• INDIEN  MAHINDRA                                                                                                                  JEEP Avia Spanien 1980

Die Mahindra-Brüder und Ghulam Mohammed, Pakistans späterer Präsident gründeten gemeinsam das Unternehmen Mahindra & Mohammed, welches 1947 in Mahindra & Mahindra Limited (M & M) umbenannt werden sollte, als Mohammed Pakistans Finanzminister wurde.

M & M begann mit dem Handel von Stahl und im Jahre 1947 stellten sich erste Erfolge mit einem Handelsvolumen von 200 t galvanisierten Stahl ein, welche zur Gründung der M & M Steel Division führten.

Im Oktober 1947 wurden die ersten CJ-Jeeps von Willys-Overland nach Indien importiert und bereits 1949 wurde mit der Montage von Jeeps aus importierten Teilen von Willys-Overland begonnen.

1954 kam es zum Abschluss des Lizenzvertrages mit Kaiser-Jeep für die gemeinsame Produktion der Jeep Modelle in Indien. (Im April 1953 erwarb Kaiser den Jeep-Hersteller und benannte ihn in Willys Inc. um - später Kaiser-Jeep)


Bereits 1962 betrug die indische Fertigungsquote an Teilen des Jeeps 70%.

1965 wurde mit der Produktion der Jeep FC-150 LKW Serie begonnen und 1967 um mehrere Modellvarianten ausgeweitet. Zu diesem Zeitpunkt wurden bereits 97% der Teile von M & M selbst angefertigt.


1969-1970 wurde mit dem Export der Fahrzeuge begonnen und 1974 die weitere Zusammenarbeit mit der Marke Jeep vertraglich vereinbart, welche damals bereits im Besitz von AMC war.

1979 kam es zum Vertrag zur Zusammenarbeit mit Peugeot, woraus die Dieselmotorisierung in den Mahindra-Modellen resultiert.

Die Erfolgsstory des Mahindra-Konzerns setzte sich die folgenden Jahre unbeirrt fort und so kam es, dass das Unternehmen neben Fahrzeugen mittlerweile auch Traktoren, Busse, Werkzeugmaschinen, elektronische Steuerungen und vieles mehr mit seinen mehr als 15'000 Mitarbeitern herstellt.

Mahindra ist bisher bei allen Kooperationen immer unabhängig geblieben. Möglich machte dies die Unternehmensphilosophie, welche auf dem Glauben an die Mitarbeiter basiert und diese auch direkt am Erfolg mitbeteiligt.



 


Seit 1954 bauen die Inder den Jeep, bis 1968 praktisch unverändert. Seither kamen einige Modifikationen dazu. Auch wird der Wagen exportiert.
 
Im Iran werden Mahindras seit 1980 produziert. Die Produktion in Griechenland- für den EU Markt -
wurde mittlerweile aufgegeben.

Mahindra et Mahindra,
Ltd. (Bombay)


 

Mahindra Desert.

Bis auf die Motorisierung
(heute mit Peugeot-Diesel) eigentlich
immer noch ein "Original".
 

Importeur für
 

Deutschland
 

Mahindra IG

Oesterreich
 

Mahindra IG

Deutschland
 

Offizielle

Mahindraseite

 

  • NIEDERLANDE  NEKAF

In den Niederlanden wurde der Jeep
M38-A1 von 1951-1958 von einem Tochterunternehmen der Kaiser Corp. (1953-1969) NEKAF = Nederlandse Kaiser-Frazer, in Rotterdam hergestellt. Das letzte unter Kaiser gebaute Fahrzeug mit der Nr.5676 wurde 1958 an die Armee ausgeliefert. Die Fahrzeuge erhielten je nach Verwendungsart spezifische An- oder Umbauten. 


 



Infolge Unstimmigkeiten zog sich Kaiser Corp. 1958 aus den Niederlanden zurück. Die Firma "Kempner und Van Twist" (1958-1962) bauten daraufhin aber noch rund 2000 Nekafs zusammen. Die Jeeps standen während gut 40 Jahren im Einsatz.

1996 wurden die Letzten ausgemustert.
In Holland finden sich viele toprestaurierte M38-A1 Nekaf-Jeeps.



  • LADAKH

    Der CJ-3B sowie der CJ-5 finden sich hier.
    Durch die Nähe zu Indien natürlich heute 
    auch Jeeps aus dem Hause Mahindra.


  • PHILIPPINEN  "Jeepney"

    Sie sind sehr individuell gefertigt mit diversen Aufbauten. Knallbunte Bemalungen, Weisswandreifen, Chrom und viel Kitsch.

    Liberty Motors, Inc.
    (Manila)
    Sarao Motors, Inc.
    (Manila) "Jeepney"
   

Die Geschichte des Jeeps in diesem Land fing sehr früh an. Die ersten Fahrzeuge sind nachweislich schon im Dezember 1941 an die Militärs ausgeliefert worden. Diese waren selbstverständlich noch nicht standardisierte Willys-MB oder Ford GWP-Fahrzeuge.

Es handelte sich vermutlich um Bantam's BRC, Willys MA sowie Ford GP.
Es gibt zahlreiche Fotos von Ford-GPs im US-Armeegebrauch während Ausbildungsübungen mit der philippinischen Armee im Fort McKinley, heute in Fort Bonifacio umbenannt.

   

Auf den Philippinen finden sich auch noch heute Betriebe die Jeep-Bodys neu anfertigen.

Neue Bodys werden in Blech, Blech verzinkt,
Aluminium und Polyester angeboten.
Die Modell-Angebote reichen offiziell bis zu den CJ-7 Modellen.

Es werden aber auch für die aktuellen Wrangler Modelle Edelstahlkarosserien angeboten. 
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Ein Massstab gerechter Mini-Jeep MB mit Slatt-Grill.

Das Fahrzeug ist voll funktionsfähig.


  • SPANIEN   "LOS JEEP"
    "Viasa"

    Der spanische Viasa-Jeep wurde mit dem Hurricane-Motor, oder mit einem Perkins-Diesel - in spanischer Lizenz hergestellt- und einer Leistung von
    57,5 PS ausgerüstet.



Viasa produzierte auch eine Langversion
des CJ-3B.



Viasa wurde später von EBRO (Motors Iberica) übernommen.

 

Ebro produzierte den Jeep unter der Bezeichnung
Jeep Ebro und Jeep Avia.

Der Viasa Jeepster Commando hergestellt in Spanien ab 1967.


Vehiculos Industriales y
Agricoles (Saragossa)


  • VENEZUELA

    Einen fruchtbaren Boden fanden die Jeeps in Mittel- und Südamerika. Meist in Zusammenarbeit mit dem Mutterkonzern.
    Es finden sich hier auch sehr
    viele landesspezifische Mutanten.

    Willys de Venezuela, Ltd.
    (Tejerias)

 

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