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Batterieprüfung Schwaches Licht |
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| Technische Daten - Batterie Wrangler TJ 2.5 & 4.0 Liter Benzin | |||||
| Teilenummer | BCI-Gruppe | Kaltstartleitung A | Reservekapazität | Amperestunden Ah | Belastungstest A |
| 56027960 | 34 | 500 | 110 Minuten | 60 | 250 |
| 56041003 | 34 | 600 | 120 Minuten | 66 | 300 |
| Batterie-Begriffe: | ||||||||||||||||||||||||||||||||||
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Akkumulator |
Batterie | |||||||||||||||||||||||||||||||||
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Der Begriff Akkumulator steht für Sammler. Jede einzelne Zelle einer Batterie kann als Akku bezeichnet werden. |
Batterie nennt man die Verbindung mehrerer (Akku)-Zellen. Eine Zelle hat stets 2 Volt, 12-Volt-Batterien haben daher 6 Füllstopfen oder Kammern (Zellen), 24-Volt-Batterien 12 Stopfen. |
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| Funktion | ||||||||||||||||||||||||||||||||||
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Die Batterie ermöglicht ein sicheres und zuverlässiges Speichern von Energie in chemischer Form, so dass die Energie, die zum Anlassen des Motors sowie zum Betreiben der verschiedenen elektrischen Verbraucher im Fahrzeug benötigt wird, zur Verfügung steht. |
Batterie, Startanlage und Ladesystem bilden eine Funktionseinheit und sind daher bei der Fehlersuche als Gesamtsystem zu überprüfen. |
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Leistungsdaten |
Kaltstartleistung | |||||||||||||||||||||||||||||||||
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Die BCI-Nummer sowie Angaben zur Kaltstartleistung und Reservekapazität sind an der Batterie auf einem Aufkleber enthalten. Wird eine Batterie ausgetauscht, so muss die BCI-Nummer der Nummer auf der alten Batterie entsprechen, und Kaltstartleistung sowie Reservekapazität der neuen Batterie müssen mindestens den technischen Vorgaben für das betreffende Fahrzeug entsprechen. |
Die Kaltstartleistung gibt an , wieviel Strom (in Ampere) die Batterie bei einer Temperatur von - 18°C für eine Zeit von 30 Sekunden abgeben kann. Die Spannung an den Polen darf während oder nach der 30-sekündigen Entladung nicht unter 7,2 Volt abfallen. Die erforderliche Kaltstartleistung steigt in der Regel mit dem Hubraum des betreffenden Fahrzeuges und richtet sich auch nach den Anforderungen seitens des Anlassers. |
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Dauerleistung |
Reservekapazität | |||||||||||||||||||||||||||||||||
| Die Dauerleistung in Amperestunde (AH) gibt die Höhe des Stroms an, den eine Batterie 20 Stunden lang abgeben kann, ohne dass ihre Spannung hierbei unter 10,5 Volt fällt. |
Die
Reservekapazität gibt die Zeit in Minuten an, nach der die
Batteriepolspannung bei einem Entladestrom von 25 A unter 10,5 Volt fällt.
Die Reservekapazität wird an der vollständig geladenen Batterie bei einer
Temperatur von 26,7°C ermittelt. Hierdurch kann abgeschätzt werden, wie
lange die Batterie nach Störung am Ladesystem unter minimaler elektrischer
Last Strom abgeben kann. |
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| DIE BATTERIETYPEN | ||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Die Blei-Säure-Batterie - Varta, Banner etc. |
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Gel-Batterie - Exide Fahrzeuge die mit vielen Dauerverbrauchern ausgestattet sind, verlangen nach besonders hoher Versorgungsenergie. Hier sind Gel-Batterien erste Wahl. Gel-Akkus können enorm tief entladen werden ohne Schaden zu nehmen. |
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Wickelzellen-Batterie -
Optima - Exide Statt parallel stehender Plattenflächen speichert hier ein elastisches Paket aus Folienplatten und Separatoren den Strom, das wie eine Papierrolle aufgewickelt ist. Dies ermöglicht kompakte Batterien mit einem enorm starken Startstrom von bis zu 900 Ampere. |
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Gemeinsam haben Wickelzellen
und Gel-Batterien die Wartungsfreiheit und eine geringe Selbstentladung.
