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Den Geländewagen den Kampf ansagen: In gewissen Kreisen regt sich politischer Widerstand In Zeiten des Klimaschutzes taugt der luxuriöse Geländewagen als ideales Feindbild - Fahrzeuge der Oberklasse wie Mercedes S, BMW 7er-Reihe, leistungsstarke Sportwagen etc. - werden in der Schweiz total ausgeblendet. Auch in der EU tobt ein Streit um EU-Klimaziele für die Autoindustrie. Umweltkommissar Stavros Dimas will die Mitgliedsstaaten verpflichten, bei allen ab 2012 zugelassenen Autos den CO2-Ausstoß auf höchstens 120 Gramm pro Kilometer zu begrenzen. Es ist bislang nicht die Rede davon, dass jedes einzelne Auto unter dem Grenzwert von 120 Gramm liegen muss, sondern die Autoflotten - zum Beispiel aller Mercedes-Autos - im Durchschnitt. Es könnte also kleine Autos geben, die bei unter 120 Gramm liegen, und große Fahrzeuge, die Werte von 160 oder 180 Gramm haben. Lottsiepen- Gerd Lottsiepen ist verkehrspolitischer Sprecher des Verkehrsclubs Deutschland - Die schlimmsten Autos sind meiner Meinung nach Fahrzeuge von Ferrari oder Maserati. Dann kommen relativ schnell diese Touaregs und Q7: Die geländegängigen Luxuslimousinen, die einen Stierfänger vorne dran haben, sind im Grunde genommen die Allerschlimmsten. In Deutschland dürfen Sie ja fast nirgends Off-Road fahren. Die stehen in Schwabing, die stehen vor den angesagten Cafés im Halteverbot - aber sind im Gelände eigentlich nie zu sehen. Das ist Viagra in Chrom - (ARD-Tagesschau vom 29.01.07). Chronisch verstopfte Innenstädte, drohende Klimakatastrophe - die Geländewagen - oder "Todesmaschinen", wie sie der stellvertretende Bürgermeister von Paris, Denis Baupin (Grüne), nennt, seien Hauptschuldige daran. Auch in London schlägt man ähnliche Töne an: Geländewagen hätten in der Stadt nichts verloren. Bundesamt will Anreiz für ökologische Autos Das Bundesamt für Energie (BFE) plant, die Importsteuer für Fahrzeuge mit hohem Verbrauch um bis zu 3000 Franken zu verteuern. Benzinsparende Autos sollen im Gegenzug bis 3000 Franken billiger werden. Vorschläge zur Anpassung der Automobilsteuer für Fahrzeuge mit hohem Verbrauch machen Sinn. - Wer allerdings in der Lage ist, für sein Fahrzeug 80 000 Franken und mehr hinzublättern, wird sich kaum von den 3000 Franken Mehrkosten beeindrucken lassen. (rb) Eines gibt es aber zu Bedenken. SUV sind zur Zeit absolut in. Es ist ein Trend, der wieder abflachen wird. Die nahe Zukunft wird von der Hybridtechnologie beherrscht werden, gefolgt vom Wasserstoff als Treibstoff. Der Zeitgeist wird hier seine Arbeit verrichten. Der Weg wird nicht allein durch die Technik vorgezeichnet, entscheidend sind auch gesellschaftliche, politische und ökonomische Aspekte. |
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Die Energie der Zukunft - Wasserstoff
Eine endlos gewinnbare Energie mehr... |
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25.08.05 Sport Utility Vehicles unter der Lupe
- bfu-Analyse
der Verkehrssicherheitsaspekte Eine Beurteilung der Verkehrssicherheit durch die bfu kommt zu folgenden Kernaussagen: Insassen von SUV sind gut geschützt - jedoch nicht so gut, wie es aufgrund der äusseren Erscheinung zu vermuten wäre. SUV weisen eine rund doppelt so hohe "Fahrzeug-Aggressivität" wie "gewöhnliche" Autos auf. Und bei Fussgängern und Zweiradfahrern führt die höhere und steilere Frontgestaltung der SUV zu schwereren Verletzungen. Zur Erhöhung der Verkehrssicherheit fordert die bfu, zusammen mit dem Dynamic Test Center DTC und der Arbeitsgruppe für Unfallmechanik AGU, speziell bei den SUV eine Senkung des Fahrzeugschwerpunktes und den Verzicht auf die serienmässige Auslieferung von Neufahrzeugen mit Ganzjahres-Bereifung. Generell bei allen Motorwagen sollen Frontschutzbügel nur noch erlaubt sein, wenn sie am jeweiligen Fahrzeug nachweislich einen Sicherheitsgewinn bringen. Zwischen Motorhaube und Motor müsse zudem zur Entschärfung des Fussgängeraufpralles genügend Raum zur Verfügung stehen. |
