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Der berühmte![]() MB |
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Seine Werte leben in jedem
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1941 MB |
100 001 - 108 598 108 599 - 200 022 200 023 - 293 232 293 233 - 402 334 402 335 - 459 851 |
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Seriennummer |
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| Die Firma | |||||||
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John North Willys 1873-1935 Firmengründung 1909. Im gleichen Jahr übernahm Willys die seit 1903 bestehende Automarke Overland. Firmenbezeichnung: Willys-Overland Die Marke Willys-Overland war zwischen 1912 und 1918 die Nummer zwei unter den amerikanischen Automobilbauern, steckte 1920 aber in der Krise und hatte einen Schuldenberg von über 32 Millionen Dollar. Banken engagierten den damaligen Top-Manager Walter P. Chrysler zur Rettung von Willys-Overland. Chrysler wurde für zwei Jahre verpflichtet. Sein Jahresgehalt: Eine Million Dollar. Mehr zu Walter P. Chrysler Zwei Jahr später hatte Chrysler den Schuldenberg auf 18 Millionen verringert. Die Banken beschlossen ihren Anteil zu veräussern. Walter Percy Chrysler gründet seine eigene Firma 1924 erscheint der erste Wagen, der seinen Namen trägt. - Der Chrysler Six. - Am 6. Juni 1925 wird die Chrysler Corporation offiziell gegründet. Willys-Overland hatte sich nach der Sanierung durch Walter P. Chrysler voll erholt. 1926 war das Unternehmen drittgrösster Automobilhersteller Amerikas. 1936 Die nächste Krise Nach einem Bankrott wurde 1936 die Firma durch eine Auffanggesellschaft, unter dem Namen Willys-Overland Motors, neu gegründet. Es folgten wirtschaftlich schwierige Jahre. Daher ergriff man 1940 sofort die Chance, für die US-Army ein Soldatenauto zu bauen. Die Firma Bantam, die sich ebenfalls um den Auftrag bemühte, kämpfte mit ähnlichen Problemen wie Willys-Overland Motors. Beide griffen nach dem Militärauftrag wie nach einem Strohhalm. Durch Kontakte zu FWD (Four Wheel Drive), verfügte Bantam zu jenem Zeitpunkt über Erfahrungen im Bau von 4x4 Fahrzeugen. - Während des ersten Weltkrieges lieferte die Firma FWD tausende von 4x4-Fahrzeugen an die Britische- und die US-Army. Ab 1929 produzierte FWD in England auch LKW's in Zusammenarbeit mit AEC - Da grosse Produktions-Stückzahlen gewährleistet werden mussten, überredete das Verteidigungsministerium den Pionier der Massenfertigung “Ford”, in das Projekt einzusteigen. Ford wurde gebeten, seine riesigen Fertigungskapazitäten für die Produktion von Jeeps nach Entwürfen von Bantam -später Willys- zur Verfügung zu stellen. Die Forderung seitens des Militärs - nach einem fahrbereiten Prototyp innert 50 Tagen und einer Kleinserie von 70 Versuchsfahrzeugen innerhalb 75 Tagen - dürfte aber auch viele Mitbewerber abgeschreckt haben. Mehr zur Ausschreibung Die drei Firmen, vor allem die Bantam Car Company, Willys Overland-Motors und Ford entwickelten ein robustes Soldatenauto und trugen zum guten Gelingen des Fahrzeuges - welches unter der Bezeichnung JEEP zur Legende wurde - bei. |
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Der Begehrteste
Willys MB 1941-42 mit
aus Bandeisen geschweisstem Grill.
Der "Slat Grill". |
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Gleiches gilt
für den Ford GP (4'458 St.) und
den Bantam BRC-40
(2'605 St.). |
Diese Modelle stellen die direkte Verbindung zur Herkunft des Jeep her. Ein restaurierter MA ist kaum unter SFr. 80'000.-- zu bekommen. MA special hier |
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Ein Willys MB (M=
Military, B= Serie B) im Original- und Topzustand (Ford's GWP
erzielen vergleichbare Preise) ist heute kaum unter SFr.
