NUERBURGRING

Am 18.Juni 1927 wurde sie eröffnet:
Die
erste Gebirgs-, Renn- und Prüfungsstrecke

erbaut von 3000 Erwerbslosen in zwei Jahren Bauzeit, 15 Millionen Reichsmark teuer, ein Rundkurs, wie man ihn bis dahin noch nicht gesehen hatte:
89 Links- und 84 Rechtskurven, Steigungen Gefälle, Hochgeschwindigkeitspassagen, Steilkurven - alles da. 28 Kilometer Länge mass damals der Rundkurs, unterteilt in die lange Nord- und kurze Südschlaufe.

 
Der Nürburgring galt bald als die Rennstrecke schlechthin. Schön, schwierig und gefährlich - als Ueberraschungsfaktor immer wieder das eigentümliche Eifel-Wetter.

Und der Ring forderte schnell seine ersten Opfer. Die grüne Hölle nannte Jackie Stewart die Piste.
Der Unfall von Niki Lauda am 1. August 1976, der ihn aussehen liess, wie er heute aussieht, machte den Nürburgring endgültig zum Mythos.

Dieser 1. August 1976 sollte das Ende für die Formel I auf der langen Nordschlaufe sein.

Ein den neuen Ansprüchen gerechter werdender, sichererer Hochgeschwindigkeitskurs wurde gebaut.

Offen aber blieb die Nordschleife für jedermann mit Führerschein und normalem, strassenzugelassenem Auto der 14 Euro pro Runde bezahlt auf der schnellsten Einbahnstrasse der Welt.

Im offiziellen Sprachgebrauch heisst dies: Touristenfahrten.
Und man sieht alles auf der Piste. Sportlich ambitionierte Fahrer mit hochgezüchteten Serienwagen, normale PW`s und viele, viele Motorräder, meist höllisch schnell.

Nicht nur für Fahrer hat diese Rennstrecke eine fast magische Anziehungskraft. Es gibt auch keinen anderen Rennkurs auf dieser Welt, der so viele leidenschaftliche Fans hat, die mit und für diese Rennstrecke leben. Wenn der Ring ruft, kommen sie alle - aus der ganzen Welt. Sie bringen alles mit, um den Ring zu dem zu machen, was er ist: ihr zweites Zuhause.

 
Die Schaulustigen

Der Adenauer Forst ist eine der anspruchvollsten Stellen des Rings. Eine heikle Stelle, diese Kurvenkombination Adenauer Forst. Vor allem Neulinge unterschätzen sie. Kommen zu schnell rein und drehen sich weg. Das freut so manchen, denn hier gibt es immer was zu sehen.

Ein bisschen weiter bei der Fuchsröhre, wo die Wagen mit mehr als 200 Sachen vorbeizischen und nicht mal wirklich mutige den Fuss auf dem Gas behalten finden sich auch immer viele Motorsport begeisterte.

Das Ringtaxi

Man sagt, man braucht ungefähr 100 Runden um die Strecke am Nürburgring richtig kennen zu lernen. Es gibt aber auch Fahrer, die Tausende von Runden hier absolviert haben, und dabei Dutzende von Slicks verbraucht haben.

Kaum jemand ist so viel und so regelmäßig auf der Nordschleife des Nürburgrings unterwegs wie Sabine Schmitz. Die Rennfahrerin ist auch die Chauffeurin des schnellsten Taxis der Welt, dem Ringtaxi. Das Taxi ist ein BMW M5 mit gut 450 PS unter der Haube. Reichlich Power um den Mitfahrern richtig einzuheizen.

Die meisten Gäste haben das 130€ teure Ticket als Gutschein geschenkt bekommen. Ein Geschenk mit einer Wartezeit von gut 12 Monaten. Die 1000 Fahrten pro Jahr sind permanent ausgebucht. Dementsprechend hoch sind dann auch die Erwartungen.
 
Formel I Rennstrecke

Der Nürburgring und seine spektakulären Rennen sind der wirtschaftliche Faktor für alle umliegenden Gemeinden.

Der Zirkus rund um den Motorsport lässt Hunderttausende von Touristen und Rennsportenthusiasten hier ihr Geld ausgeben.

Seit der Eröffnung 1927 füllt der Ring die Kassen, sorgt für Beschäftigung der Einheimischen und beschert dem Gastronomiebereich rosige Zeiten.

Es ist immens was für eine Organisation und vor allem, wie viele Menschen nötig sind, um diese Rennstrecke permanent in Betrieb zu halten.

Für Privatfahrer, die hier täglich Ihre eigenen Autos um den Kurs jagen, für Autohersteller, die hier testen und natürlich für die großen Rennen, die hier alljährlich stattfinden.


 
 
 
Alltagssimulation auf dem Ring

Auch die Automobilindustrie wird magisch angezogen von dem Eifelkurs. Nicht selten fahren hier Autos, die noch niemand kennt. Kein Weg ist zu weit, um die Nordschleife für Testzwecke zu nutzen. Einige Autohersteller haben sich darum gleich an der Nürburg niedergelassen.

Die Nordschleife ist deshalb so interessant für
die Industrie, weil sehr viele Kurven integriert sind. Dazu kommen viele Senken, viele Kompressionen und viele Kuppen - das hat man sonst auf keiner anderen Strecke.
 



Außerdem kann man sagen, dass ein Auto,
das hier gut abgestimmt ist, auch auf jeder Landstrasse sehr gut abgestimmt ist.

Trotz unzähliger Tests am Computer und auf Prüfständen: die Wahrheit bei der Fahrzeugerprobung liegt immer noch auf der Straße.

Im Tal des Todes schmoren die Prototypen
mehr...

 

Die Nordschleife des Nürburgrings ist einzigartig. Mit 33 Links- und 40 Rechtskurven schlängelt sich ein Asphaltstreifen durch die hügelige Eifellandschaft. Auf gut 20 km Länge bietet diese Rennstrecke den Fans und Fahrern alles, was man sich vorstellen kann: Sprunghügel, Steilkurven, lange Geraden, schnelle Passagen und kurvenreiche Abschnitte.

 



Die schönste Rennstrecke der Welt...  aber auch die gefährlichste, wenn Sie Ihre Fahrweise über die 20,8 Kilometer nicht den Streckengegebenheiten anpassen!

Preise Termine etc.

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