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ANTRIEBSKONZEPTE |
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CommAnd-Trac
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(Bereits
1903 präsentierten die Brüder Spiker den ersten bekannten
Personenkraftwagen mit permanentem Allradantrieb, 6-Zylinder
Hubkolbenmotor, Vierradbremse und ca. 90 km/h Spitze
mehr...
Das Zwischengetriebe überlässt dem Fahrer bis heute die Entscheidung
zwischen Zweiradantrieb zu den Hinterrädern oder Allradantrieb durch
eine hinzugeschaltete Kraftübertragung zu den Vorderrädern.
Differenzialsperren (Drehzahldifferenzen zwischen linkem und rechtem
Rad an einer Achse) Gebraucht wird diese um eine natürliche Schwäche des normalen
Differenzials zu unterdrücken.
Die Kraft des Motors leitet ein Differenzial immer auf den Weg des
geringsten Widerstandes. Das bedeutet, wenn ein Rad auf glatten
Untergrund gerät oder von der Masse des Wagens nicht fest genug an den
Boden gerückt wird, dann dreht es durch.
Um dies zu verhindern haben Sperrdifferenziale Lamellenpakete, die bei
Drehzahldifferenzen zwischen linkem und rechtem Rad zusammengepresst
werden und das schneller laufende Rad abbremsen.
Differenzialsperren wie die ARB Air Locker setzen, wenn sie
eingeschaltet werden, das Differenzial ausser Betrieb und stellen eine
starre Verbindung zwischen den Halbwellen einer Achse her.
(Sperren können jederzeit bei mechanischen Allradsystemen nachgerüstet
werden)
Das Command-Trac oder Rock-Trac Verteilergetriebe sollte auf
befestigten Strassen mit Zweiradantrieb (2H) gefahren
werden, um Schäden am Verteilergetriebe zu vermeiden. |

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Rock-Trac
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Der Wrangler "Rubicon"
wird ab Werk mit dem sog. Rock-Trac Antriebskonzept
ausgeliefert. Es handelt sich dabei um das oben erwähnte Command-Trac-Antriebskonzept
plus
TRU-LOK, 100%
elektronisch sperrbare Differenziale
vorne und hinten.
Zusätzlich wurde die
Geländeuntersetzung auf 4:1 geändert. Wahlweise kann nur die
Hinterachse, oder Hinter- plus die Vorderachse durch drücken
des Schalters aktiviert werden. (Stand 2010) |
Im selbsthemmenden Differenzial kommt keine starre Verbindung
zwischen den beiden Antriebswellen zu stande. Es herrscht immer ein bisschen Schlupf, was zum Verschleiss der
Kupplungslamellen führt und die Sperrwirkung auf die Dauer
reduziert.
Sperrwirkung prüfen:
Fahrzeug aufbocken. Leerlauf rein -
Ein Rad drehen - Dreht sich das gegenüberliegende Rad in die gleiche Richtung ist das
Differenzial in Ordnung.
Dreht sich das gegenüberliegende Rad gegenläufig könnte es sein dass
keine Diff.-Sperre eingebaut wurde, oder sie schon soweit
verschlissen - und damit wirkungslos ist. |
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Selec-Trac
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Permanenter Allradantrieb mit abschaltbarer
Vorderachse.
Das Selec-Trac-Zwischengetriebe verfügt über ein
Zentraldifferenzial mit einer mechanischen Sperre die zu 100%
ausschaltet.
Mit dem Selec-Trac-System kann permanent im Allradmodus gefahren
werden. Es gibt daneben aber auch die Möglichkeit, um etwas
Treibstoff zu sparen, allein die Hinterräder anzutreiben.
Das Zentraldifferenzial teilt - im 4WD-Betrieb den Vorderrädern
etwas weniger Drehmoment zu als den Hinterrädern. Das Verhältnis
beträgt 48 : 52. Selec-Trac ist für einen überwiegenden Strassenbetrieb vor allem bei
winterlichen Verhältnissen ein gute Lösung.