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EU-Richtlinien für Fahrzeuge werden von der schweizerischen Gesetzgebung übernommen. Der bessere Fussgängerschutz ist auch hier ein Thema. Den systematischen "Nachvollzug" von EU-Regeln nehmen die wenigsten Schweizer zur Kenntnis. Es lohnt sich daher diese einmal anzuschauen. EU-Verkehr |
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Bern 27.12.04 - Der
Bundesrat ist gegen eine Einschränkung
von so genannten Offroad-Fahrzeugen auf den Schweizer Strassen. Solche geländegängige und schwere Fahrzeuge liessen sich wegen internationaler Verträge zur Beseitigung der technischen Handelshemmnisse nicht vom Schweizerischen Markt fern halten, erklärte der Bundesrat in einer am Montag veröffentlichten Antwort auf ein Postulat der grünen Berner Nationalrätin und VCS Präsidentin. Offroader seien zudem bei Kollisionen mit schwächeren Verkehrsteilnehmenden nicht gefährlicher als beispielsweise Familien-Vans, |
hielt der Bundesrat fest. Das Problem bei diesen Fahrzeugen sei die fehlende oder die kurze beziehungsweise steile oder hohe Fronthaube. Vorgesehen sei, dass die Schweiz auf internationaler Ebene bei der Schaffung neuer Sicherheitsnormen eine aktive Rolle übernehme. In Bestätigung früherer Stellungnahmen wies der Bundesrat ausserdem darauf hin, dass der Treibstoffverbrauch und der CO2-Ausstoss sowie die Gefährdung schwächerer Verkehrsteilnehmer nicht geländefahrzeug-spezifisch seien. Sie hingen vielmehr mit dem allgemeinen Trend nach leistungsstärkeren, schweren und grösseren Fahrzeugen zusammen. |
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Ginge es beim Autokauf lediglich um die
Primär-Funktion, von A nach B zu fahren, sähe es auf den Strassen sicher
anders aus. Wirtschaftlich auch. |
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| In den vergangenen Jahren haben SUV auf allen wichtigen Märkten zugelegt. Während es 1985 in Europa nur 35 SUV-Modelle gab, die 91 000 Mal verkauft wurden, gab es 2003 bereits 90 verschiedene Modelle, von denen in Europa 824 000 Einheiten abgesetzt wurden. | |||
| WAS IST WAS? | |||
| SUV-Sport
Utilitiy Vehicles, SAV-Sport Activity Vehicles,
LTD-Light Duty
Truck, SUT-Sport Utility Truck, Allroader, Offroader, Crossover, 4x4, ATV-All Terrain Vehicles. Personenwagen und Vans mit Allradantrieb. |
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| Die Fahrzeuge lassen sich in drei Hauptkategorien
einteilen: 1. Die richtigen Geländewagen Offroader, Allroader, 4x4, LTD Pick Up: |
Ihre Vorgänger
waren die Militärfahrzeuge. Echte Offroader
haben meist Starrachsen und ein Chassis mit Längsträgern und Traversen
(Leiterrahmen) auf dem die Karosserie befestigt ist.
Ein echter Offroader verfügt über ein Reduktionsgetriebe. Zudem
verfügen viele auch
über Sperren. |
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| 2. SUV, für Strasse und leichtes Gelände: |
Das sind selbsttragende Karosserie, Einzelradaufhängung sowie
einen vereinfachten Allradantrieb. Die meisten sind mit einer
Visco-Kupplung ausgestattet, die automatisch auf Vierradantrieb
schaltet, sobald sich der Bodenkontakt verschlechtert. |
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| 3. Personenwagen und Vans mit Allradantrieb: |
Sie basieren auf bereits
existierenden Limousinen, werden mit Allradantrieb ausgerüstet und
verfügen
meist über eine grössere Bodenfreiheit als
normale Strassenfahrzeuge.
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| ATV All Terrain Vehicles |
Für diese
Fahrzeuge hat sich die Bezeichnung ATV
durchgesetzt. Man kennt sie aber auch unter der Bezeichnung "Quad" (lat.
