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17. Mai 2010 -
18. World Hydrogen Energy Conference (WHEC)
Wasserstoff-Technologie ist marktreif mehr...



Bei einer Umfrage unter Fahrern des öko-logischen Vorzeige-Autos Toyota Prius war die meistgegebene Antwort auf die Frage nach dem Grund für den Kauf:

Nummer eins:
"Weil es etwas über mich aussagt".

Oekologisches Bewusstsein kam erst auf Platz fünf.



Den Geländewagen den Kampf ansagen:
In gewissen Kreisen regt sich politischer Widerstand

In Zeiten des Klimaschutzes taugt der luxuriöse Geländewagen als ideales Feindbild - Fahrzeuge der Oberklasse wie Mercedes S, BMW 7er-Reihe, leistungsstarke Sportwagen etc. - werden in der Schweiz total ausgeblendet mehr...


Die unter dem Namen "Stopp-Offroader" gestartete Initiative nennt sich heute: Initiative gegen Offroader und Raserautos -  Für eine menschenfreundliche Mobilität mehr...


Es nützt nichts, wenn sich die Schweiz zum Musterknaben macht. Nur ein bis zwei Promille des weltweiten CO2 Ausstosses kommen aus unserem Land. Damit der Klimaschutz greift, müssen die Hauptverursacher wie die USA, China oder Indien mitziehen.





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Die Diskussion ums Klima hat wohl ihren Höhepunkt überschritten. Das ist gut so. Denn was da selbst von sogenannten wichtigen Leuten geäußert worden ist -vor allem aus der Politik-, lässt ein Höchstmaß an Desinformation oder populistischer Anpassung erkennen
. Als hinge das Weltklima allein vom Auto ab mehr...



Die Begeisterung für Biokraftstoffe ist ökologischer Wahnsinn

Wasser ist genau wie Erdöl ein begrenzter Rohstoff. Wir verbrauchen fossile Ressourcen, die zum Teil noch aus der letzten Eiszeit stammen. Und die füllen sich nicht wieder auf. Wir können ohne Erdöl leben, aber nie ohne Trinkwasser mehr...


Das Auto der Zukunft

Wenn die Menschheit nicht aufs Auto verzichten will und der Verkehr im gleichen Tempo zunimmt, braucht es neue Lösungen mehr...

 

 

   

         

 
 



Egal, was die Automobilindustrie unternimmt, um Automobilität attraktiver, sicherer und umweltfreundlicher zu machen – aus der Schusslinie ihrer Kritiker kommen Autobauer nicht.

Wie sollen Elektroautos „ihre Energieeffizienz erst beweisen“, wenn sie vor lauter Vorbehalten gar nicht erst gebaut werden, geschweige denn, auf die Straße kommen!

Aber alle diese Fahrzeuge - und wenn sie mit "Luft" betrieben werden - werden sich auf den bestehenden Strassen bewegen müssen.
Das Auto hat seine Umwelt geprägt. Der Fahrzeugbestand wird weiter kräftig wachsen. (Zunahme der Weltbevölkerung um gegen 80 Millionen Menschen jährlich).

Brauchbare Alternativen zu den jetzt in Betrieb befindlichen Mobilitätssystemen sind nicht in Sicht, und zwar zu allen existierenden nicht, nicht nur zum Auto.

USA - SUV müssen per Gesetz sparsam werden

08. April 2010 - In den USA dürfen SUV ab 2016 im Schnitt nur noch 8,1 Liter auf 100 km/h verbrauchen. Ein entsprechendes Gesetz, das strikte Obergrenzen für den Spritkonsum festlegt, hat US-Präsident Barack Obama auf den Weg gebracht. Auch für deutsche Hersteller ist das ein wenig ermutigendes Signal. Denn ob sich Dieselfahrzeuge bis dahin in Nordamerika durchsetzen, ist die Frage.

Denn nur die Selbstzünder unter den großen Geländewagen könnten die Norm schaffen, vielleicht mit Abstand noch Hybrid-SUV. Seit Anfang 2009 sind die Geländewagen- und SUV-Verkäufe jenseits des Großen Teichs um über 50 % eingebrochen.

Trotzdem galten bis heute für die oft als „Säufer“ erkannten schweren Fahrzeuge Ausnahmeregelungen in Sachen Verbrauchsstandards.

Für die Schwergewichte - "Light trucks" oder "SUVs" - gelten künftig die strengen Abgasnormen wie für gewöhnliche Pkw. Obama hat der Autoindustrie als Denksportaufgabe mitgegeben, bis zum Jahr 2016 den Verbrauch der gesamten Flotte zu senken - inklusive der Pick-ups und Light trucks. Mit einer Gallone Treibstoff - 3,78 Liter - müssen Autos auf den Straßen der USA künftig mindestens 35,5 Meilen weit kommen, was einem Verbrauch von 6,6 l / 100 km entspricht. SUVs & Co. dürfen von da an maximal 8,1 l/100 km schlucken.

