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Modelle der Jahre 1980-2000 AMC bekam den durch die Ölkrise ausgelösten Schock, Mitte der siebziger Jahre, immer mehr zu spüren. Spritschluckende Fahrzeuge waren nicht mehr gefragt. Natürlich gab es auch noch einige Neuheiten bei den grossen Jeeps. Ein Tremec T-176 Schaltgetriebe ersetzte die bisher üblichen 3- und 4-Gang Schaltungen. Ausserdem wich die GM-Automatik dem TorqueFlite-Getriebe von Chrysler, das effizienter und leichter war. Das Quadra-Trac-System hatte nun serienmässig zwei Stufen und ein neues Sperrdifferential mit Viskokupplung. Für die Cherokees und Wagoneers wurde der Motor umfassend überarbeitet. Durch den Einsatz von Aluminium konnte das Gewicht des 6-Zylinder Motorblocks um 41 kg reduziert werden. Doch man begann mit der Entwicklung eines neuen Autos. Die neuen Modelle sollten wesentlich leichter werden und natürlich auch wesentlich weniger Sprit schlucken. Eine erhebliche Gewichtsreduktion brachte der selbsttragende Aufbau. Für die nötige Steifheit der Karosserie sorgte das von AMC entwickelte UniFrame-Konzept. |
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Der mit finanziellen Problemen
kämpfende AMC-Konzern sucht anfangs der 80iger Jahre einen Geldgeber. 1982 steigt der französische Automobilhersteller Renault bei AMC ein. Gemeinsam wird mit Hochdruck am neuen Modell des Jeep Cherokee gearbeitet. 1984 erscheint der Neue Cherokee als neue eigenständige Modellreihe. An ihm war tatsächlich alles neu - Motor, Ausstattung, Karosserie. In Europa wird der Jeep Cherokee mit Turbo-Diesel von Renault angeboten. Auch CJ Modelle werden von Renault mit dem Turbo-Diesel vertrieben. Der neue Jeep Cherokee war von Anfang an ein voller Erfolg. Er sollte sich bis zu seiner Modellablösung über 2.8 Millionen mal verkaufen. Die anderen Modelle wurden in Europa meist durch freie Importeure verkauft. 1986 ist das schwer defizitäre Unternehmen AMC am Ende. AMC wird von Chrysler übernommen. Der schon früher selbständig operierende Teil AM General war schon 1983 verkauft worden und wird als Unternehmung weitergeführt (der Hummer stammt aus dieser Produktion). Für Chrysler ist es ein gelungener Coup. Da Chrysler noch kein Modell wie den Jeep besitzt, müssen die Detroiter kein eigenes Modell auf die Räder stellen und besitzen mit Jeep erst noch das Original. 1987 erscheint mit dem Jeep Wrangler der erste Jeep unter der Chrysler-Führung. Er ist der Nachfolger des seit 1976 gebauten CJ-7. Er war dringend nötig. Der CJ als hervorragendes Geländefahrzeug hatte als Strassenfahrzeug zu viele Schwächen. Er war ein beschränkt strassentaugliches Geländefahrzeug. Gegen AMC/Renault liefen Forderungen in mehrstelliger Millionenhöhe aus Unfällen mit dem CJ. Die Gerichte entschieden damals aber: Der Jeep kippt in Kurven nicht mehr um als vergleichbare Geländefahrzeuge anderer Marken. Man war noch einmal mit einem blauen Auge davongekommen, musste aber handeln. Denn die Geländefahrzeuge wurden vermehrt als Strassenfahrzeuge gebraucht, mit wenig Geländeeinsatz. Auch die Vorarbeiten für ein etwas grösseres Modell als der Cherokee wurden weitergeführt. Das Lastenheft des Fahrzeuges, das noch unter AMC/Renault festgelegt worden war, wurde von Chrysler grösstenteils übernommen. Anfangs 1993 war es soweit. Der Jeep Grand Cherokee geht in Serie. Das Fahrzeug avanciert zu einem Riesenerfolg. In vielen Ländern wird er zum Bestseller. 1997 wird der neue Jeep Wrangler präsentiert. Er erhält eine komplett neue Karosserie in klassischem Stil und erfüllt die Forderungen wie sie heute an ein modernes Fahrzeug gestellt werden. Chrysler hält an diesem Konzept fest und lässt bereits 1998 den Grand Cherokee in Neuauflage erscheinen. Im gleichen Jahr findet auch die Fusion DaimlerChrysler statt. Durch weitere Beteiligungen - Mitsubishi und Hyundai - ist es eine gewaltige Wette auf die Zukunft. 2001/02 geht der Neue Cherokee in Serie. Auch er ist, wie es die Tradition verpflichtet, ein echter Jeep geblieben. Die wechselhafte Jeep-Geschichte ist geprägt von Kriegsjahren sowie Übernahmen. Der Jeep gilt als Synonym für das geländetaugliche Automobil schlechthin. Ein Name, der Legende wurde. |
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