Reifenkauf

Achten Sie darauf, dass Sie keine Altware erwischen. Älter als zwei Jahre sollten Winterreifen auf keinen Fall sein. Der Code auf der Reifenwand gibt Aufschluss über das Herstellungsdatum.

Fahrzeuge mit aktiven Sicherheitssystemen ABS, ESP etc. Verwenden Sie aus Sicherheitsgründen nur Reifen-Fabrikate die der Hersteller für ihr Fahrzeug freigegeben hat. Diese Reifen sind speziell auf die Regelsysteme abgestimmt.

Automatische Reifendruck-Kontrollsysteme
Reifendruck-Kontrollsysteme könnten zahlreiche Autounfälle und -pannen verhindern mehr...
Was bedeuten die Kennzeichnungen der Pneus ?
 

1. Reifenhersteller (Marke)
2. Profilbezeichnung / Reifentyp
3. Reifenquerschnittsbreite in mm
4. Verhältnis Reifenhöhe zu Reifenbreite in %
5. Radialreifen
6. Felgendurchmesser in Zoll
7. Kennzahl für die Reifentragfähigkeit
8. Geschwindigkeits-Index
9. Tubeless (Schlauchloser Reifen)
10. Herstelldatum (XX = Woche, X = Jahr, < = 9. Dekade
11. Abnutzungsanzeiger (Tread Wear Indicator) (1,6 mm)
12. Zusatzbezeichnung für Reifen mit erhöhter Tragfähigkeit
13. Hinweis auf Wintertauglichkeit für Winter- und Ganzjahresreifen
Quelle: Reifenfibel, 1.Auflage 1999, Schweiz
Copyright by Bridgestone, Continental, Dunlop, Goodyear, Michelin, Pirelli
 

 


 

Die in der EU übliche Beschriftung von Reifen wie z.B.

225/75 R 15 S 102

Die erste Zahl -225- bezeichnet die Reifenbreite - 225 mm. 

Die zweite Zahl -75- steht für das Verhältnis von Reifenbreite zur Höhe der Reifenflanke. Die Flankenhöhe beträgt in diesem Fall 75% der Reifenbreite - ca. Angaben, also rund 168 mm. 

Der Buchstabe -R- steht für "Radialreifen" (Gürtelreifen)

Die Zahl -15- steht für Felgengrösse (Angabe in Zoll). Ein Zoll = 2,54 cm. Eine 15-Zoll-Felge hat einen Durchmesser/Höhe von rund 38,1 cm.


Zwei mal die Flankenhöhe plus Höhe der Felge ergeben die Totalhöhe des Rades. Die Totalhöhe (Durchmesser) x Pi (3,14) = Abrollumfang.

 

Dabei muss beachtet werden, dass rein rechnerisch nie der genaue Umfang ermittelt werden kann, da Reifendruck/Sturz und Profiltiefe auch eine Rolle spielen.
Die Fertigungstoleranzen liegen bei Off-Road-Reifen zwischen + - 3 %.
Tipp: Markieren Sie mit einem Stück Kreide den Reifen, machen eine Umdrehung und messen dann die zurückgelegte Strecke.

   

Die Strecke die ein Reifen bei einer Umdrehung zurücklegt, ist sein Abrollumfang. Er ist auf Getriebe, Tachometer und Kilometerzähler abgestimmt. Wird das Fahrzeug umbereift, sollten möglichst Reifen mit gleichem Abrollumfang gewählt werden. Ansonsten fallen Arbeiten wie Aenderungen der Uebersetzung, Tachoangleichung etc. an.

Schlupf
Weicht die tatsächlich zurück gelegte Strecke pro Radumdrehung vom tatsächlichen Radumfang ab, spricht man von Schlupf. Schlupf entsteht aufgrund von Durchdrehen oder Blockieren der Räder und wirkt sich direkt auf den Reifenverschleiß aus. Ein geringes Maß an Schlupf ist während des Fahrbetriebs immer vorhanden. Wo immer Kräfte durch Reibung übertragen werden - beim Reifen, bei Schuhen oder beim Keilriemen - entsteht Schlupf: Die Oberflächen gleiten aufeinander. Ein guter Riementrieb arbeitet mit weniger als einem Prozent Schlupf, das heißt von 100 Kurbelwellenumdrehungen werden mindestens 99 korrekt an den Riemen weitergegeben. Je geringer der Schlupf, desto weniger Verschleiß.
 

