RADIO
--------------------------
Bieten - Suchen
--------------------------
Tuning

--------------------------
Jeep Wrangler

Rubicon
--------------------------
Zubehör

--------------------------
Im Gelaende

--------------------------
Kommunalfahrzeug

--------------------------
Allrad ABC
--------------------------







Allrad Enwicklung

--------------------------
Gelaendewagen

allgemein
--------------------------
Anhaenger
--------------------------
Fragen und Anworten
--------------------------
Occasionskauf
Tipps für Oldtimer
--------------------------
Meinungsportale
--------------------------
Reifen und Felgen
--------------------------







Reisen CH

--------------------------
USA Moab

--------------------------
Rubicon Trail

--------------------------
Texas

--------------------------
F  Ardeche

--------------------------
Paris - Dakar

--------------------------
Wueste - Sahara
--------------------------








Slowakei

--------------------------
Nuerburgring

--------------------------
Reisen mit Hund

--------------------------
Fahrgelaende

legal ins Gelaende
--------------------------
Termine

Jeep Veranstaltungen Treffen, Kurse, Events
--------------------------
Fotogalerien

--------------------------







Links

--------------------------
Jeepbuecher

--------------------------
Reparaturanleitungen
--------------------------
Reiseliteratur
--------------------------
Offroad und Outdoor
--------------------------
Historische Bilder
--------------------------
Jeep Modelle ab 1940
--------------------------Jeep Lizenzbauten
--------------------------






DaimlerChrysler USA
--------------------------
HUMMER  I II III
--------------------------

 
Klimaanlage


Abgesehen von der Automatisierung funktionieren alle Klimaanlagen im Prinzip gleich. Eine Autoklimaanlage ist nichts anderes als ein Kühlschrank auf Rädern. Sie "produziert" kalte Luft für den Fahrzeuginnenraum.
 
 


Erfinder der
Klimaanlage :
W.H. Carrier 1911 USA

Eine Klimaanlage ist ein Multitalent. Ausgestattet mit moderner Technik und bei richtiger Handhabung sorgt sie bei jeder Wetterlage für einen optimal temperierten Innenraum und den nötigen Durchblick im Handumdrehen.

Bei Klimaanlagen in Autos sollten regelmäßig der Kühlmittel-Füllstand und die Sauberkeit des Luftfilters kontrolliert werden. Denn nur bei korrektem Füllstand des Kühlmittels funktioniert die Anlage einwandfrei.

Heutige Klimaanlagen sind keine separat eingebauten „Zusatzausrüstungen“, sondern im Belüftungs- Heizsystem integrierte Komponenten.


Tipp
bei Kühlmittelverlust

Lassen Sie der Neufüllung ein fluoreszierendes Kontrastmittel beigegeben.
 
Mit der Schwarzlichtlampe ist die Suche nach dem Leck eine Kleinigkeit.


Tipp

Um dem miefigen Geruch vorzubeugen.

Abstellen der Klimaanlage einige Minuten vor dem
Fahrt - Ende. Der Verdampfer erhält dadurch mehr Zeit zum Trockenen. Pilze finden dann keinen Nährboden.

Die Klimaanlage sollte auch im Winter zwischendurch benutzt werden, denn sonst sammeln sich mangels Spülung Bakterien und Pilze im Gehäuse an.


Bei Fahrzeugen neueren Datums gibt es einen vollautomatischen Klimacheck:

In einem Arbeitsgang wird das Kältemittel abgesaugt, anschliessend neu befüllt und zugleich auf Dichtheit geprüft.



 

  Schematische Darstellung einer Klimaanlage  
 






















































 





 

  1 Kältekompressor mit Elektro-Magnetkupplung   2 Kondensator ("Kühler") mit Elektrolüfter   3 Flüssigkeitsbehälter mit Filtertrockner und Schauglas   4 Expansionsventil    5 Verdampfer     6 Gebläse 
7
Kapillarrohr mit Temperaturfühler    8 Ausgleichsleitung    9 Temperatur-Unterdruckschalter    10 100°C Temperaturschalter für den Zusatzlüfter auf dem Themostatgehäuse (o. Abb.)    11 52° C bzw. 62° C (6-Zylinder) Temperaturschalter an der Trocknerflasche (o. Abb.)
 