- Die Entscheidung Barack Obamas fiel übrigens genau in die Woche, da der erste Pkw mit E-Motor in die Massenfertigung geht - der "Volt" von Chevrolet.


                                                                                               
Foto: GM Chevrolet

Verbrauch auf 100 Kilometer: 1,6 Liter. Der Motor springt nur noch an, wenn die Batterie geladen werden muss.



Nationalratskommission gegen Verbote bei Offroadern

Die nationalrätliche Kommission für Umwelt, Raumplanung und Energie (UREK) lehnt ein Verbot für schwere Geländewagen mit hohem CO2-Ausstoss ab. Dies sei nicht zweckmässig, weil damit internationale Handelsverträge verletzt würden, heisst es in einer Mitteilung der Parlamentsdienste vom Dienstag. Ausserdem sollten einschränkende Massnahmen nicht auf den Fahrzeugtyp, sondern auf die Häufigkeit des Gebrauchs abzielen. Der Entscheid fiel mit zwölf gegen eine Stimme bei vier Enthaltungen. - 13.02.07
 



















 

 


Nun ist es offiziell, die jungen Grünen haben die 100`000 Unterschriften für die Initiative „ für menschenfreundlichere Fahrzeuge – Stopp Offroader “ zusammen! Somit wird das Volk an der Urne darüber entscheiden, welche Fahrzeuge künftig gefahren werden dürfen und welches Tempo für sie gilt.

Weil man befürchten muss, dass es in der Schweiz viele Personen geben wird, welche sich auf die Seite der Autohasser schlagen, dreht die Freiheits-Partei den Spiess um und fordert:

ROTES LICHT UND SOMIT STOPP FÜR DIE AUTOGEGNER

   
 

   
   

Offroader und Geländewagen seien wegen ihrer Grösse und Stärke eine grosse Gefahr für andere Verkehrsteilnehmer, zudem seien sie wegen ihres überdurchschnittlichen Verbrauchs richtige
„Dreckschleudern“ und in Zeiten des Klimawandels unzumutbar.

So sollen nun aus Gründen des Umweltschutzes, die Offroader und Geländefahrzeuge für den privaten Gebrauch verboten werden. Man kann nur den Kopf schütteln. Die jungen Grünen wollen hier etwas verbieten um sich als „Retter des Klimas“ zu profilieren.

So der Kommentar der Autogegner und Initianten.

   

   

Es erstaunt, dass solche Aeusserungen von jungen Leuten kommen, von denen man annehmen möchte sie seien heute informiert.

Wer die Geschichte studiert, stellt fest, dass sich das menschliche Bewusstsein immer dann grundsätzlich verändert, wenn Energierevolutionen mit Kommunikationsrevolutionen einhergehen.

Die Jäger- und Sammler-Gesellschaft funktionierte über orale Kommunikation und war geprägt von einer mythologischen Weltansicht.
Als wir zur Agrarwirtschaft übergingen, hatten wir die Keilschrift, und die Weltsicht wurde theologisch, die Grundlage der grossen Religionen. Im 19. Jahrhundert dann die Revolution des Massendrucks mit der Dampf- und Kohletechnik. Das ideologische Zeitalter brach an usw.

     
   

Heute sind wir auf der Schwelle einer dritten industriellen Revolution. Die IT-Revolution der letzten Dekade mit dem PC und dem Internet, verschmilzt mit einer neuen Energierevolution, welche den Masseneinsatz erneuerbarer Energie ermöglicht wie Sonne, Wind, sinnvolle Biotreibstoffe und Wasserstoff.

   

 

 

Die zukünftigen Fahrzeuge werden extrem wenig Kraftstoff verbrauchen. Diesel, Diesel-Hybrid, kleine Turbo-Motoren und Benzin-Hybride -  es gibt viele Möglichkeiten. In ein paar Jahren wird es dann die Brennstoffzelle mit Elektroantrieb sein.

Es besteht kein Zweifel daran, dass der Mensch sich Gedanken um seinen Umgang mit Rohstoffen machen muss. Die Energiefrage wird ein Bestandteil unser aller Lebensqualität.

 - Vergleicht man den Verbrauch der vier wichtigsten Erdöl-Produkte in der Schweiz, liegt Heizöl mit rund 5 Mio t klar an der Spitze. Es folgen die Autobenzine mit 3,6 Mio t. Die Flugtreibstoffe schlagen mit 1,2 Mio t, das Dieselöl mit 1,7 Mio t zu Buche.

Treib- und Brennstoffe sowie Strom sollten aber nicht nur einzeln betrachtet werden, sondern in Kombination. Höchste Priorität müsste die Energieeffizienz haben. Stromeffiziente Geräte, Minergie-Häuser
- Wohnexzesse mit 2-300 m2 und mehr für 2 Personen, nebst Ferienwohnung, müssten nicht sein - 4-Liter- Autos sind schon heute ohne Komforteinbusse möglich. Der Flugverkehr trägt einen grossen Teil zur CO2 Belastung bei - wird aber bei allen Diskussionen ausgeklammert.

