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Die Welt des Jeep

      


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Wagoneer


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Station Wagon 1946






 

Start mit dem zweitürigen Station Wagon.
 

Pickup ab 1947


Die ersten Trucks baute
Willys 1947. Es folgten der
4-37 (1950/51) darauf der
4-75

 

Jeepster 1948


Der Erfolg blieb ihm versagt.

 

Jeepster Concept 1996


Wird das Konzept unter DaimlerChrysler noch mal aufgegriffen?
 

Station Wagon 1950


Mit nach aussen gewölbtem Kühlergrill.
V-förmig.
 

Pickup 473


Ab 1954 mit 6-Zylinder-
Motor von Kaiser.

 

Wagoneer 1963


Mit dem Wagoneer und dem Gladiator gelang Kaiser der Durchbruch in ein neues Segment.
 

Gladiator 1963


Es gab ihn mit diversen Sonderaufbauten und verschiedenen Nutzlasten.
 

Wagoneer 1966


Ab 1965 erhielt der Wagoneer ein 5,3  Liter V-8 Triebwerk. Zugleich wurde der Kühlergrill erneuert.



Im Juli 1946 startete Willys-Overland  mit dem zweitürigen Station Wagon.


Die Fahrzeuge wurden zu Beginn nur mit Hinterradantrieb angeboten. Später kamen dann die 4x4 Modelle dazu.
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Im Mai 1947 lancierte Willys eine Pickup-Modellreihe (2WD und 4WD) die optisch und technisch mit dem Station Wagon identisch war.

Als Triebwerke wurden anfangs die 4- und 6-Zylinder L-Head-Motoren verwendet. Später dann die F-Head-Motoren. Alle Modelle bekamen den gleichen Kastenrahmen, das gleiche Fahrwerk und die gleiche Antriebseinheit wie sie in den CJ-Modellen eingebaut wurden.


1948-51 baute Willys einen Roadster, den Jeepster VJ. Er war vom Jeep Station Wagon abgeleitet. Die verkauften Einheiten blieben allerdings hinter den Erwartungen, sodass man 1951 die Produktion einstellte.


1967 machte Kaiser-Jeep einen erneuten Versuch die Idee eines Roadster auf CJ Basis zum Erfolg zu führen, diesmal mit grösserem Erfolg. Der Jeepster Commando war in Aussehen und Flair ein modernisierter VJ Jeepster von 1948. Es gab zwei Ausführungen:
1967-1971 den C-101 Jeepster Commando, später C-104 Commando. Die Bezeichnung Jeepster liess man fallen.


Es gab insgesamt fünf Varianten des C-101. Das Cabrio 8701 war ein Abbild des 1949 gebauten Jeepsters. Der 8705F-Station Wagon hatte Verdeck über die ganze Fahrzeuglänge, der 8705 H Pick-Up nur eine Spritzwand und ein kurze Kabine. Ab 1968 kam ein preisgünstigeres Cabrio Modell 8702 dazu. (Es war rund 400 $ billiger als die luxeriöser ausgestattete Version 8701). In den Produktionsjahren 1967-1973 wurden total 77'573 Fahrzeugen gefertigt.


1996 wird die Idee wieder aufgegriffen, diesmal unter Chrysler.


Ob dieser Concept-Car in Fertigung gehen wird ist unklar. Jedenfalls fand die Frontpartie eine Fortsetzung im Cherokee Liberty. (2001)


Im Jahre 1948 stellten die Wagons und Pickups rund 50% der Gesamtproduktion dar.
In den folgenden Jahren schrumpfte die Gesamtproduktion teilweise merklich unter die 100`000er Grenze, im Jahre 1958 sogar unter 50`000.

 

Gesamtproduktion 1948: 148`676 Fahrzeuge,
davon CJ-2A: 74`122, Station 463:
40`744, Station 663  2-und 4WD: 33`780.

 

Ab Baujahr 1950 wurden der technisch verbesserte F-Head-Motor bei den Wagons und Trucks eingebaut. Der F-Head-Motor leistete nun 72 statt 60 PS wie sein Vorgänger. Gleichzeitig wurde der Kühlergrill einem Facelifting unterzogen. Er war nun V-förmig nach aussen gewölbt.
Trucks und Wagons trugen von da an den Modellcode 473.


1954 brachte für Trucks und Wagons eine willkommene PS-Spritze in Form eines L-Head-Reihensechszylinders.
("Super Hurricane")


Der 115 PS leistende 3,7-Liter-Motor stammte von Kaiser, dem Automobilhersteller, der im April 1953 Willys-Overland
aufgekauft hatte.


Von den Zugängen im Motorenangebot abgesehen, bestritten die Jeep-Pickups und die Utility Wagons -ab 1957 die offizielle Bezeichnung aller Wagon-Modelle- die letzten Baujahre in unverändertem 1950er Design.
Der Zeitgeist war gegen die technisch ausgereiften Jeeps, und so wurde die Produktion beider Modelle am Ende des Baujahres 1965 eingestellt.


Kaiser-Jeep setzte alles daran die Modellpalette zu erneuern. Der 1954 vorgestellte CJ-5 mit runden Kotflügeln (Er folgte den Spuren des noch unter Willys gebauten Militärjeeps M38-A1) sollte, zählt man die CJ-7 mit, 31 Jahre in der Produktion bleiben. Eine Ähnlichkeit ist auch bei dem heute gebauten Wrangler unverkennbar.


Ab Baujahr 2001 tragen sogar alle Modelle, ob Luxus-Jeep oder Fun-Jeep, das gleiche - lucky 7 face - vor sich her.
(Frontgrill mit 7 Schlitzen - wie CJ-5 1954)


Die Ära-Kaiser:
Gladiator und Wagoneer


Das Kaiser Jeep-Team hatte diese neuen Fahrzeuge über einen Zeitraum von fünf Jahren entwickelt und war mit Recht stolz darauf.


Der neue Jeep Wagoneer war bei seiner Vorstellung im November 1962 eine kleine Sensation. Das Gleiche galt auch für den Gladiator.
Unter der Bezeichnung Jeep Gladiator erschien eine optisch identische Pickup-Reihe mit 4 Modellen:
Townside (mit glatten Seitenflächen), Thriftside (mit seitlichen Einbuchtungen zum Beladen), Chassis/Cab (ohne Ladefläche für Sonderaufbauten und Stake Platform (Pritschenwagen). Die Trucks, später als J-Serie bezeichnet wurden nach zulässigem Gesamtgewicht eingeteilt.







Der J-200 hatte eine Zuladung von 500 kg und ein zulässiges Gesamtgewicht 1816 kg.
Der J-230 hatte ein Zuladung von 1000 kg und ein Gesamtgewicht von 3450 kg. Die Zuladung variierten nach Modell zwischen 500-1000 kg.


Ähnliches galt für die J-300 Serie die als J-300, J-310, J-320 und J-330 angeboten wurden.


 

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