Nach einem Jahr Stillstand sind noch 80% Prozent, nach zwei Jahren noch
60% der Kapazität vorhanden. Die Firma Optima liefert heute den Wickelzellen-Akku in zwei Varianten: 1. Als Starterbatterie mit hohem Startstrom und geringer Reservekapazität bei Entladung. 2. Als Traktionsbatterie mit etwas niedrigerem Startstrom, dafür aber mit höherer Versorgungsenergie. |
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| Jegliche Arten von Blei-Säure-Batterien, Gel-Batterien und Vliesbatterien (Optima, Hawker etc.), lassen sich regenerieren. mehr... | ||||||||||||||||||||||||||||||||||
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Fehlersuche
und Prüfung |
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| Störung | Mögliche Ursachen | Abhilfe |
| Die Batterie ist nicht ausreichend geladen um den Anlasser durchzudrehen. | 1.Batteriekapazität für das
betreffende Fahrzeug zu gering. 2. Batterie beschädigt. 3. Anschlüsse der Batterie locker oder korrodiert. 4. Batterie entladen. 5. Übermässig hoher Stromverbrauch bei ausgeschalteter Zündung. 6. Batterie defekt. 7. Störung an der Startanlage. 8. Störung am Ladesystem. |
1. Prüfen ob die korrekte
Batterie eingebaut ist, nach Bedarf austauschen. 2. Batterie auf lockere Pole oder Beschädigungen am Gehäuse überprüfen. Eine beschädigte Batterie muss ausgetauscht werden. 3. Spannungsabfallprüfung durchführen. Batterieanschlüsse nach Bedarf reinigen und festziehen. 4. Ladezustand der Batterie anhand des Prüfindikators, mit einem Säureheber oder durch Überprüfen der Ruhespannung feststellen und Batterie nach Bedarf laden. 5.Stromverbrauch bei ausgeschalteter Zündung überprüfen und elektrische Anlage nach Bedarf instandsetzen. 6. Startleistung der Batterie anhand eines Belastungstests feststellen und Batterie nach Bedarf austauschen. 7. Startanlage überprüfen. 8. Ladesystem überprüfen. |
| Die Batterie kann nicht stark genug geladen werden. | 1.Batteriekapazität für das
betreffende Fahrzeug zu gering. 2.Batterieanschlüsse locker oder korrodiert. 3. Antriebsriemen der Lichtmaschine rutscht durch. 4. Übermässig hoher Stromverbrauch bei ausgeschalteter Zündung. 5. Batterie defekt. 6. Störung an der Startanlage. 7. Störung am Ladesystem. 8. Stromaufnahme durch elektrische Verbraucher übersteigt die Ausgangsleistung des Ladesystems. 9. Häufige Fahrten bei niedrigen Drehzahlen oder häufiger Motorbetrieb mit Leelaufdrehzahl bei geichzeitiger hoher Stromaufnahme durch elektrische Verbraucher. |
1. Prüfen ob
die korrekte Batterie eingebaut ist. 2. Spannungsabfallprüfung. Batterieanschlüsse nach Bedarf reinigen und festziehen. 3. Antriebsriemen nach Bedarf spannen oder austauschen. 4. Stromaufnahme bei ausgeschalteter Zündung überprüfen. Elektrische Anlage nach Bedarf instandsetzen. 5. Startleistung der Batterie anhand Belastungstest feststellen. Batterie nach Bedarf austauschen. 6. Startanlage überprüfen. 7. Ladesystem überprüfen und nach Bedarf instandsetzten. 8. Überprüfen, ob im Fahrzeug nachträglich elektrische Zusatzverbraucher eingebaut wurden, die eine hohe Stromaufnahme erfordern. 9. Umstellung der Fahrweise. |
| Die Batterie nimmt keinen Ladestrom auf. | 1. Batterie defekt. | 1. Batterie laden und nach Bedarf austauschen. |
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Schwaches
Licht bei Serienscheinwerfern |
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Vielfach liegt
das Problem in zu knapp bemessenen Kabelquerschnitten. Abhilfe: Direkte Ansteuerung. Die jetztige Stromführung - also die Kabel die zum Scheinwerfer führen - als Steuerstrom für ein Relais verwenden. Ein neues Kabel mit vierfachem Querschnitt direkt von der Batterie auf das Relais ziehen und von dort weiter auf die Lampen, je auf beide Scheinwerfer und beide Abblendungen. |
Dazwischen unbedingt eine
"flinke" Sicherung einbauen. |
| Tipps zum Batteriekauf |
Lebensdauer |
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Die richtige Batteriegrösse
(z.B. 44 Ah) wird bereits vom Autohersteller bei der Produktion bestimmt.