Quadruped). |
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| Die
Hauptgründe der Gegner: |
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Warum Gelaendewagen verbieten? |
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Weil die persönliche Freiheit da endet, wo die Freiheit anderer eingeschränkt oder gefährdet wird. Die persönliche Autowahl endet demzufolge, wo andere Verkehrsteilnehmer und zukünftige Generationen unnötig gefährdet oder in ihrer Freiheit eingeschränkt werden. Schwere Gelaendewagen stossen 45 Prozent mehr CO2 aus als eine Durchschnittsauto, tragen deshalb übermässig zur Klimaerwärmung bei und gefährden so zukünftige Generationen. |
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| KONTRA |
PRO |
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Höhere
Verletzungsgefahr der Kollisionsgegner: Der Aufprallpunkt des Fussgängers am SUV Fahrzeug. |
Bei EuroNCAP-Crashtests finden sich moderne SUV-Fahrzeuge die punkto
Fussgängerschutz besser abschneiden als gewisse Limousinen. |
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Seitliche Zusammenstösse mit Motorrad: Prallt ein Motorrad auf die Seite eines SUV, stürzt der Motorradfahrer nicht wie bei einer Limousine über das Fahrzeug. Er kann in das Wageninnere eindringen, was für den Motorradfahrer wie die Autoinsassen lebensgefährlich wird. |
Praktisch alle kompakten Vans (Renault Espace, Chrysler Voyager, VW Touran etc. sind heute ähnlich hoch wie ein SUV. |
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Der erhöhte Kraftstoffverbrauch: SUV-Fahrzeuge und Offroader sind grösser und schwerer. |
Ein SUV mit sieben
Sitzplätzen hat ein Gesamtgewicht von 2250 kg. Von der gleichen Marke kann
ein Kombi mit fünf Sitzplätzen gekauft werden, der ein Gesamtgewicht von
2150 kg aufweist. |
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| Saufen Unheimlich Viel |
Seit Jahren schreit die Öko-Szene nach Autos mit weniger Spritverbrauch.
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Dass dies nicht
so sein muss, zeigen diese Modelle: |
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Verhaltene
Fahrweise. Autobahn - Ausserorts |
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Toyota LandCruiser 100 TD 9,3 L |
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VW Touareg R5 2.5 TDI 7,5 L mix. 10,9 L |
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Kia Sorento 2,5 CRDi 6,5 L mix. 7,9 L |
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Toyota RAV4 2.0 D-4D 6,0 L mix. 7,6 L |
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Suzuki Jimny 1.5 DDiS 5,9 L mix. 7,8 L |
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Stadtverkehr: + 20 - 50 Prozent |
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Aggressives Fahren: teilw. + über 100% |
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| Autohersteller
haben in den vergangenen Jahren den Treibstoffverbrauch sowie den
Schadstoffausstoss deutlich verringert. Fahrzeuge emittieren heute im
Durchschnitt 30 Prozent weniger Kohlendioxid als 1990, die anderen
Emissionen wurden in dieser Zeit teilweise um über 90% vermindert. Zum
gesamten CO2- Ausstoss trägt der private Verkehr nur 20 Prozent bei. Das Wirtschaftswachstum in Märkten wie China oder Indien ist allerdings derart rasant, dass die Reduzierung des Schadstoffausstosses durch den Zuwachs beim Autoabsatz wieder "ausgeglichen" wird. Sollen wir uns anmassen, anderen Völkern zu verbieten, die Lebensqualität nachzuholen, die wir schon erreicht haben? |
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| Oeko-Geländewagen Lexus RX
400h Powerhybrid SUV geht in Serie Der wichtigste Vorteil eines Fahrzeugs mit Hybridantrieb ist der niedrige Treibstoffverbrauch. Nach Angaben von Tekshi Yoshida, verantwortlicher Manager für das Projekt RX 400h, ist die Technik jetzt auch für schwere Fahrzeuge so ausgereift, dass Lexus plant, in einer ersten Phase 60.000 Autos jährlich zu produzieren. |
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Der Preis des RX 400h wird sich im Bereich ähnlich grosser Modelle bewegen, also zwischen 70.000 und 90.000 Franken. Sehen lassen kann sich auch die Leistung der drei Antriebe: der 3,3 Liter V6 Benziner gibt zusammen mit den beiden Elektromotoren 272 PS ab und macht den Wagen bis zu 200 km/h schnell. Der Durchschnittsverbrauch liegt nach Werksangaben bei rund 8 Litern pro 100 km - bei einem Leergewicht von 1800 kg. Was bringt die Hybrid-Technik mehr... |
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Geländewagen führen Beruf,
Alltag und Freizeit zusammen. Der moderne Mensch will für alles gewappnet sein. Er will mit seinem Auto auf Eventualitäten wie plötzlicher Schnee oder das Ziehen eines Anhängers für Beruf oder all die heutigen Trend-Sportarten vorbereitet sein. Und dies bei möglichst viel Komfort und Sicherheit. |
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