
überall eingesetzt werden. Als gelegentliches Hilfsmittel sind sie völlig
ausreichend. |
|
|
2. Arbeitswinde. Sie sind mit einer Dauerschmierung sowie einer
Freilaufvorrichtung ausgestattet. Damit kann das Stahlseil per Hand schnell zum Befestigungspunkt gezogen werden. |
|
|
|
|
Für Geländefahrzeuge ist die
elektrische Winde am
besten geeignet. Der An- und Einbau ist unkompliziert. Hohe Montagekosten
entfallen. Lediglich Anbauplatte und der Einbausatz sind nötig. |
|
|
Für grosse Zuglasten eignet sich die hydraulische Winde am besten. Bedingt allerdings eine Hydraulikpumpe im Fahrzeug. Daher findet man
diese Winden meist bei grösseren Fahrzeugen die standardmässig schon über
Hydraulikpumpen verfügen. |
|
|
Die mechanische Winde findet bei neueren Fahrzeugen eigentlich keine Beachtung
mehr. |
|
|
Tipp: Durch Verwendung von Umlenkrollen können Seilwinden in ihrer Zugleistung
verdoppelt werden. |
|
|
|
|
Leicht wähnen sich Allradfahrer in falscher Sicherheit. Doch die Gesetze
der Physik gelten auch für sie. Deshalb: |
|
|
|
|
|
|
|