Der Buchstabe -S- steht für "Speed Index". Die zulässige Höchstgeschwindigkeit des Reifens. Dabei werden folgende Buchstaben zur Kennzeichnung verwendet.
 

L

M

N

P

Q

R

S

T

H

V

120

130

140

150

160

170

180

190

210

240

km/h



Die Zahl -102- steht für "Load Index", die maximale Tragfähigkeit des Reifens. Der Reifen muss nicht nur das Gewicht des stehenden Fahrzeuges aufnehmen, sondern auch die beim Beschleunigen und Bremsen auftretenden  Lastwechsel. Hier werden folgende "Codes" verwendet.

 

97

98

99

100

101

102

103

104

105

106

107

108

109

110

730

750

775

800

825

850

875

900

925

950

975

1000

1030

1060

kg



Weitere Kürzel:        M+S = Wintertauglichkeit - Mud and Snow.
                             TL = Tubless- nur für schlauchlosen Einsatz.
                             TT = Reifen mit Schlauch.

Prüfzeichen "E":
Das "ECE-Prüfzeichen" wird als E oder e dargestellt, es bestätigt die Einhaltung der europäischen Norm (ECE- R 30).
Wichtig: Seit dem Produktionsdatum 1.10.98 (40. Woche 98, entspricht DOT-Nummer 408<*) ist diese Kennzeichnung der Reifenflanke in Europa Pflicht. An einem Fahrzeug dürfen demzufolge keine Reifen montiert sein, die, sofern nach dem 1.10.98 produziert, dieses Prüfzeichen nicht aufweisen.

*Das Reifenalter wird als vierstellige Nummer am Schluss der DOT-Nummer aufgeführt (zum Beispiel 3201) oder dreistellig mit Pfeil (zum Beispiel 408<). In beiden Fällen bezeichnen die ersten zwei Zahlen die Kalenderwoche und die letzen zwei Stellen das Jahr, in dem der Pneu hergestellt wurde. 01 meint das Jahr 2001, während der Pfeil auf die neunte Dekade des letzten Jahrhunderts hinweist - auf das Jahr 1998
.

Schneeflocke statt M+S

Das Kürzel M+S steht für Matsch und Schnee und kennzeichnete früher "echte" Winterreifen. Doch das Logo ist gesetzlich nicht geschützt, jeder Reifenhersteller kann selbst entscheiden, welcher Reifen es erhält.
Als Abhilfe wurde das Schneeflocken-Symbol eingeführt das echte Winterreifen kennzeichnet und von der amerikanischen Straßenverkehrsbehörde NHTSA verliehen wird. Ein Reifen darf dieses Symbol nur tragen, wenn er Winterkriterien erfüllt.
 
Reinforced werden Reifen bezeichnet die gegenüber der Standardausführung für höhere Lasten und Luftdrücke ausgelegt sind.



Identische Reifengrössen mit unterschiedlicher Kennzeichnung
Unter Berücksichtigung der Felgentragfähigkeit und der Felgenzuordnung können folgende Reifen ausgetauscht werden.

LT Numeric LT High Flotation P oder LT Metric
8 R15 LT = 28x8,50 R15 LT = 225/75R15
9 R15 LT = 30x9,50 R15 LT = 235/75R15
10 R15 LT
=
31x10,50 R15 LT
31x12,50 R15 LT
= 255/75R15

11 R15 LT

=
32x11,50 R15 LT
= 325/60R15
12 R15 LT = 33x12,50 R15 LT
7.00 R16 LT =
215/85R16
7.50 R16 LT = 235/85R16

Bei der heute vor allem in Amerika üblichen Bezeichnung (z.B. 31x10.50 R15) stehen die Zahlen für den Gesamtdurchmesser (31 Zoll), die Breite (10,5 Zoll) und den Felgendurchmesser (15 Zoll)

Rundumwechseln der Reifen
Vielfach kann an Reifen ein ungleichmässiger Abrieb an der Reifenlauffläche beobachtet werden. 
Durch ein regelmässiges wechseln der Räder nach einem festgelegten Plan, von der Hinter- auf die Vorderachse bzw. der rechten auf die linke Seite, kann ein gleichmässigerer Abrieb erreicht werden.
Voraussetzung für eine lange Lebensdauer der Reifen ist, dass die Radaufhängung gelegentlich
überprüft wird. Falsche Einstellung der Radaufhängung kann Ursache sein für:
  • Schnellen Reifenverschleiss (ungleichmässigen oder einseitigen "Sägezahneffekt").
  • Schlechten Geradeauslauf
  • Einseitiges Ziehen des Fahrzeuges
  • Vibrationen des Fahrzeuges oder des Lenkrades sind meist auf schlecht ausgewuchtete Räder zurückzuführen.
Stickstoff für Reifen

Mehr Sicherheit und Ökonomie für Sie und Ihre Reifen!