Beim Ersatzkauf sollte mit Vorteil die gleiche Grösse gewählt werden.
Geringe Abweichungen nach oben z.B. 47 Ah statt 44 Ah sind
unproblematisch. Beim Kauf in Garagen, Auto-Elektroservice und Pneuhäusern
erfolgt das Auswechseln vor Ort. Ein Preisvergleich lohnt sich auf alle Fälle: So zahlt man bei einem teuren Anbieter mehr als doppelt so viel wie bei einem günstigen. |
Die Lebensdauer einer Batterie beträgt unabhängig von der Fahrweise über
fünf Jahre. Mit der Fahrweise im Alltag lässt sie sich nicht beeinflussen. |
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Was tun bei einer Batteriepanne? |
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Auch Katalysatorautos dürfen angeschoben werden, wenn nur die Batterie
entladen ist. Im Pannenfall die Batterie prüfen. Falls nötig kann
die Batterie vor Ort ersetzt werden, oder ein anderes Fahrzeug leistet
Starthilfe, damit der Hilfesuchende selbst eine Garage aufsuchen kann. Zur Vermeidung von Pannen wegen der Batterie kann man diese vor der kalten Jahreszeit bei einer Garage testen lassen, wenn sie 4-5 jährig oder noch älter ist. Ein Starthilfekabel nach DIN-Norm 72553 ist vor allem bei Fahrzeugen mit automatischem Getriebe nützlich, weil diese nicht angeschoben werden können. Beim Überbrücken von Fahrzeugen genau nach Bedienungsanleitung vorgehen. |
Achtung: Wer im Winter bei kurzen Strecken die Heizung von Front- und Heckscheibe, Sitzheizung, die Lüftung auf höchster Stufe und gleichzeitig die heizbaren Aussenspiegel einschaltet, fordert von der Batterie eine grosse Leistung ab. Damit diese wieder ganz aufgeladen wird, empfiehlt sich von Zeit zu Zeit eine halbstündige Fahrt am Stück. |
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Anschliessen einer Batterie Zündung ausschalten, zuerst Plusklemme, dann Minusklemme anschliessen. |
Entfernen einer Batterie |
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Batterien sollten wegen
evtl. Säurespritzer nicht mit Kleidung/Haut in Berührung kommen. Spritzt
z.B. bei einer explodierenden Batterie Säure in die Augen, so hilft nur
Ausspülen mit sehr viel Wasser. Die Batterie eignet sich nicht als Ablage für Werkzeuge. Werden die Pole z.B. durch einen Schraubenschlüssel verbunden, so wird sie zum Schweißgerät. Um Kurzschlüsse zu vermeiden, soll beim Ausbau zuerst der Minuspol abgeklemmt und beim Einbau als letzter wieder angeschlossen werden. |
Polklemmen sollten mit möglichst wenig Gewaltanwendung montiert werden. Um hohe Übergangswiderstände beim Starten und damit verbundene Hitzeentwicklung zu vermeiden, sollten die Pole und deren Klemmen stets sauber und gegen Korrosion eingefettet sein. Natürlich ist auch auf festen Sitz der Batterie im Fahrzeug zu achten. Bei der häufig bei Lkw vorkommenden Reihenschaltung zweier Batterien sollten stets beide ausgetauscht werden, weil die intakte Batterie durch die defekte zweite Batterie sehr gelitten hat. Reihenschaltung erhöht die Spannung, Parallelschaltung die Kapazität. |
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