 

Für die Klimaanlage wird ein Kältemittel mit einem Siedepunkt von ca. -27°C eingesetzt. Der Kompressor hat die Aufgabe, das gasförmige Kältemittel zu verdichten, welches vom Kondensator verflüssigt wird. Von dort fliesst das Kältemittel unter Hochdruck zum Trockner, welcher zusätzlich als Kältemittelspeicher dient. Das anschliessende Expansionsventil spritzt das flüssige Kältemittel in den Verdampfer. Es regelt zudem den Kältemittelfluss je nach der vom Fahrer am Wählknopf vorgegebenen „Wunschtemperatur“. Über die Verdampferoberfläche wird die entstehende Verdunstungskälte an die Umgebung – also das Lüftungs/Heizsystem abgegeben.

Die Axialkolbenpumpe (1), die das Kältemittel im Kreislauf antreibt, kann elektrisch ein- bzw. ausgeschaltet und - je nach Ausführung - in ihrer Förderleistung geregelt werden. Sie ist mit dem Verbrennungsmotor über einen Riementrieb verbunden. Jedoch ist in der Riemenscheibe eine elektrisch schaltbare Magnetkupplung eingebaut. Bei der Axialkolbenpumpe drehen sich je nach Bauart bis zu 10 Kolben in einer Trommel und führen zusätzlich jede halbe Umdrehung eine Hubbewegung aus. Die Hubhöhe und damit die Förderleistung wird von der Schrägstellung der Taumelscheibe bestimmt, mit der die einzelnen Kolben verbunden sind. Wenn die Welle, auf der die Taumelscheibe läuft, nicht fest mit dem Gehäuse verbunden ist, kann ihre Neigung und damit die Förderleistung verändert werden.
 

  Kältemittel
 

Das Kältemedium R12 (bekannt unter der Bezeichnung „FREON“) ist EU-weit seit 1993/94 verboten. Alte Autoklimaanlagen beinhalten jedoch, sofern sie intakt geblieben sind, immer noch R12. Wird bei älteren Klimaanlagen das neueste Kältemittel eingefüllt, entweicht  es sofort wieder via Dichtungen und Schläuche.

Als Übergangslösung durfte – in der Schweiz - bis 2004 das Kältemittel R134a zum Auffüllen oder als Neufüllung bei defekten Anlagen verwendet werden.
Seither ist – für ältere Anlagen – das Kältemittel R413a verfügbar. R413a entweicht nicht durch Schläuche und Dichtungen, bedingt jedoch eine spezielle Apparatur zum Auffüllen der Anlage.

Ohne diese Spezialapparatur klappt eine Neufüllung nur teilweise. Das Eigenkühlverhalten und die Eigenschmierung des Kompressors ist dadurch nicht mehr gewährleistet, was zu Schäden führen kann. Mit dem Einbau eines neuen Kompressors - mit Schmieroel ab Herstellerwerk - kann diesem Problem begegnet werden.

   
  Klimaanlagen treiben Spritverbrauch nach oben

Im Schnitt treibt die Klimaanlage den Verbrauch zwischen zehn und 20 Prozent in die Höhe.

- Der Vergleich des Treibstoffverbrauchs von Autos mit und ohne Klimaanlage ist so wie ihn die Empa und der TÜV Nord durchgeführt haben allerdings nicht korrekt. (Scheinwerfer simulierten die Sonneneinstrahlung auf dem Prüfstand).

Autos mit Klimaanlage fahren mit geschlossenen Fenstern, das heisst der Luftwiderstand ist optimal (Karosserien werden im Windkanal darauf hin konstruiert). Autos ohne Klimaanlage fahren aber meist mit offenen Fenstern. Die dadurch entstehenden Wirbel vergrössern den Luftwiderstand gewaltig. Das führt aber wiederum zu einem Mehrverbrauch an Treibstoff. Folglich ist der tatsächliche Mehrverbrauch an Brennstoff beim Betreiben einer Klimaanlage - und geschlossenen Fenstern - wesentlich geringer als von den Testern angegeben.

Mai 2006 - Klimaanlagen erhöhen den Verbrauch. Aber dass bei aktivierter Kühlung bis zu 62,2 Prozent mehr Benzin verbrannt werden sollen, scheint unglaublich. Das aber berichtete das ARD-Magazin "Plusminus" und berief sich dabei auf Untersuchungen des TÜV Nord und des Schweizer Materialforschungsinstituts Empa, die im Auftrag des Umweltbundesamtes durchgeführt wurden. Insgesamt zehn Fahrzeuge wurden in zwei Testreihen untersucht, zwischen 1,8 und 3,7 Liter Mehrverbrauch auf 100 Kilometern wurden dabei im Stadtverkehr bei 30 Grad gemessen.