Stickstoff-Füllungen sind schon seit Jahren ein Standard, welcher sich im Rennsport (inklusive Formel 1), in der Luftfahrt und bei Gefahrengut-Transporten weltweit durchgesetzt hat!
Wesentliche Faktoren sind die geringere Erhitzbarkeit von stickstoffgefüllten Reifen.
Dadurch praktisch keine Druckdifferenzen, sowie keine sich verändernden Abrolleigenschaften.

Die Vorteile auf einen Blick:
 

  • Konstanter Reifendruck - mehr Sicherheit
  • Mehr Fahrkomfort - kürzerer Bremsweg
  • Mehr Kilometerleistung - weniger Benzinverbrauch
  • Minimale Wärmeentwicklung - weniger Reifengeräusche

Weil Stickstoffmoleküle wesentlich grösser sind als Sauerstoffmoleküle können sie viel weniger durch den Gummi oder das Ventil entweichen. Die Luftdruckkontrolle entfällt bei Stickstofffüllungen. Stickstoff geht im Gegensatz zu Sauerstoff keine Verbindung mit Stahl, Alu und Öldampfrückständen ein, wodurch auch die zerstörerische Patina und Korrosion auf Felgen und Ventilen vermieden wird. Als Folge der geringen Erwärmung durch Reibung an Laufflächen und Walkung der Reifenflanken steigt die Lebensdauer der Reifen enorm.

Aber: Luft besteht zu 78 Prozent aus Stickstoff. Wenn der Reifen deshalb Druck verliert, wird nach ein paar mal Nachfüllen ohnehin nur noch Stickstoff im Reifen sein.
Und: Reifen kriegen erfahrungsgemäß außen ihre Alterungsrisse, wo sich normale Luft nicht fernhalten lässt und die Reifen außerdem noch der direkten Sonneneinwirkung ausgesetzt sind.


 

Reifendruck

Der Reifenfülldruck beeinflusst unmittelbar wichtige Faktoren wie Fahrsicherheit, Spritverbrauch und Reifenverschleiß. Aufgrund von Diffusion durch die Seitenwand verliert ein Reifen stets etwas Luft. Obwohl der Anteil verschwindend gering ist, summiert sich der Luftverlust im Laufe der Zeit auf ein gefährliches Maß. Die Folgen:
Seitenführungskräfte im Reifen stehen nicht mehr ausreichend zur Verfügung, der Bremsweg verlängert sich, das Fahrzeug reagiert verzögert auf Lenkbewegungen und der Geradeauslauf verschlechtert sich. Das wirkliche Ausmaß dieser Mängel wird zumeist erst in Gefahrenzonen deutlich, wenn die Gesamtheit der Fahreigenschaften erforderlich ist, um das Fahrzeug sicher zu steuern.
Über die Sicherheitsmängel hinaus sind die direkten Folgen für den Geldbeutel des Autofahrers nicht außer acht zu lassen. Bereits 0,2 bar Minderdruck verringert die Lebensdauer eines Reifens um etwa 15%, 0,6 bar Minderdruck um immerhin 45%. Darüber hinaus wird durch die höhere Walkarbeit der Rollwiderstand erhöht, was zwangsläufig den Kraftstoffverbrauch steigert. Der Luftdruck sollte immer bei kalten Reifen geprüft werden, da er durch die Erwärmung des Reifens um bis zu 0,5 bar ansteigt.


 
FELGEN

Die Einpresstiefe
Die Einpresstiefe bei Felgen ist ein Wert, der bei Änderungen am Fahrwerk - Änderungen an
Bremsanlagen - Verbreiterungen - vieles erst  ermöglicht.

An jeder Felge befindet sich eine Fläche, mit der sie an der Radanschlussfläche anliegt. Diese Fläche heisst Flansch. Die Einpresstiefe einer Felge gibt den Abstand des Flansches von der Mitte des Felgenmauls in Millimetern an.
 

Ist die Einpresstiefe 0, befindet sich der Flansch genau in der Radmitte, die Felge baut also genauso weit nach aussen wie nach innen.