Das untere Bild zeigt einen
permanenten Allrad, aber ohne Sperren in den Achsen. Es gibt also
keine Gewissheit, mit einem Rad auf Glatteis oder in der Luft
hängend noch Traktion zu haben, trotz Vierradantrieb.
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Quadra-Trac I
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Gleich wie beim Selec-Trac sorgt hier ein zentrales Differenzial für die
Kraftverteilung zu den beiden angetriebenen Achsen, deren Differenziale
ihrerseits die Kraft auf die einzelnen Räder verteilen.
Im normalen Fahrbetrieb leitet das Verteilergetriebe 48 Prozent des
Motordrehmoments zur Vorder- und 52 Prozent zur Hinterachse, genau wie
Selec-Trac auch.
Die Unterschiede zwischen den beiden Systemen treten bei schlechten
Traktionsverhältnissen zutage.
Wenn eine der beiden Achsen zuviel Schlupf hat, tritt automatisch eine
Viskobremse im Zentraldifferenzial in Aktion, die der besseren Traktion
mehr Motorkraft zukommen lässt.
Auf diese Weise können bis zu 97 Prozent des Drehmoments einer Achse
zugefügt werden.
Erstmals wurde dieses System im Grand Cherokee I eingesetzt.
Auch hier gibt es keine Gewissheit, mit einem Rad auf Glatteis oder in
der Luft hängend noch Traktion zu haben.
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Quadra-Trac II
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Beim Grand Cherokee II - ab
Jg. 2000 - wurde das von der Herstellerfirma DANA weiter optimierte
Quadra-Trac-Antriebskonzept eingebaut.
Das System mit der Bezeichnung Gerotor-Pumpenkupplung kommt ohne Elektronik aus. Der Pumpenrotor ist mit der Hinterachse
verbunden, das Pumpengehäuse mit der Kardanwelle nach vorn.
Drehen
beide Achsen gleich schnell entsteht kein Druck im System, die
Vorderräder werden nur von der Strassenoberfläche gedreht. Schlupf an
der Hinterachse und Drehzahldifferenz in der Gerotorpumpe führt zum
Aufbau eines Öldrucks, der bewirkt das Zusammenpressen mehrerer
Lamellenscheiben und somit Kraftfluss zur vorderen Kardanwelle.
Das
Ganze spielt sich innerhalb von 0.5 Sekunden ab. Die Gerotor
- Pumpenkupplungen lassen sich auch in Achsdifferenziale integrieren. Dort
heissen sie dann Vari-Lok.
Mit einem einzigen Rad, das Traktion bringt, lässt sich das Fahrzeug
fortbewegen. Man kann sich vier antreibender Räder sicher sein. Auf
lockerem Untergrund schaufelt der Grand mit allen Vieren den
Untergrund nach hinten.
Erst
dieses System garantiert einen echten, jederzeit zur Verfügung stehenden
Allradantrieb.
Dies alles geschieht ohne Zutun des Fahrers.
Das System kommt ohne Elektronik aus. Quadra-Trac
II-Verteilergetriebe plus zweimal Vari-Lok in den Achsen wird als "Quadra-Drive"
bezeichnet.
Aehnliche Leistungen erbrachten bis heute nur Fahrzeuge mit drei
100%igen Sperren - die mussten aber je nach Bedarf zugeschaltet
resp. wieder ausgeschaltet werden
Gepaart mit einem
Automatikgetriebe
sowie einer Getriebeuntersetzung, bietet der Grand wie auch der
Commander ein Allradsystem das einen grossteil der Konkurrenz alt
aussehen lässt.
- In EU werden die Gerotor-Pumpenkupplungen ab 2005 beim
Grand Cherokee WK durch Elektronik ersetzt.