Weniger dramatisch war der Mehrverbrauch auf der Autobahn oder Landstraße: Dort flossen ein bis zwei Liter zusätzlich durch den Ansaugtrakt. Besonders Fahrzeuge mit kleinen Benzin-Motoren reagierten auf das Anschalten der Klimaanlage mit hohem Mehrverbrauch. Den "Rekord" hielt ein Ford Fiesta mit einem 1,3-Liter-Motor (Baureihe E4/44 kW/60 PS), der den Messungen zufolge statt vorher 9,29 dann 15,07 Liter Benzin verbrauchte, eine Steigerung von 62,2 Prozent. "Nur" 13,6 Prozent mehr Sprit konsumierte ein Volvo S60 (147 kW), der statt 14,40 mit Klimaanlage 16,37 Liter Benzin verbrauchte. Das hat auch etwas mit der Qualität der Klimatisierung zu tun. "Teure Autos haben bessere Klimaanlagen". Wenn die Elektronik mitregelt - wie im Fall einer Klimaautomatik - geht der Verbrauch weniger stark nach oben.

Moderne Technik könnte Abhilfe schaffen. Die meisten Kompressoren der Klimaanlagen sind über Keilriemen mit dem Motor verbunden. Das heisst: Erhöht der Motor die Drehzahl, dann arbeitet der Kompressor unnötig mehr. Die Lösung wäre, die Kühlanlage vom Motorensystem zu trennen und mit einem Elektromotor anzutreiben.
   
  Kühlmittel der Zukunft - Aus "DIE ZEIT" Autor Christoph Drösser
  Die Hersteller sind auf der Suche nach Alternativen zu den heutigen Kühlmitteln. Und haben auch schon eine gefunden: In den Klimaanlagen der Zukunft wird als Kältemittel Kohlendioxid (CO2) zirkulieren.
   
 

Kohlendioxid ist billig und ungiftig, steht praktisch unbegrenzt zur Verfügung, und die im Auto verwendete Menge wäre auch für die Klimabilanz vernachlässigbar. Damit es aber in flüssiger Form in den Kühlleitungen zirkuliert, muss es erheblich stärker zusammengepresst werden als andere Kältemittel: Während in einer heutigen Klimaanlage ein Druck von höchstens 30 bar herrscht, muss CO2 mit bis zu 120 bar komprimiert werden. Die entsprechenden Leitungen, Dichtungen und Druckzylinder müssen erst noch zur Serienreife gebracht werden, und auf jeden Fall wird die Kohlendioxid-Klimaanlage teurer sein als eine heutige. Dafür wird sie einen höheren Wirkungsgrad haben und bis zu einem Viertel weniger Sprit verbrauchen.
 

 

Zulieferer Behr rechnet damit, 2007 die ersten Modelle auf den Markt bringen zu können. Die Hersteller tun gut daran, sich mit der Entwicklung alternativer Kältemittel zu beeilen. Denn die Europäische Kommission arbeitet bereits an einem Vertragsentwurf, nach dem von 2008 an die Mittel mit hohem Treibhauspotenzial durch umweltfreundlichere ersetzt werden sollen. Zwar soll es Übergangsfristen geben, aber nach 2012, so die Pläne, dürfen dann keine klimaschädlichen Klimaanlagen mehr verkauft werden.

   
 

Derweil arbeiten die Hersteller daran, den Klimakomfort des Autofahrers vor allem in der gehobenen Klasse noch weiter zu verbessern. Es soll nicht mehr einfach nur kälter werden im Auto, sondern differenziert kälter: Der Kopf verlangt nach mehr Kühlung als die Füße, und wenn die Sonne von rechts einfällt, soll die Anlage beim Beifahrer stärker arbeiten als beim Fahrer. Die Topmodelle regeln auch die Luftfeuchtigkeit, um die gesundheitlich nachteiligen Effekte trockener Klimaanlagen-Luft zu mildern. Daimlers Luxuskarosse Maybach schließlich kann auf Wunsch mit Solarmodulen ausgestattet werden – dann wird der Wagen schon beim Parken auf umweltfreundliche Weise vorgekühlt.

     
   
   
 
   
   
   

 

     
   

 

   
 

Google


   

 

         

home

impressum  

Copyright © wrangler4you.com - All rights reserved     IE 5.5 - 800*600 - javascript on