Eine 9 Zoll breite Felge mit Einpresstiefe 0 baut nach aussen 11.43 cm sowie auch 11.43 cm nach innen. Eine negative Einpresstiefe (z.B. ET -25) besagt dass die Felge 25 mm weiter nach aussen baut als nach innen.

Damit erhält man ohne Distanzscheiben eine Verbreiterung von 5 cm. (Beide Räder).


Beim Einsatz von negativen/positiven Einpresstiefen verändert sich der Lenkrollhalbmesser.
 

(Der Lenkrollhalbmesser ist der Abstand zwischen rechtem und linkem mittleren Auflagepunkt der vorderen Reifen). Das Fahrverhalten wird dadurch natürlich auch beeinflusst.




           Spurweite

       


 

Alle Jeep-Modelle werden ab Werk mit Goodyear Reifen ausgerüstet.
Der grösste Reifenhersteller der Welt versorgt Jeep mit auf die einzelnen Modelle abgestimmten Reifen, die dem Beanspruchungsprofil des durchschnittlichen Fahrers durchaus angemessen sind.

Man muss sich im klaren sein, dass die an einen Reifen gestellten Aufgaben ausserordentlich vielfältig sind:

Auf der einen Seite geht es um Fahrsicherheit, Bremsweg, Geräusch und Komfort; auf der anderen kommen Geländegängigkeit und Wintertauglichkeit hinzu.
Mögen alle erfassten Eigenschaften noch so gut sein, auch für Reifen gilt die Regel:
Wer alles durchschnittlich gut kann, bringt auf keinem Gebiet Spitzenleistung.

Weitere nützliche Links:

Goodyear Tiremanager

Umrüstassistent für Serienräder
Fahren im Schnee
Alles über Winterreifen

Reifentest-Plattform
Von Verbrauchern für Verbraucher
Hier kann jedermann seine persönliche Erfahrung mit einem bestimmten Pneu einstellen
mehr...
 
Bestimmte Fähigkeiten eines Autos lassen sich durch den Einsatz optimaler Reifen unterstützen.
Allerdings bleibt die Aufrüstung mit anderen, vor allem grösseren Reifen nicht ohne Nebenwirkung. Während die Serienbereifung beim Jeep Wrangler einen Abrollumfang von 2155 Millimetern aufweist (215/75 R 15), legt das Aufsteigerformat 30x9.50 R15 mit jeder Umdrehung 2320 Millimeter zurück. Diese 8 Prozent Differenz sind im Fahrbetrieb als Temperamentzügler spürbar. Auch der Tacho verlangt eine Korrektur.

Wird anstelle des 225/75 R15 der Geländereifen 33x12.5 R15 verwendet, muss die 7 Zoll breite Serienfelge - CH Modell Sahara 4.0 - durch eine 10 Zoll breite Felge ersetzt werden. Aus 225 mm
Breite werden 333 Millimeter, aus 610 mm Durchmesser werden 770.
Er ist fast 16 cm höher als das Original. Der Abrollumfang erreicht nun 2545 mm, das macht rund 20 Prozent Zuwachs was böse Auswirkungen auf die Fahrleistungen hat.

Sie haben damit sehr gute Geländeeigenschaften, das Fahr- und Bremsverhalten -vor allem Kurven- auf der Strasse sind aber katastrophal.

Hier sollte der Nutzwert vor der Machbarkeit entscheidend sein.

Wer aber unbedingt auf geländetaugliche Reifen angewiesen ist, muss vor allem eines tun;
vorausschauend fahren.
Übersteuern
Mit dem Begriff Übersteuern bezeichnet man grundsätzlich das seitliche Ausbrechen des Hecks. Dieses geschieht zum Beispiel beim Gaswegnehmen in Kurven, wenn die Hinterräder entlastet werden. Heckgetriebene Fahrzeuge lassen sich (bei ausreichender Leistung) aber auch durch Gasgeben in Kurven zum Übersteuern bewegen. Dabei sorgt der Leistungsüberschuss an den Hinterrädern dafür, dass die Reifen die entstehenden Querkräfte nicht mehr voll übertragen können und das Heck (einfach gesagt) ausbricht. Besonders bei Rallyes nutzen Profis dieses Driften, um auf rutschigem Untergrund Kurven schnell und kontrolliert zu bewältigen.

Untersteuern
Typisches Fahrverhalten bei frontgetriebenen Autos: In schnell angefahrenen Kurven schiebt der Wagen über die eingeschlagenen Vorderräder geradeaus zum Kurvenrand.
Untersteuern bedeutet zu wenig Kurvenradius, übersteuern zu viel Kurvenradius.

