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Aenderungen
die bei Serienfahrzeugen vorgenommen werden, um die Geländegängigkeit zu
erhöhen sind: |
 | Bereifung - Felgen |
 | Spurverbreiterung |
 | Fahrwerkabänderungen |
 | Bodylift |
 | Luftfilter-System, Auspuff |
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 | Hinter- und Vorderachse Umbau |
 | Einbau von Differenzialsperren 100% |
 | Kardanwellensystem geflanscht |
 | Anbau einer Winde |
 | Achsübersetzung ändern
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Das Modell Wrangler "Rubicon" ab 2002/3
macht praktisch alle diese Aenderungen überflüssig - zudem noch mit
einer 4-Gang Automatik. |
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Zweckorientiertes Zubehör wird erforderlich,
wenn es mit dem
Wrangler ins harte Gelände gehen soll. Höherlegung, sowie
Achsverschränkung, lassen wir ausser Betracht.
Die erste Stufe
solcher Vorbereitungen ist ein umfassender Schutz vor Beschädigungen. Hier
empfiehlt sich ein Flankenschutz um Schäden beim Aufsetzen zu verhindern,
sowie eine Verstärkung des serienmässigen Unterfahrschutzes.
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Eine Panzerplatte als Unterfahrschutz
brauchen Alle, die ihren Jeep
gern über Felsen rutschen lassen. |
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Unterfahrschutzteile sind
einzeln
erhältlich für:
Flankenschutz
Motor
Differenzial |
Getriebe-Traverse
Getriebe
Tank
Lenkgestaenge etc. |
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Um im
Gelände die bestmögliche Traktion
zu erhalten, empfehlen sich Differenzialsperren mit 100%iger Sperrung. Die
weltweit verbreitetste Sperre dieses Typs - gemäss Aussagen von Profis:
DIE BESTE - kommt aus Australien:
ARB AIRLOCKER.
Die ARB Airlocker ist für fast alle Autotypen verfügbar. Für alle
aktuellen Jeepmodelle wie für Oldies.
Alle anderen
Hilfen wie Diffbremse, aber auch automatische Sperren,
brauchen durchdrehende Räder bevor sie eingreifen. Wer aber selbst die
absolute Kontrolle über die Antriebstechnik behalten will, kommt an einer
100%igen Sperre nicht vorbei.
ARBs gibt es mit drei oder mit vier Ausgleichskegelrädern. Die Version mit
4
Trabantenrädern bewirkt zugleich eine Verstärkung des Differenzials, benötigt aber zusätzlich ein
Full-floater-Steckachsenkit, bei dem die Wellen aussen axial gehalten
werden.

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Die Zuschaltung erfolgt mit Druckluft mittels Kompressor. Dieser
Kompressor kann auch zum Aufpumpen der Reifen sowie allen anderen
Anwendungen, bei denen Druckluft
gebraucht wird, Verwendung finden.
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Mit Drucktasten werden die
Sperren
bei Bedarf
zugeschaltet.
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Die Airlocker kann auch noch betätigt werden
falls schon ein Rad durchdreht. Voraussetzung sind 1. Gang, Untersetzung
sowie Leerlaufdrehzahl.
Das Zuschalten der Sperre bei hohen Drehzahldifferenzen zwischen linkem
und rechtem Rad kann zur Zerstörung führen. Diese Sperren dürfen nur im
Gelände benutzt werden.
Wer vergisst, die Sperren auszuschalten, muss auf festen Strassenbelägen
mit einem gefährlichen Fahrverhalten und einer gebrochenen Antriebswelle
rechnen. Es ist damit ganz klar wo man solche Traktionshilfen braucht:
In extremem Gelände. |
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Aufbau
des
ARB Differenzials
Werkfoto
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DANA PRO ROCK 60 |
Für härtesten Einsatz gebaut. |
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Die Pro Rock 60 von Dana ist eine revolutionäre, neue Achse mit
Triebwellengehäuse. Entwickelt besonders für die "Rockcrawlers" und andere
Freunde des "Hardcore" 4x4.
Die Pro Rock 60 bietet eine 30% höhere Verschränkung als die Standard
60 Version.
Weitere Leistungsverbesserungen umfassen eine
40%-Zunahme der Gehäusefestigkeit. Ein neu entwickeltes Hochleistungslager
inkl. neuer Wellen garantieren korrektes ineinander Greifen des
Zahnrades auch
unter schwerer Drehkraftlast. Trotzdem konnte das gesamte Bauvolumen
massiv verkleinert werden.
Beim Wrangler Rubicon
kommt vorne eine Dana 30 zum Einsatz, während als Hinterachse eine Heavy-Duty
Dana 44
verwendet wird. |
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Fullfloater-Achsen
Bei Fullfloater-Achsen mit zwei äusseren Lagern müssen die
Antriebswellen praktisch nur ihrer eigentlichen Aufgabe
nachkommen, dem Uebertragen der Antriebskraft vom Differenzial auf die
Räder.
Bei Fullfloater-Achsen stützt sich jede der beiden Antriebswellen pro
Achse auf jeweils zwei äussere Lager ab - bei einer Semifloater-Achse
gibt es lediglich ein äusseres Lager. |
Dadurch muss die Antriebswelle eines Semifloaters
zusätzliche Kräfte aufnehmen die sie stark belasten wie Biegekräfte durch
die Radlast und die Kurvenkräfte.
Bei schwerem Geländebetrieb, nachgerüsteten Sperren oder sehr grossen
Rädern empfiehlt es sich, die meist serienmässig eingebauten Semifloater
gegen Fullfloater
auszuwechseln.
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Winden
Die nächste
Stufe um die Geländegängigkeit bis ins Senkrechte zu steigern, ist eine
Winde. Mit einer "Winch" lässt sich ein Jeep auch in der Vertikalen
fortbewegen. Wer viel auf schlammigen Waldwegen, in Sümpfen und Mooren
unterwegs ist, der ist mit einer Winde bestens gerüstet.
Eine Warn-Winch gehört seit der Einführung des Wrangler TJ zum
Zubehör-Pogramm. Gute Winden werden von diversen Herstellern
angeboten.
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Zum ordentlichen Betrieb einer Winch gehören ein paar Requisiten wie: |
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 | Bergegurt |
 | Schäkel (Kuhmaul) |
 | Umlenkrolle |
 | Handschuhe |
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Der Bergegurt
ist immer dann von Nöten, wenn sich an Seil und Haken empfindliche
Dinge befinden.
Um eine Verbindung zu geschlossenen Ösen herzustellen, benötigt man einen Schäkel.
Eine Umlenkrolle an einem Baum befestigt, erhöht den Aktions-Radius. Sie
kann aber auch als Zugkraft-Verdoppler benutzt werden, wenn sie an dem zu
bergenden Objekt befestigt ist, während das freie Ende des Seils mit dem
Bergegurt an einem festen Gegenstand verankert ist.
Nie ohne Handschuhe! Am Stahlseil können immer einzelne Drähte reissen,
und die rufen bei einem durch die Hände gleitenden Seil böse Verletzungen
hervor. |