PS: Durch die häufigen Besitzerwechsel der Marke Jeep
wie DaimlerChrysler -- Cerberus New Chrysler -- Fiat
Chrysler plus der div. landespezifischen Ausstattungen lässt
sich teils nur schwer nachvollziehen von welchem Zulieferer
die eingebauten Teile stammen. |
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Dieses vom
Autozulieferer DANA CORPORATION
entwickelte System
findet sich heute in praktisch
allen SUV der Oberklasse in ähnlicher Weise wieder -
aber elektronisch gesteuert.
Elektromotoren sind für das Schliessen und Oeffnen der Lamellenkupplung
zuständig. Der E-Motor erhält seine Befehle von einem Rechner, den
zahlreiche Sensoren mit Daten füttern.
Damit wird eine noch schnellere
Reaktion auf wechselnden Untergrund möglich. Zugleich kann das System
mit Fahrdynamik-Regelsystemen, elektronischen Fahrhilfen, Sicherheits-
und Ueberwachungssystemen gekoppelt werden.
Beim neuen Grand Cherokee WK
ab 05 setzt auch JEEP voll
auf die Elektronik. Für spezielle Anwendungen bleibt aber die
Möglichkeit das Fahrzeug weiterhin mit einem herkömmlichen Allradantrieb
zu ordern. Käufer des neuen Grand Cherokee werden in Zukunft zwischen 3
Allradsystemen (USA) wählen können:
Quadra-Trac I
bietet permanenten Allradantrieb - allerdings
ohne Untersetzung.
Mit
Quadra-Trac II
erhält man ein neues Getriebe -Bezeichnung
"NV245"- mit permanentem Allradantrieb und elektronischer
Traktionskontrolle, das durchdrehende Räder nicht nur abbremsen,
sondern generell verhindern soll. In dieser Variante steht eine
Getriebeuntersetzung zur Verfügung.
In den USA soll der
Grand zusätzlich als 2WD mit Heckantrieb, sowie mit permanentem
Allradantrieb mit Untersetzung und Achsdifferenzialsperren angeboten
werden.
Grand Cherokee 2010/11
Dem Fahrer das Leben so leicht wie möglich machen - das ist der Trend
beim Allradantrieb der Neuzeit. Selbstverständlich gibt es immer wieder
neue Ideen: etwa das Terrain- Response von Land Rover, das elektronisch
die Kraftverteilung je nach Untergrund variiert und zusätzlich auch das
Ansprechverhalten des Motors regelt. Auch im neuen Grand wird dieses
System angewandt.
...wie war das doch... bei Chrysler hat heute Fiat das
Sagen... Fiat hat einen
Joint-Venture mit dem
indischen Autohersteller TATA unterzeichnet... TATA hat 2009
Land Rover und Jaguar übernommen ...
...die Basis stellt die M-Klasse von Mercedes, auf deren
Bodengruppe der Neue aufbaut. Das Diesel-Triebwerk kommt
auch aus den Regalen von Mercedes... (Stand Febr. 2010)
... 9. März 2010. Daimler hat
heute seine sämtlichen Anteile
in Höhe von 5,34 Prozent an TATA
über den Kapitalmarkt an
verschiedene Investorengruppen
verkauft.
Nach Konzernangaben erfolgte der
Schritt in enger Abstimmung mit
TATA und soll die Beziehungen
beider Unternehmen nicht
belasten.

Aktive Sicherheitssysteme
Entscheidend für die Sicherheit
sind immer weniger die Einzelsysteme
mehr... |
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Hinweis: Alle auf dieser Homepage genannten Markennamen sind Eigentum des
jeweiligen Inhabers. Der auf diesen Seiten häufig vorkommende Name JEEP, ist Eigentum der Firma DaimlerChrysler. Sollte ich durch die Benutzung von Grafiken oder dgl. gegen geltende Copyrightrechte verstossen, bitte ich Sie mir dies per
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