 

Breitere Reifen für Serienfelgen bei Jeep-Fahrzeugen.

Der Wrangler TJ bis Modell 06 mit Serienfelge 7J (Felgenmaulweite) x 215/75R15 ET + 31,75 bzw. 225/75R15, kann mit bis zu 275/60/15-er Reifen ohne Fahrwerksabänderung ausgestattet werden (275/60/15 Reifen verlangen nach ETRTO*-Standard allerdings eine Felgenmaulweite von 7,5 J). Rein rechnerisch ergeben sich vom 215er -Abrollumfang 2146 mm- Reifen zum 275er -Abrollumfang 2169 mm- nur 23 mm Differenz.

Der Cherokee KJ mit Serienfelge 7J x 235/70/16 ET + 41,7 bis zu 245er Reifen ohne Abänderung.

Der Grand Cherokee WJ mit Serienfelge 7J x 225/75/16 ET + 51,8 bzw. 245/70/16 Abrollumfang 2269 mm- bis zu 255/65/16er -Abrollumfang 2251 mm- Reifen ohne Abänderung. Differenz 18 mm.
(Einige Modelle wie der "Overland", "Vision" etc. verfügen über 17 Zoll-Felgen mit einer ET von + 50,8)

Bei verwenden von nicht originalen Räder/Reifenkombinationen,
verändern der ET um mehr als 1 Prozent müssen allenfalls die Lenkanschläge angepasst werden!

- Die Sicherungsringe an den Radbolzen an der Vorder- und Hinterachse entfernt werden.
- Sofern es die Freigängigkeit zwischen Reifen und Karosserie erforderlich macht, müssen Anpassungen an den Innenkotflügeln vorgenommen werden. Unter Umständen müssen auch die Radabdeckungen modifiziert werden.
- Es dürfen nur die mitgelieferten Radbefestigungselemente verwendet werden.
- Da die Umrüstung Einfluss auf den Abrollumfang der Reifen haben kann, ist allenfalls die Geschwindigkeitsanzeige anzupassen. Je nach Reifenumfang ist das Fahrzeug um min. 35 mm höher zu legen. ( Aenderungen des Abrollumfanges von mehr als +/- 8% erfordern ein Nachprüfung (Abgas-Lärmverhalten, Geschwindigkeitsmesser, etc).


Warnung

Wenn Sie eine Dimension auswählen, die nicht in Ihrem Fahrzeugschein eingetragen ist, stellen Sie sicher, dass diese Dimension den rechtlichen und fahrzeugtechnischen Anforderungen Ihres Landes entspricht. Nehmen Sie vor der Montage mit einem Händler Kontakt auf.

Schweiz-special  Versteigerungen bei ebay, ricardo etc.: Günstig ersteigerte Räder können ganz schön teuer werden. Betrifft nur nicht originale Räder/Reifen-Kombinationen, welche die ET um mehr als 1% (der Spurbreite) pro Radseite verändern.

Achten Sie darauf dass Sie vom Verkäufer eine DTC (Dynamic Test Center Biel) - Bestätigung erhalten. (Prüfen Sie, ob die Erstausrüster-Firma noch existiert. Von dieser benötigen Sie nämlich eine neue Bestätigung in der die Chassis-Nr. ihres Fahrzeuges eingetragen wird. Kosten ca. Fr. 80.--)
Bekommen Sie vom Erstausrüster keine Bestätigung, müssen Sie das Fahrzeug mit den Rädern beim DTC in Biel erneut vorzeigen zum Stundenansatz von Fr. 120.-- (2005). Dazu kommen die Kosten vom Strassenverkehrsamt für die Zulassung und den Eintrag im Fahrzeugausweis. Mind. Fr. 65.-- (2005).

Höhergelegte Fahrzeuge: hier

ETRTO steht als Abkürzung für European Tyre and Rim Technical Organisation.

Diese Behörde - mit Sitz in Brüssel - legt für die Mitgliedstaaten der Europäischen Union die Standards und Normen der Reifen- und Felgentechnologie fest.

EU-Richtlinien für Fahrzeuge werden von der schweizerischen Gesetzgebung übernommen. Den systematischen "Nachvollzug" von EU-Regeln nehmen die wenigsten Schweizer
zur Kenntnis. Es lohnt sich daher diese einmal anzuschauen. EU-Verkehr

 


© wrangler4you.com