Scheinheilig - Klimabewusst fliegen - Moderner Ablasshandel
Man hilft den andern, nicht so zu werden, wie man selber bleiben will mehr...

Das Auto der Zukunft

Autos der neuen Generation werden nicht mehr nur mit Gefühl, sondern mit künstlicher Intelligenz gesteuert. Die Mercedes E-Klasse verfügt über eine per Radar kontrollierte, automatische Geschwindigkeitsteuerung, über elektronisch gesteuerte Bremsen und Lenkhilfen, die automatisch einen Wagen stoppen, wenn der Fahrer einen Fehler macht. Volvo wirbt schon mit dieser IT-gesteuerten Notbremse. Die neuen 7er-Modelle können Geschwindigkeitssignale "lesen", und es wäre ein einfaches, sie so zu programmieren, dass sie die gesetzlich vorgeschriebenen Geschwindigkeiten automatisch einhalten mehr...

2010 - VW Touareg und der Porsche Cayenne. In der zweiten Generation werden die beiden noblen Bestseller nicht nur ein wenig zierlicher und gleich mehrere Zentner leichter. Auch die Motoren brennen künftig auf Sparflamme und werden zum Teil sogar elektrisch unterstützt: Denn vom Start an soll es die Zwillinge diesmal auch mit Hybridantrieb geben.

 Die dicken Geländewagen und Limousinen standen in der Liste der "Klimaschädlinge" ganz oben. Doch jetzt müssen selbst grüne Fundamentalisten umdenken.

Dabei muss man wissen, wie Innovationen funktionieren. Sie gehen immer den Weg von oben nach unten. Innovationen sind teuer und fast immer zuerst in den Modellen der Oberklasse zu finden.

Das ist bei der Umweltverträglichkeit genauso wie bei der Sicherheit von Autos. ESP, ABS, Airbag, Einzelradaufhängung – das alles wurde zuerst für Wagen der Oberklasse entwickelt. Genau wie die Benzin-Direkteinspritzung, inzwischen Standard auch in der Kompaktklasse.


Chrysler stellte drei hochmoderne Prototypen für Fahrzeuge mit Elektroantrieb vor mehr...

 

 

 

   
 

EU-Richtlinien für Fahrzeuge werden von der schweizerischen Gesetzgebung übernommen. Der bessere Fussgängerschutz ist auch hier ein Thema. Den systematischen "Nachvollzug" von EU-Regeln nehmen die wenigsten Schweizer zur Kenntnis. Es lohnt sich daher diese einmal anzuschauen. EU-Verkehr
 

  Denken sie bitte nicht bloss „man müsste“ sondern sagen sie sich „man muss etwas tun“.
     
    Die Initiative nennt sich heute: Initiative gegen Offroader und Raserautos -  Für eine menschenfreundliche Mobilität

Welche Fahrzeuge sind mit "Offroader" gemeint? SUV-Sport Utilitiy Vehicles, SAV-Sport Activity Vehicles, LTD-Light Duty Truck, SUT-Sport Utility Truck, Allroader, Offroader, Crossover, 4x4, ATV-All Terrain Vehicles.
Personenwagen und Vans mit Allradantrieb.

Noch unklarer ist die Definition bei "Raserautos".
Dazu eignet sich jedes Fahrzeug mit einem verantwortungslosen Lenker.
     
  Auch hier bietet die Technik Lösungen:

Der Crashrecorder
Der Crashrecorder misst Datum, Zeit und Beschleunigung und speichert diese Daten bei einer Kollision. So können Unfälle genauer rekonstruiert werden, insbesondere bei Mehrfachkollisionen. Für die Autofahrer steigt so die Rechtssicherheit.
 
Die Blackbox für Raser kann noch mehr
Sie ist teurer, kann aber wesentlich mehr Daten aufzeichnen. Dank GPS könnte die Polizei künftig am Monitor überwachen, wo und wie ein verzeigter Raser wieder rückfällig wird.

Raser, die ihren Führerausweis für längere Zeit abgeben müssen, sollten  erst wieder ans Steuer dürfen, nachdem sie ein entsprechendes Gerät in ihrem Fahrzeug eingebaut haben. Für "Wiederholungstäter" sollten härtere Strafen sowie ein längerer Führerausweisentzug gelten.

In den USA können Eltern via GPS überprüfen, wo sich ihre Sprösslinge  mit dem Auto bewegen. In England erhalten Junglenker von den Versicherungsgesellschaften einen grossen Prämienrabatt, wenn sie Freitag- und Samstagnacht nicht ans Steuer sitzen. Ueberprüft wird das mittels Blackbox.
     
    Werden Sie aktiv. Mit ihrer Hilfe, sei es personell, materiell oder auch finanziell können wir gemeinsam einiges bewirken.
   


   
       

 

 

 

     
 
 
 
   


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