20´000.-- zu bekommen. Militärfahrzeuge sind - 2005 -
allerdings nicht mehr so leicht zu verkaufen. Der gesellschaftliche
Wandel, sowie die damit verbundene Wertschätzung gegenüber dem Militär,
vor allem in Europa, spielen hier eine nicht zu unterschätzende Rolle. Das Gefühl, einen Oldtimer zu fahren, ist ein Erlebnis. Elektronik fehlt praktisch vollständig - moderne Sicherheitsstandards allerdings auch. Das Angebot an Jeep-Oldtimern ist gross. Vor allem die Modelle MB und die darauf folgenden zivilen Jeeps (CJ-2 bis CJ-7) gelten als begehrte Objekte, während die frühen Station- oder Truckmodelle in Europa kaum noch Beachtung finden. In Mittel- und Südamerika findet man praktisch noch alle Modelle. Viele davon als landesspezifische Mutanten. |
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| Herstellung 1940 - 45 |
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| American Bantam Car Company |
Total 2`675 |
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| Willys-Overland Motors Inc. |
Total 362`841 |
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| Ford Motor Company |
Total 281`448 |
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| Rüstungsproduktion |
Total 646`964 |
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| Die US-Army kaufte auch Chassis und Komponenten für eigene Versuche. Darüber gibt es keine Angaben. |
Die Zahlen können daher
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| Nachdem die ersten Jeeps mit der Bezeichnung MA in grösseren Stückzahlen zur Verfügung standen und auch von den Soldaten getestet werden konnten, war es Zeit, eine abschliessende Bewertung zu vollziehen und zu entscheiden, welche Verbesserungen die folgende Einheitsversion erfahren sollte. Einige Änderungen verlangte die Armee, andere kamen von Willys selbst. Die Änderungen sind im wesentlichen folgende: | |||||||
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(5 Zoll) Durchmesser, in denen Zweifaden-Glühlampen zum Einsatz kamen. |
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Drittel reduzierte. |
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Dazu gehörten Tarnscheinwerfer vorn, Tarnbrems- und Tarnrücklichter hinten. |
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über Zapfwelle. |
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| Kurzfilm: Testfahrten, Produktion, Einsatz | |||||||
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Während die Fertigung anlief kamen noch ein
paar Einfälle in letzter Minute. Die Reifen wurden von 5.50 auf 6.00
vergrössert. Stärkere Räder mit geteilter Felge hatten den
zusätzlichen Vorteil, dass das Fahrzeug auch mit platten Reifen eine
lange Strecke zurücklegen konnte. Anschlüsse für die Beleuchtung eines Anhängers mussten realisiert werden. Für den Funkbetrieb musste das Fahrzeug entstört werden. Das Ergebnis war das berühmte MB Modell. Es wird bis zum Ende des zweiten Weltkrieges unverändert produziert. |
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Nachdem der MB als Standardfahrzeug
ausgewählt war, wurde er auch als Basis für stärker spezialisierte
Fahrzeuge herangezogen
Nach dem Grundmuster des Jeep entstanden auch Fahrzeuge der 0,75 - 2,5 - 4 - und 6-Tonnen-Klasse. Der Bau der meisten dieser Fahrzeuge wurde bei Kriegsende eingestellt. 1943 fanden Versuche statt, den Jeep für kurze Strecken "flugtauglich" zu machen. 1944 flog der "Rotabuggy" während rund 10 Minuten in 130 Metern Höhe und erreichte eine Geschwindigkeit von über 100 km/h. Zur Gewichtsersparnis bestand die Zelle aus Sperrholz, Türen und Fenster aus Plexiglas. Der MB als Spezialfahrzeug mehr... |
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| Produktionszahlen der begehrtesten Oldies | |||||||
| Willys Quad |
2 |
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| Willys MA |
1`555 |
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| Willys MB Slat Grill |
25`508 |
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| Willys MB |
335`531 |
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| CJ-2A |
214`760 |
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| CJ-3A |
131`843 |
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| CJ-3B |
155`494 |
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| CJ-5 |
603`303 |
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| CJ-5A |
7`394 |
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| CJ-6 |
50`172 |
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| CJ-6A |
459 |
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| CJ-7 |
379`354 |
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| Jeep Station Wagon/Sedan |
ca. 340`000 |
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| Jeep Pickup Truck |
ca. 210`000 |
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| Nächste Seite: Technische Daten | |||||||
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